Beiträge von RafiLe1985

    Nein, natürlich "muss" er nix, das war vermutlich mißverständlich formuliert. Wie gesagt, um mich herum gibt es nur solche mit Welpen, die am Sonntag quasi um 10 Uhr morgens verschlafen aus der Box gekratzt werden müssen...Da ist meiner weit von entfernt. Mir macht das jetzt nichts und er braucht so lange, wie er braucht, das sehe ich auch so, wollte nur mal gerne hören, ob meiner so eine Gegen-Ausnahme ist oder sich halbwegs im Mittelfeld bewegt.

    War auch nicht als Vorwurf an dich gemeint sondern an die, die dich mit ihren „Musterwelpen“ stressen.

    Kann ich auch nicht bestätigen.

    Naja, ihr seid halt auch nur eine kleine Stichprobe...

    Zum Einen stand es im LCD-Magazin vom Februar 2018. Zum Anderen kenne ich mittlerweile drei erfahrene Tierärzte (zwei davon sind an die 40 Jahre im Beruf), die diese Zahlen unabhängig voneinander bestätigt haben.

    Beim LCD darf man in der Veteranenklasse (ab 8 Jahren) kastriert ausstellen, genau deswegen.

    Also die Zahlen sind aus seriösen Quellen!

    Ich finde auch, dass das Trennen nicht nur für uns Menschen eine nervliche Belastung ist, sondern auch für die Hunde, die ihrem natürlichen Drang nicht nachgeben können und wo dann zumindest einer der Hunde über einen Zeitraum von Wochen mehr oder weniger isoliert wird.
    Ganz zu schweigen von evtl. zerkratzten Türen, etc....kommt immer gut bei Vermietern...und wir haben hier wirklich sehr tolerante Nachbarn, es hat sich in fast 7 Jahren noch nie jemand beschwert, aber wenn dann hier 3 Wochen Gejaule ist, könnte sich das ändern.

    Es gibt aber halt auch Rüden, denen die Läufigkeit einer Hündin überhaupt nichts ausmacht. Da muss man dann zwar in den Stehtagen aus Sicherheitsgründen trennen, aber sonst hat man keine „Probleme“ damit.

    Ich habe einen vier Jahre alten Labrador Retriever den ich voraussichtlich aus gesundheitlichen Gründen demnächst kastrieren lassen muss. Bei ihm hat man im Februar eine Prostatavergrößerung festgestellt und ihn zunächst erstmal gechippt, weil ich nicht gleich Nägel mit Köpfen machen wollte.

    Meine Eltern haben zwei Hündinnen, die beide ebenfalls aus medizinischen Gründen kastriert werden mussten. Unsere erste Hündin war auch aus medizinischen Gründen kastriert.

    Prinzipiell würde ich auch eher den Rüden kastrieren lassen. Einfach weil es der kleinere Eingriff ist. Weiterhin wird dir ein erfahrener Tierarzt sagen, dass die allermeisten intakten Rüden (Quoten von 80-90%) früher oder später wegen einer Prostatavergrößerung ohnehin kastriert werden müssen.

    Allerdings ist dein Rüde offenbar noch nicht einmal in der Pubertät. Ihn jetzt kastrieren zu lassen, würde sehr ungute gesundheitliche Auswirkungen (wurden ja oben schon genannt) haben.

    Mein Rüde hat im Alter von 2,5 Jahren nochmal einen derartigen Wachstumsschub gemacht... Ich kann mal gucken ob ich zwei Bilder finde wo man den Vergleich gut sieht... Ich bin sehr froh, dass sich uns das Problem mit der Prostata erst jetzt stellt, da er körperlich und geistig vollständig erwachsen ist.

    Fazit: Wenn du JETZT was in Richtung Trächtigkeitsverhütung unternehmen MUSST, würde ich die Hündin kastrieren lassen. Einfach weil der Rüde zu jung ist. Wenn du dir eventuell vorstellen könntest, die nächsten 1,5-2,5 Jahre ausnahmsweise das Management eines intakten Pärchens auf dich zu nehmen, würde ich dann den Rüden im Alter von 2-3 Jahren kastrieren lassen.

    Nun ja, da sieht man mal, wie unterschiedlich sowas gesehen wird. Von Emmas 4 Welpen habe ich nur zu einer Käuferin Kontakt und eine Hündin habe ich selber.
    Von den anderen beiden hören wir gar nichts mehr und das bricht mir das Herz. Ich weiß nichts über sie, ob es ihnen gut geht, wie sie sich entwickeln, nichts. Dementsprechend weiß ich auch nicht, ob sie überhaupt noch bei den Käufern sind.

    Das war eben halt euer erster Wurf, und dazu noch ein recht kleiner. Ich denke, das ist nochmal was Anderes. Stell dir mal vor, du bist irgendwann einmal mit den Alphabet durch... Sagen wir mal bei einer durchschnittlichen Wurfgröße von sechs Welpen wären das dann 156 Käufer. Und mit allen intensiven und regelmäßigen Kontakt? Puh...

    Die Käufer müssen doch Bescheid sagen, wenn sie eure Nachzuchten weiterverkaufen. Wenn du nichts hörst, sind sie noch dort. Könntest ja aus Interesse einfach auch selbst mal anrufen?

    Ich würde aber auch keinen Welpen von einem Züchter nehmen der ein "Vorkaufsrecht" haben möchte. Einfach weil wenn es dazu kommt dass ich mich von einem geliebten TIer trennen muss, ich auch selbst dafür Sorge tragen möchte dass er in allerbeste Hände kommt - und diese Beurteilungen traue ich am ehesten mir selbst zu, da ich den Hund am besten kenne.

    Im Großen und Ganzen stimme ich @SophieCat zu.

    Zumal es eigentlich, wenn sich alle an die Verträge halten würden, überhaupt nicht zu solchen Konstellationen kommen kann.

    Wenn ich einen Rassehund vom Züchter abgeben muss, ist der Züchter zu informieren. Das steht so in den meisten Verträgen. Wenn der Züchter sich ein Vorkaufsrecht eingeräumt hat, wird es ihm hauptsächlich darum gegangen sein, dass seine Nachzucht nicht einfach "irgendwo" landet ohne, dass er die Möglichkeit hätte, darauf Einfluss zu nehmen. Und wenn man dann eventuell schon selbst ein tolles Plätzchen für seinen Hund gefunden hat und das gemeinsam mit dem Züchter bespricht, glaube ich auch nicht, dass er unbedingt auf sein Vorkaufsrecht bestehen würde.

    Ich sehe das auch so, dass der neue Besitzer damit eigentlich überhaupt nichts mehr zu tun hat. Und wenn man das als Züchter eben unbedingt will, dass zu allen Käufern der Nachzuchten intensiver Kontakt besteht, dann muss man eben dann doch das Vorkaufsrecht einfordern, wenn der neue Besitzer so gar nicht in Kontakt bleiben möchte. Allerdings kann ich mir tatsächlich kaum vorstellen, dass es solche Züchter gibt. Auch wenn die Nachzuchten lebenslang beim Erstbesitzer bleiben, bricht meist recht schnell der Kontakt ab.

    Dennoch wollte ich noch anmerken, dass dieses Vorkaufsrecht nicht nur negativ zu sehen ist. Ich finde es sehr vorteilhaft, dass es dadurch von vornherein klar ist, was mit meinem Hund passiert, sollte mir etwas passieren. Ich habe für Newton eine Notfallkontakt-Karte in meinem Geldbeutel. Da steht seine Betreuerin drauf und die hat dann wiederum die Adresse und Telefonnummer der Züchterin. Im Fall der Fälle geht Newton zurück zur Züchterin und sie kümmert sich dann um ein neues Zuhause für ihn.

    Mmmmmh, das ist eine sehr interessante Fragestellung.

    Ich denke was man zu allererst mal machen sollte, ist, sich informieren, welche Rassen es überhaupt gibt. Mal die FCI-Gruppen durchzuschauen, halte ich für einen sehr guten Weg.

    Gleichzeitig sollte man sich genau überlegen, welche Rasse eigentlich zum eigenen Leben und Lebensstil passen könnte.

    Weiterhin wird es Rassen geben, die einem optisch einfach nicht gefallen.

    Dann dürften gleichmal ganze FCI-Gruppen wegfallen. Und dann würde ich halt in den verbleibenden Gruppen schauen, welche Rassen da passen könnten.

    Bei mir blieb eigentlich nur noch die Gruppe 8 (Apportierhunde - Stöberhunde- Wasserhunde) über. Wasserhunde fiel dann wegen der Optik noch weg. Locken sind nicht so meins. Joah, also halt Apportierhunde und Stöberhunde. Ersthund: Labrador Retriever / Zweithund: Englischer Springer Spaniel :cuinlove:

    Wenn es rein ums Gefallen ginge: Mir gefielen auch noch der Große Schweizer Sennenhund, der Rhodesian Ridgeback und der Rauhaardackel. Letzteren könnte ich mir auch tatsächlich mal für später vorstellen. Aber der GSS und der RR sind einfach Hunde, die nicht zu mir und auch nicht zu meinem (derzeitigen) Leben(sstil) passen.

    Ich brauche Rassen die unkompliziert sind. Ich habe einen relativ komplexen Alltag. Weiterhin wohne ich quasi in einer Urlaubsregion wo zu allen Jahreszeiten einfach sehr viel los ist. Unser Familienrudel zählt (bald :herzen1: ) vier Hunde. Fremdbetreuung MUSS möglich sein. Einen Garten habe ich auch nicht. RR und GSS kommen da einfach nicht infrage.

    Ich rufe mal @RafiLe1985 :winken:
    Bestimmt hat sie den einen oder andern Tipp für Dich :smile:

    Huhu, bin da. ;)

    Ich muss gestehen, dass mir nicht vollständig klar ist, wozu ich Tipps geben soll.

    Für die Dummyarbeit würde ich dir, also dem TE, die Kosmos Retriever-Schule empfehlen. Damit lässt sich sehr gut arbeiten. Die einzelnen Schritte werden separat aufgebaut.

    Im Moment verlangst du die gesamte Verhaltenskette von deinem Hund, ohne, dass dieser weiß, was du überhaupt von ihm willst.

    Das ist wie, wenn ich dir Kartoffeln, Rindfleisch, Karotten und ein paar Gewürze hinstelle und verlange, du mögest mir bitte einen Shepherd‘s Pie kochen. ;)

    Generell habe ich hier den Eindruck, dass der Hund unbedacht angeschafft wurde (Warum musste es eine Arbeitslinie sein?) und nun ziel- und planlos irgendwie beschäftigt wird.

    Auch denke ich, dass der Kleine überfordert ist bei dem vielen, wahllosen Programm und daher seine Nerven wie Drahtseile gespannt sind. Dazu kommt das Junkie-Problem mit der Frisbee und die momentane Entwicklungsphase in der der Hund steckt.

    Fazit: Ich würde den Kerl jetzt erstmal komplett zur Ruhe kommen lassen und dann sorgfältig eine sinnvolle Beschäftigung aufbauen. Such dir am besten eine Gruppe, mit der du trainieren kannst und in der dich jemand anleiten kann. Wenn es im Dummybereich was gibt bei euch, wäre das natürlich toll. Ansonsten kann ich mir auch Rettungshunde-Arbeit vorstellen für eine AL.

    Wie kann das denn sein? Jeder nimmt seine Leine kürzer und man läuft einfach. Kann nicht ganz verstehen wie man das in so einer Situation nicht unterbinden kann?

    Ich verstehe das Problem auch nicht. Ich gehe öfter alleine mit zwei oder sogar drei Hunden und hatte das Problem noch nie.

    Der Eine hat seinen Hund auf der einen Seite; der Andere auf der anderen Seite und dann wird zügig zugelaufen.