Beiträge von RafiLe1985

    Nein, ist es für sich allein nicht. Auch wenn du immer wieder das Gegenteil behauptest.

    Doch, ist es. Auch wenn DU immer wieder das Gegenteil behauptest!

    Ich kann es nur immer wieder schreiben: Auch eine gutartige Prostatavergrößerung gehört in JEDEM FALL behandelt, da sie ursächlich für weitaus schlimmere Erkrankungen der Prostata sein kann!

    Die TE hat hier absolut richtig entschieden! Ja, der Rüde ist sehr jung! Aber wenn es eben medizinisch nicht anders geht, ist es halt so.

    Ich bin ja in einem Hundeverein tätig und du kannst dir gar nicht vorstellen was da für Ideen auftauchen.
    - Ich hol mir einen zweiten dann ist der erste nicht so viel alleine (ähm, wenn ich schon für den ersten keine Zeit hab, warum dann noch einen zweiten dazu, da wäre doch keiner besser |) )
    - ich hol mir einen zweiten dann können die miteinander spielen und ich muss nicht immer
    - ich hol mir einen zweiten,dann laufen die miteinander und dann muss ich nicht so viel spazieren gehen

    Das sind aussagen die du wirklich regelmäßig im Alltag hörst! ich bin immer wieder so schockiert wie die Leute denken!!! :ka:

    Naja gut, aber in diesen Fällen sollte man sich halt mal generell überlegen, wieso man überhaupt einen Hund hat... :ka: Eventuell wären da zwei Stoffhunde besser? :ka:

    Und du warst mal beim Shih Tzu als Zweithund, oder?

    Ja. Da bin ich auch nach wie vor der Meinung, dass ein Shih Tzu prinzipiell zu Newton passen würde. Nur wüsste ich eben nicht genau was anzufangen mit einem Shih Tzu. Dazu die Nasenproblematik. Deswegen wird es jetzt keiner.

    Ich hab gerne einen Plan B, C, D. Das ist aus meiner Sicht keine Schwarzmalerei, sondern einfach eine Absicherung und entspannt mich und hält mir vor Augen. dass ich immer noch Alternativen habe.

    Dass man sich in gewisser Weise absichern muss, ja. Ich habe auch einen guten Betreuungsplatz für meinen Hund/meine Hunde. Im Notfall kümmert sich der jeweilige Züchter um die Neuvermittlung. Ein ausgefeilter, wasserdichter Plan B demotiviert mich allerdings immens. Dann gebe ich mir für Plan A nicht genügend Mühe. Kommt halt auf den Menschen und die Lebenssituation drauf an.

    So ihr Lieben komme Grad vom Tierarzt zweite Meinung wollte ich einholen und er hat die Prostata untersucht hatte mein Ta nicht gemacht und was war stark vergrößert und analdrüsen voll! Hab jetzt trotzdem erstmal den Chip genommen und werde dann im Dezember schauen wegen kastration oder nicht! Und mit der agila telefonieren ob sie in so einem Fall zahlen würden! Danke euch allen

    Wie ich es vermutet habe... Gut, dass du ihn hast chippen lassen. In ein bis drei Wochen wird es ihm besser gehen!

    Wenn er bereits mit neun Monaten eine derart stark vergrößerte Prostata hat, wirst du ihn aller Voraussicht nach kastrieren lassen müssen. Prinzipiell ist es bei Rüden mehr oder minder normal, dass sich die Prostata im Laufe des Lebens vergrößert. Viele ältere Rüden (ab 8, 9 Jahren) müssen deswegen kastriert werden. Aber wenn es mit neun Monaten schon so ist...

    Beobachte ihn unter der Wirkung des Chips gut. Was hat sich verbessert? Wie verhält er sich? Sind andere "Probleme" entstanden, die unmittelbar mit der Wirkung des Chips zusammenhängen? Falls es allgemeine eine positive "Erfahrung" ist, würde ich ihn noch unter der Wirkung des Chips kastrieren lassen. Das spart ihm das Hormon Auf und Ab.

    Alles Gute euch!

    @straalster

    Und vielleicht bin ich zu naiv, weil ich mir im Vorhinein NICHT jedes Horrorszenario ausmale. ;)

    Generell ist meine Einstellung: Ich halte einen Hund bzw. Hunde um mein Leben zu bereichern (und nicht um mein Leben unnötig zu verkomplizieren).

    Deswegen werden bei mir zum Beispiel immer nur Welpen einziehen oder Hunde, die ich bereits intensiv kenne und wo ich abschätzen kann, ob sie in meinen/unseren Alltag passen.

    Als Newtons bester Kumpel ein neues Zuhause suchte, war ich wirklich arg geneigt ihn zu nehmen, weil er sich hier super eingefügt hätte. Es passte dann aber aus anderen Gesichtspunkten nicht. Nun sucht Newtons Freundin (wohl) ein neues Zuhause... Für Newton würde sie natürlich gut passen, aber in meinen Alltag passt sie halt leider gar nicht. :(

    Was ich damit sagen will: Der Einzug eines Zweithundes sollte immer ein Abwägen sein zwischen den eigenen Interessen und den Interessen des Ersthundes bzw. der bereits vorhandenen Hunde. Das ist meiner Meinung nach der beste Garant dafür, dass es am Ende funktioniert.

    Noch ein Beispiel: Zu Newton wäre zum Beispiel eine Labbi-Hündin absolut spitze. Eine Hündin geht für mich aber nicht; und einen zweiten Labbi möchte ich auch nicht. Auf der anderen Seite muss es aber eine Rasse sein, mit der Newton auch was anfangen kann. Und schwupps war ich in der Spaniel-Kategorie und es wird ein Englischer Springer Spaniel. :)

    Neun Monate halte ich persönlich für zu früh. Sowohl für Kastrationschip als auch für eine Kastration. Vollständig erwachsen sollte der Kerle idealerweise sein bevor man in diese Richtung etwas unternimmt.

    Eventuell lässt sich erzieherisch noch was machen? Im Moment hört es sich so an, als lasst ihr in größtenteils gewähren?

    Ich würde mal ein paar Wochen lang ausschließlich Leinenspaziergänge mit ihm machen. Es werden an bestimmten Stellen Lösemöglichkeiten gegeben, ansonsten wird brav (ohne Schnüffelei) bei Fuß an der Leine gelaufen. Und zwar solange bis er aufgehört hat, sich derart in diese Schnüffelei reinzusteigern und wieder klar im Kopf ist.

    Bitte lass auch mal beim Tierarzt die Prostata untersuchen. Ein Tastbefund genügt in der Regel um festzustellen, ob die Prostata vergrößert ist. Sollte das der Fall sein, würde ich ihn noch an Ort und Stelle chippen lassen.

    Generell wirst du dich aber damit abfinden müssen, dass früher oder später eine Kastration ansteht wenn er jetzt schon derart hormonell aktiv ist.

    Allerdings würde ich alles dransetzen, dass er wenigstens noch intakt erwachsen wird.

    Aber wenn es nicht geht, geht‘s halt nicht.

    Ich habe schon öfter gelesen, dass sich einige nie einen Hund für ihren Hund anschaffen würden. Warum nicht?

    Würde mich wie gesagt auch interessieren...

    Wenn man selbst keinen Zweithund möchte, stellt sich die Frage doch gar nicht. Und wenn man gerne einen Zweithund hätte, da ist es doch (meines Erachtens) ganz naheliegend das man den Ersthund da vorrangig mit einplant!

    Wenn ich jetzt hingegen einen Hund hätte, der ein absoluter Einzelhund ist und andere Hunde komplett überflüssig findet... Ich glaube, ich würde mir dann FÜR MICH niemals einen Zweithund holen.

    Ich verstehe dieses Argument wie gesagt auch nicht und mich würde es tatsächlich interessieren, warum „man das niemals nicht macht“.