Newton hat genau das gleiche Problem... Er hatte Probleme beim Kotabsatz, hat übermäßig gepinkelt/markiert, hat stark abgenommen (bei gleicher Fütterung) und hatte zeitweise sogar eine Hinterhandschwäche. Zuguterletzt hat er auch noch einen Vorhautkatarrh bekommen, dem auch mit Antibiotikum nicht beizukommen war.
Bis rausgefunden wurde, was das ist, hatten wir eine Odysee bei drei verschiedenen Tierärzten hinter uns... Unser Haustierarzt war komplett überfordert; die TK schickte uns unverrichteter Dinge heim. Sie sähen jetzt da keine Hinweise auf eine Prostatavergrößerung. Also zum TA meiner Eltern... Der dann endlich die Ursache gefunden hat...
Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten: Ypozane, Chippen, Kastrieren.
Da ich meinen jungen Hund nicht jetzt schon mit Medikamenten belasten will, fiel für uns Ypozane erstmal raus. Gleich kastrieren lassen, wollte ich ihn auch nicht. Also lieb erstmal nur der Chip. Dieser wurde Mitte Februar gesetzt und nun hab ich so bis Mitte August Zeit zu entscheiden, ob Newton endgültig kastriert wird, oder nicht...
Da er unter Einfluss des Chips keine Wesens- oder Verhaltensänderung zeigt, wird es wohl auf eine Kastration bei ihm rauslaufen. Die gesundheitlichen Probleme sind unter der Wirkung des Chips verschwunden.
Von einer befreundete Tierärztin habe ich die Information, dass ca. 80-90% der intakten Rüden früher oder später eine Prostatavergrößerung entwickeln. Wenn man Pech hat, auch eine bösartige...
Newton ist jetzt vier Jahre alt. Wenn er so jung schon Probleme hat, kann man sich ausrechnen, dass er damit auch in der Zukunft Probleme haben wird. Ihn 10 Jahre mit Ypozane zu füttern... Ne. Nochmal Chippen scheint mir nicht sinnvoll, da ich ja gesehen hab, dass es sich null aufs Wesen und Verhalten auswirkt.
Ich finde es mega schade, dass er aller Voraussicht nach kastriert wird, weil ich erzieherisch alles dafür getan habe, dass er mit seiner Intaktheit keine Probleme hat... Aber Gesundheit geht halt vor.