Jedes Mal wenn @Pinky4 über Ridgebacks schreibt, weiß ich wieder, warum ich keinen habe... Dabei finde ich die Rasse eigentlich echt ganz toll! Nur zu mir passt sie halt leider nicht... ![]()
Das ist jetzt vollkommen off topic, aber musste mal raus. ![]()
Jedes Mal wenn @Pinky4 über Ridgebacks schreibt, weiß ich wieder, warum ich keinen habe... Dabei finde ich die Rasse eigentlich echt ganz toll! Nur zu mir passt sie halt leider nicht... ![]()
Das ist jetzt vollkommen off topic, aber musste mal raus. ![]()
Aber in dieser Familie ist mindestens ein Kind mit "großer Angst". Als Unterbringung soll die Garage dienen (auch wenn sie gut ausgestattet scheint) und eine Klappe zum Garten hin.
Klar, das ist auch ein Weg, aber nicht für einen Familienhund.Ich glaube, kein Hund (auch kein Labrador) wär glücklich, wenn er den größten Teil der Zeit allein ist und womöglich noch von der Familie abgeschottet wird.
Am meisten Bauchweh würde mir in der Konstellation aber wirklich der Junge mit der großen Angst bereiten.
Ich lese im Eingangspost weder was von „die meiste Zeit alleine“ (Es ist hier die Rede von 5 Stunden am Vormittag, wobei es aber auch eine Betreuungsmöglichkeit gäbe!) noch davon, dass der Hund „abgeschottet von der Familie“ leben soll.
Wo ist das Problem an der Garage für den Vormittag? Newton verbringt seinen Vormittag hier
und das sind sicher keine 50qm! Wir haben unsere Hunde schon immer räumlich begrenzt beim Alleine bleiben. Und kein Hund hatte je ein Problem damit.
Das mit der Angst des einen Kindes ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Aber die wird sich legen, wenn der Hund da ist. Deswegen soll ja auch ein Welpe einziehen.
Mit 3 Kindern in dem Alter ist man ja schon ganz gut ausgelastet und dann seid ihr beide auch noch berufstätig.
Ich will nicht sagen, geht nicht, aber man muss dann schon ganz schön verrückt nach Hund sein, damit das dann noch Spaß macht und nicht zum Stress wird bzw. Kinder oder Hund auf der Strecke bleiben.Mal konkret: Wenn der Hund morgens alleine bleiben muss, dann muss er vorher schon einen kleinen Spaziergang bekommen. Wer geht dann jeden Morgen mit dem Hund, wenn auch noch 3 Kinder "fertig gemacht" werden müssen?
Das selbe mittags bzw. nachmittags, die Kinder müssen aus Kita oder Schule abgeholt werden, Mittagessen gekocht, evtl. noch eingekauft werden, Hausaufgaben überwacht werden usw., da ist wenig Zeit für einen Hund, der aber jetzt den ganzen Morgen gewartet hat und um den man sich eigentlich kümmern müsste.Wenn dann andere Kinder zu Besuch kommen, muss man Kinder und Hund wieder besonders beobachten oder trennen, davon mal ab, dass man nicht zum Rausgehen mit dem Hund kommen wird.
Alle Kinder zum Spazierengehen immer mitnehmen ist sicherlich auch nicht ohne, alleine lassen kann man sie aber auch noch nicht. Was wenn die Kinder krank sind und man gar keine Zeit hat?Von einem Welpen würde ich in eurer Situation absehen, dafür müsste eine Person den ganzen Tag zuhause sein oder jemand da sein, der mithilft.
Wenn überhaupt würde ich über einen kleineren, älteren Hund nachdenken oder noch ein paar Jahre warten, bis die Kinder aus dem Gröbsten raus sind.
Wo ein Wille, da ein Weg.
Bei uns war es nie ein Problem, Hunde zu halten. Auch nicht als wir klein waren. Wir hatten immer Welpen.
Was soll der denn bei den Kindern therapieren?
Schulhunde therapieren in der Regel gar nichts. Deswegen heißen sie Schulhund. Das was du meinst sind Therapiehunde.
Der Threadtitel ist insofern ungünstig gewählt, aber viele Ausbildungsinstitute lassen auch einfach alle Sparten unter „Therapiehunde“ laufen, was im Prinzip nicht korrekt ist.
Hallo und danke für‘s Rufen. :)
Newton ist wie gesagt Schulhund. Bei uns ist das Projekt ein voller Erfolg.
Leider enthält der Eingangspost nur sehr wenige Informationen. Pauschal lässt sich daher sicherlich keine Aussage machen.
Weißt du den irgendwas Genaueres außer dass der Hund halt Vormittags mit im Unterricht ist?
Hat der Hund eine Ausbildung durchlaufen? Wie lange wird er bereits als Schulhund eingesetzt? Falls er schon länger im Dienst ist, gibt es da bereits Erfahrungen?
Steht ein Konzept dahinter? Wenn ja, kann man das sicher irgendwo einsehen und das mal durchlesen. Dann findet man ziemlich schnell heraus, ob das Einem zusagt oder nicht?
Da „Schulhund“ kein rechtlich geschützter Begriff ist, gibt es da in der Praxis alles... Von der Lehrkraft, die ihren freundlichen Labbimix mit in den Unterricht nimmt, weil sie sonst ein Betreuungsproblem hat bis hin zu einer Lehrkraft, die ihren Hund aufwändig ausgebildet hat und sehr sinnvoll und überlegt einsetzt und alle möglichen und unmöglichen rechtlichen Vorgaben einhält, weil sie nichts „falsch“ machen will, ist da alles dabei.
Wir fahren da so ein Mittelding. Newton ist ausgebildet und wird sinnvoll nach einem bestimmten Konzept eingesetzt. Dieses Konzept ist auf der Schulhomepage auch einsehbar. Die rechtlichen Vorgaben halte ich nicht alle ein, weil ich das teilweise total übertrieben finde.
Je nachdem in welcher Eigenschaft die TE hier schreibt, kann ich gerne Kontakte herstellen per PN. Zu mir als „erfahrene Schulhund-Führerin“, zu meiner Schulleitung wenn es um Erfahrungen mit dem Konzept geht oder auch zum Ausbildungsinstitut.
Wobei ICH ja auch hier nochmal antworten könnte, wenn es Nachfragen gibt.
Wenn es sich bei der TE um ein besorgtes Elternteil handelt, gebe ich auch gerne telefonisch Auskunft. Ist auch nett.
Ob was passieren kann? Natürlich. In der Regel passiert aber nix. :)
Hallo,
schön, dass ihr euch einen Hund zulegen wollt. Ich finde ja, das letzte Kind sollte immer Fell haben.:)
Die Rassen, die du dir vorstellst, passen aber leider gar nicht zu euren Voraussetzungen. Der Viszla ist ein Jagdhund, der entsprechend rassegerecht beschäftigt werden sollte. Das schließt du ja aber aus (kein Hundesport).
Der Ridgeback würde ich aufgrund des Wach- und Schutztriebes nicht nehmen. Vielleicht kann @Pinky4 noch etwas mehr zum Ridgeback schreiben.
Generell würde ich mit Kindern eher von Schutz- und Wachtrieb abraten, auch wenn ihr euch das explizit wünscht. Ich glaube, ihr stellt euch da was ganz Anderes drunter vor. Die Hunde mit Wach- und Schutztrieb, die ich persönlich kenne, wollen aus Allem und Jedem was den Kindern oder dem Grundstück zu nahe kommt, am liebsten Hackfleisch machen. Besuchen geht nur, wenn die Hunde weggesperrt werden...
Wenn ihr wirklich keinerlei rassetypische Beschäftigung anbieten wollt, kann man euch eigentlich nur zur FCI-Gruppe 9 raten. Gesellschafts- und Begleithunde. Vielleicht ein Havaneser? Das sind tolle Hunde für Familien. Und melden tun sie sicher auch, wenn irgendwo wer auf dem Grundstück ist.
Ansonsten vielleicht noch der Pudel? Wobei wir da wieder beim Jagdtrieb wären...
Ansonsten empfehle ich bei Familien mit Kids auch immer gerne den Labrador oder den Golden Retriever. Kann ich hier aber nicht guten Gewissens tun ob der fehlenden rassegerechten Beschäftigung. Fürs Mitlaufen am Rad wären die beiden vermutlich auch keine gute Wahl.
Sind doch 3 Tage, oder?
Können auch drei sein. Habe das noch nie „genutzt“.
Danke für eure Beiträge.
Also ich finde ganz von der Hand weisen lässt sich das Argument nicht. Unser Tierschutzgesetz sagt ja Ähnliches.
Im Notfall, denke ich, wird einem sowieso mehr oder minder die Entscheidung abgenommen. Wenn ich mit Newton um 6 Uhr in die Tierklinik fahren und er dort notoperiert werden muss, kann ich unmöglich um 7.45 Uhr an meinem 50km entfernten Dienstort vor der Klasse stehen.
Ein Glück ergeben sich im Schulalltag aber immermal wieder Möglichkeiten, versäumte Stunden nachzuholen. Und da ich mich an der Schule auch sehr viel engagiere, wird da auch keiner was sagen, wenn ich mal eine Doppelstunde verpasse, weil Newton schwer erkrankt ist. Zumal er ja auch unser Schulhund ist.
Dieses Jahr musste ich tatsächlich schonmal eine Stunde ausfallen lassen, weil ich mit Newton zum Tierarzt musste. Die Stunde habe ich dann zwei Wochen später nachholen können.
Als Beamter hat man auch das Glück, dass man bis zu zwei Tage am Stück ohne ärztliche Krankschreibung „fehlen“ darf.
Was mir bei dem Artikel nicht ganz klar ist... Bzw. vllt hätte man das erläutern können... In Deutschland ist es doch mehr oder minder „egal“ was ich mit meinem Urlaub mache, oder? Ich habe so und soviel Tage Urlaubsanspruch im Jahr und dann ist es doch Wurscht, ob ich das nutze um meine Pflanzen umzutopfen oder meinen Hund gesund zu pflegen?
Einen Mehranspruch an Urlaub (wie z.B. wenn man Kinder hat) kann ich aus dem Artikel jetzt nicht rauslesen. Das fände ich auch krass, wenn das irgendwie durchkäme.
Also ich finde nicht, dass man immer vom worst case ausgehen muss. Ich gehe eigentlich an alles immer sehr positiv und optimistisch ran und gehe davon aus, dass alles klappt.
Allerdings würde ich hier auch massiv von der Anschaffung eines Hundes abraten. Die finanzielle Abhängigkeit, die mangelnde persönliche Reife,... Warte noch ein paar Jährchen und dann wuppst du das sicher ohne Probleme.
Hallo zusammen,
bereits gestern hab ich auf der Online-Präsenz von „Die Welt“ folgenden Artikel gefunden:
Hund krank - Frau erstreitet sich zwei bezahlte Urlaubstage
Der Fall ist aus Italien. Argumentiert wurde mit dem dortigen Tierschutzgesetz.
Was haltet ihr davon? Meint ihr, das wäre auch in Deutschland denkbar?
Bin gespannt auf eure Beiträge. :)