Beiträge von RafiLe1985

    aber ich bin nicht bereit MEINE Meinung zu aendern nur um nicht zu verallgemeinern.

    Schade, dass du in deinen eigenen Ansichten so festgefahren und nicht bereit bist, deinen Horizont zu erweitern so dass du dich selbst an einer persönlichen Weiterentwicklung hinderst.

    Wenn ich bedenke, wie sich meine Meinungen, Ansichten und mein Weltbild weiterentwickelt haben in den letzten 10-15 Jahren. Wäre immens schade gewesen, wenn ich diese Entwicklung verpasst hätte, nur weil ich meine Scheuklappen nicht ablegen wollte...

    Ich arbeite Vollzeit (41,5 Std./Woche) und habe einen Hund. Meine Arbeitszeiten sind zwar sehr flexibel, schwanken aber in Laufe des Jahres immens. Ich habe 60Std-Wochen, aber als Ausgleich dann auch mal 20Std-Wochen.

    Trotzdem ist mein Hund sehr gut ausgelastet. Wir gehen täglich zwei Stunden Gassi (Minimum), am Wochenende betreiben wir Hundesport und Wandern ausgiebig, unter der Woche hat er noch zwei Arbeitseinsätze von jeweils 4 Stunden. Alleine ist er oftmals gar nicht bzw. nur sehr unregelmäßig. Mal hier zwei Stunden, mal da vier Stunden, ganz selten mal sechs Stunden oder länger. Und wenn er mal sechs Stunden oder länger alleine ist, ist es oft NICHT wegen der Arbeit!

    Mitte/Ende Juli zieht der Zweithund ein. Er bekommt das gleiche Programm an Gassi und Wandern (sobald er alt genug ist dafür) und wird mit mir eine Rettungshunde-Ausbildung durchlaufen (sofern wir die Probezeit bestehen, wovon ich aber ausgehe).

    Jetzt darfst du mich gern als Raben-Hundehalterin beschimpfen... :klugscheisser:

    Was ich noch schreiben wollte wegen Ares, @miamaus2013

    Ich sehe in deiner Signatur, dass er noch nicht einmal zwei Jahre alt ist. Ich kenne mich mit der Rasse jetzt nicht aus, aber ich befürchte, dass weder sein körperliches noch sein geistiges Wachstum bereits abgeschlossen ist. In diesem Fall hätte ich echte Skrupel, was eine Kastration (chirurgisch oder chemisch) betrifft.

    Vielleicht kann dir der TA irgendwas raten, damit er zumindest seine körperliche und geistige Entwicklung noch abschließen kann, bevor er kastriert wird.

    Behandeln lassen würde ich es in jedem Fall!

    Und die haben natürlich auch alle ein klinisches Bild, dass sie selbstverständlich kastriert werden müssen? Steht das da auch noch?

    Wenn du magst, schicke ich dir gerne den Artikel als PDF und die Kontaktdaten der Tierärztin.

    Es heißt in dem Artikel weiter, dass eine BPH in jedem Fall therapiert werden solle, weil sie prädisponierend für andere Erkrankungen der Prostata, wie zum Beispiel einer Prostatitis sein kann.

    Wie schon mehrfach erwähnt: die Vergrösserung, die tatsächlich bei den meisten Rüden vorkommt, bedeutet nicht zwangsläufig Behandlungsbedarf. Die meisten Rüden haben nämlich keinerlei Probleme dadurch.

    Siehe oben.

    Aber was Anderes steht da ja auch nicht in dem Beitrag aus der Zeitung. Da steht nicht, dass zwangsläufig eine Behandlung oder sogar eine Kastra nötig ist. ;)

    Ebenso.

    Es ging mir aber eigentlich nur darum, die Behauptung zu widerlegen, dass eine Prostatavergrößerung schon nicht so oft vorkäme.

    Ich halte es nicht für richtig, dass Prostataprobleme bei einem Großteil der Rüden ohnehin im Alter auftreten.

    in der Clubzeitung des LCD (Nr. 145 vom Februar 2018):

    „Im Laufe des Alterungsprozesses entwickeln nahezu alle intakten Rüden eine BHP, so dass ab einem Alter von 9 Jahren 95% der intakten Rüden betroffen sind.“ (S. 19)

    Kann per PN auch gerne die Tierärztin nennen, von der dieser Artikel stammt, plus die zugrundeliegende Literatur.

    ... wobei man da dann noch darüber streiten kann, was ein Hund mit einer krankhaft vergrößerten Prostata und daraus folgender (Dauer-)Medikation in der Zucht zu suchen hat. ;)
    Ich persönlich würde auch da eher kastrieren und dafür halt die Ausstellungskarriere an den Nagel hängen und die Zuchtpläne begraben.

    Zumindest ein Rüde, der in diesem jungen Alter schon Probleme damit hat.

    Im LCD darf man ab acht Jahren (in der Veteranenklasse) auch kastrierte Rüden ausstellen.

    Naja, Du hast aber schon auch andere Ratschläge bekommen. Ich hatte Dir damals schon unseren "Werdegang" geschildert. ;)

    Jedenfalls stimme ich soweit zu, dass ich nie wieder so lange abwarten würde.
    Bodo hat in wenigen Wochen viele Kilo abgenommen, er war gar kein Hund mehr, sondern nur noch ein Häufchen Elend. Mit dem Gegenhormon war das schlagartig besser und die Zeit haben wir genutzt, um eine endgültige Entscheidung zu treffen.
    Chip war mir zu riskant, weil das auch wieder ein Hormonauf- und ab sein kann und mein TA setzt den nicht öfter als max. 2 Mal.

    Bei Ypozane stimme ich Rafile zu, das wollte ich auch nicht dauerhaft - gar nicht zu reden von den Kosten o.O

    Ja, das stimmt natürlich. Deine Schilderungen war sehr hilfreich für mich. Danke nochmal! :)

    Ypozane würde ich nur geben, wenn es Gründe gibt, warum der Rüde intakt bleiben muss. Deckrüde, Teilnahme an Ausstellungen, Starten bei Turnieren, etc.

    Er hatte Probleme beim Kotabsatz und hat aus dem Penis ständig getröpfelt.Bei ihm wurde auch nur "getastet" und kein Ultraschall gemacht.
    Nach der Kastra waren beide Probleme weg.

    Das Tröpfeln hatten wir auch schon lange bevor die gravierenderen Probleme eintraten... Unser Haustierarzt meinte damals, das sei „normal“... :dagegen:

    Heute tröpfelt Newton nicht mehr. Also war es wohl doch nicht so normal... TA ist bereits gewechselt...