Ich habe jetzt die neuen Beiträge nur überflogen, weil ich eh auf was ganz Anderes eingehen wollte.
Mitleid ist ein sehr schlechter Ratgeber. Euer Hund ist sehr krank, ja, aber mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Wie viel er bewusst von seiner Krankheit mitbekommt, kann man nur daran abschätzen, wie er sich verhält. Und er verhält sich, mit Verlaub, unter aller Sau! Deswegen ist jetzt Schluß mit lustig! Ihm in den A***** schieben, würde ich überhaupt nichts mehr...
Er hat dich umgeworfen?! Du hast blaue Flecke von ihm?! Hallo?! Da gehört definitiv die Notbremse gezogen!!!
Bitte nicht als Vorwurf verstehen. Ihr habt da einen ganz normalen unerzogenen Jungspund, der halt blöderweise relativ viel Kampfgewicht mitbringt...
Unsere mittlere Hündin ist leider auch sehr krank und wird/wurde von meiner Schwester daher verwöhnt bis ins Unermeßliche. Sie lässt sich von meiner Schwester weder baden noch bürsten, noch sonst irgendwie körperlich "bedrängen", bzw. sie weist ihre "Untergebenen" auch ganz deutlich in deren Schranken, was sie sich auch gefallen lassen... Der Höhepunkt war, dass sie meiner Mutter ins Gesicht geschnappt hat, als diese aufs Sofa legen wollte. Ich habe das Alles mehr oder minder von außen beobachtet (weil Rat nicht erwünscht ist) und mir meinen Teil dazu gedacht...
Nun war es einmal so, dass meine Schwester gesundheitlich nicht auf dem Damm war, meine Mutter sowieso nicht und die Kleine sollte gebadet werden. Als alle weg waren hab ich mir gedacht, so, das mach ich jetzt, um meiner Schwester und meiner Mutter den Zerf zu ersparen. Hund genommen, in die Wanne gesetzt, gebadet, geföhnt, gebürstet, sogar frisiert. Sie hat nicht einen Mucks gemacht, die Kleine... Hat alles sehr brav über sich ergehen lassen... Einfach weil sie ganz schnell verstanden hat, dass es so ein Gemache bei mir nicht gibt! Nun, seither darf ich sie baden, etc... 
Mit Newton (der zugegebermaßen auch etwas verwöhnt ist) habe ich ein ähnliches Problem. Wehe ich krümme dem Prinz ein Haar. Da wird auch Theater gemacht bis ins Dorthinaus. Leider lassen manche Tierärzte dieses Gemache auch zu. Von denen kann er nicht behandelt werden.
Seither habe ich (und auch meine Schwester) andere Saiten aufgezogen. Nix mehr Verwöhnprogramm...
Was ich damit sagen will: Es liegt größtenteils an eurem Verhalten, eurer Einstellung dem Hund gegenüber. Ich wette mit dir, wenn da ein kompetenter Trainer käme, der sich an den Hund entsprechend ran traut, wird er dort zum Engelchen mutieren...
Manche Hunde sind Egoisten und nutzen es eiskalt zu ihrem Vorteil aus, wenn der Besitzer "Schwäche" zeigt.
Also: Nicht der Hund ist mMn das Problem, sondern der falsche Umgang. Der natürlich auch krankheitsbedingt ist.
Und nochmal: Bitte, bitte nicht als Vorwurf verstehen. Einfach als eine andere Erklärungsmöglichkeit seines Verhaltens sehen.