Ich weiss zwar nicht, wo Du das gelesen hast, aber bei der Frage ob Welpe oder nicht geht es vor allem darum, dass es soooo viele erwachsene Hunde im Tierschutz gibt, dass ich nicht verstehe, weshalb denn jeder unbedingt mit einem Welpen einsteigen will, was halt sehr viel Arbeit, Stress und Nerven kostet, so "süss" auch Welpen sind.
Ich habe bereits den dritten, erwachsenen Hund aus dem Tierschutz, nehme sie mit ins Büro und mache nur die allerbesten Erfahrungen mit ihnen, Vorleben hin oder her. Hunde sind unglaublich anpassungs- und lernfähig, das wird immer wieder vergessen.Adopt, don't shop...
Joah und ich verstehe nicht, warum Tierschützer grundsätzlich glauben, sie müssten andere (zukünftige) Hundehalter bekehren und meinen ihnen mit aller Gewalt einen Tierschutzhund aufschwatzen zu müssen.
Ich werde grundsätzlich immer nur Welpen bei mir aufnehmen. Und nein, nicht Welpen aus dem Tierschutz sondern Welpen meiner Wunschrasse aus seriöser Zucht. Deswegen komme ich aber trotzdem nicht auf die Idee, Menschen, die gerne Hunde aus dem Tierschutz nehmen, zu kritisieren oder ihnen einen Welpen aufzuschwatzen.
Der Spruch „Adopt, don‘t shop.“ finde ich ehrlich gesagt unterste Schublade... Also ob Welpen ein Konsumgut wären, das massenproduziert wird und dann weggeworfen wird, wenn man es nicht mehr braucht... Unmöglich in diesem Zusammenhang von Shopping zu sprechen! Das sind Lebewesen!
Im Übrigen: Was man als Stress empfindet, ist in erster Linie subjektiv! Ich habe mich von einem Welpen noch nie gestresst gefühlt. In genau drei Wochen zieht hier Welpe Nr. 5 ein und auch da rechne ich nicht mit irgendeiner Art von Stress...
Und wenn dann ein Ersthundebesitzer doch mal feststellen sollte... Huch, das ist mir jetzt doch arg stressig... Ein Welpe wird so schnell groß. (Leider!) Das bekommt man dann schon noch gewuppt, die paar Wochen... Und dann kann man ja in Zukunft immer noch auf erwachsene Hunde zurückgreifen...