Beiträge von RafiLe1985

    Das Thema habe ich gerade im Bekanntenkreis. Die Beaglehündin ist mit 14 Jahren verstorben, seit 32 Jahren hält das befreundete Paar Beagle. Erfahrung, Zeit, Geld - alles da - aber viele Züchter haben ihnen aufgrund des Alters (Mitte 60) abgesagt.
    Ich finde das nicht fair. Die beiden sind immer auf Achse gewesen mit ihrer Hündin, 2x im Jahr in die Berge gefahren, viele Wandertouren, Strandbesuche -der Hund war immer dabei. Für den Notfall wäre die Tochter (hat auch nen Beagle) zur Stelle.
    Meine Bekannte ist sehr traurig und auch wütend darüber. Einen älteren Hund aus dem TS/TH möchte sie nicht (ist auch die Frage, ob da das Alter nicht auch wieder ein Hindernis darstellt) sie möchte den letzten Hund ihres Lebens selbst großziehen.

    Ich kenne allerdings auch einige Fälle, wo es für den Hund kein Highlight ist, der Seniorenbegleiter zu sein. Einem jungen Schäferhund reicht eine Stunde Gassi am Tag, in seeehr langsamen Tempo nun einmal nicht. Der Hund muss drunter leiden, dass Herrchen sich nicht von seiner Rassefixiertheit trennen kann. Er hatte immer Schäfer, der lernt das auch noch -Punkt!

    Ich persönlich würde mir später einen körperlich & charakterlich passenden, älteren
    Hund aussuchen.

    Wieso holt dann die Tochter nicht einfach den Beagle für die Mutter?

    Finde es wie gesagt krass, dass mam mit Mitte 60 schon als so alt gilt, dass man keinen Welpen mehr groß bekommt...

    @yueliang

    Lass dich von einigen Kommentaren hier nicht verrückt machen! Ich denke, ihr wollt für euren Hund nur das Beste und könnt sehr gut selbst beurteilen, wie er angemessen gehalten wird. Ihr habt den Hund den ganzen Tag um euch. Das Forum kann nur mutmaßen.

    Speziell bei medizinischen Fragen würde ich auf jedem Fall einem studierten, erfahrenen Tierarzt mehr trauen, als irgendwelchen Laienmeinungen aus dem Internet. Ich musste mein Lektion diesbezüglich hier auch schon lernen und werde hier nie mehr nach irgendwelchem medizinischen Rat fragen.

    Und du hast recht, du musst dich nicht rechtfertigen! Das führt nur dazu, dass immer weiter draufgehauen wird.

    Ihr macht das schon richtig. Gute Besserung für euren Hund und ich hoffe, ihr findet eine verträgliche Lösung für das anstehende Baby.

    Was ich bemerkenswert finde: 60 oder auch 65, 70 ist doch heutzutage „noch“ nicht soooo alt... Mein Opa hatte mit 60 noch mehr als ein Drittel seines Lebens vor sich... Ich hätte es sehr schade gefunden, wenn er diese lange Zeit ohne Hund hätte verbringen müssen... Bis ein halbes Jahr vor seinem Tod ist er noch jeden Morgen fleißig Gassi gegangen...

    Hallo zusammen,

    gibt es das? Zu „alt“ sein um einen Hund zu halten?

    Ich habe das jetzt schon mehrfach von betagteren Mitmenschen gehört. Eigentlich hätten sie gerne wieder einen Hund, aber sie fühlen sich zu alt dazu. Obwohl sie augenscheinlich noch echt fit sind. Meine Eltern sagen auch andauernd, „Finchen ist jetzt unser letzter Hund. Wir sind dann zu alt.“

    Andererseits kenne ich auch viele ältere Menschen, die noch fleißig Schutzdienst machen, oder auf WTs fahren oder ihre Hunde ausstellen...

    Ab wann ist man denn zu alt für einen Hund? Einen Kleinhund kann man sich doch eigentlich auch noch in einem höheren Alter zutrauen, oder?

    Was meint ihr dazu?

    Bin gespannt! =)