Beiträge von RafiLe1985

    Also wir bezahlen 20€ pro Tag (exklusive Futter) bei einer Privatperson. Ob es eine Vergünstigung für den gesamten Arbeitsmonat gäbe, weiß ich nicht.

    Die Hunde haben da aber vollen Familienanschluss und leben mit im Haus und gehen auch mit in den Stall, etc.

    Für eine Pension in der die Hunde größtenteils im Zwinger sind, zahlt man hier 12-15€ (inkl. Futter).

    Ich würde warten bis ihr das Studium abgeschlossen habt und wisst, wo ihr in welchen Jobs gelandet seid.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele zukünftige Hundehalter diesen Denkfehler machen... Ein Hund lebt nicht 2,5 Jahre (die ihr jetzt noch im Studium seid) sondern wenn es gut läuft 10-15 Jahre. D.h. die 2,5 Jahre von denen ihr jetzt sicher wisst, dass ihr problemlos einen Hund halten könnt, sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Also werdet ihr voraussichtlich die längste Zeit des Hundelebens beide arbeiten. Diese 2,5 Jahre "optimale Bedingungen" sind für mich daher kein Argument JETZT einen Hund anzuschaffen.

    Wenn man fest im Job ist, hat man eher die Möglichkeit, die nächsten 5, 10, 15 Jahre abzusehen und ist dann in einer viel besseren Position eine solche Entscheidung zu treffen. Und ja, diese Zeit kann man, zumindest in groben Zügen absehen. Schicksalsschläge, klar, da steckt man nicht drin. Aber "nur" einen nicht hundekompatiblen Job zu bekommen (und das kann durchaus passieren!) ist jetzt für mich kein Schicksalsschlag. Zumindest nicht, wenn man noch keinen Hund hat.

    Meine Schwester hat sich in den letzten Zügen ihres Studiums einen Hund geholt... Nun, heute lebt die Hündin größtenteils bei meinen Eltern, die beide Rentner sind.

    Und wie meine Vorschreiber schon sagten: Bitte bitte keine Qualzucht kaufen!!!

    Ich denke schon, dass die Präsenz von Hunden (zumindest wenn es große Hunde sind) doch eher abschreckt. Schließlich gibt es genug andere Haushalte ohne Hund, die man ausrauben könnte...

    Newton ist ja Schulhund und wenn ich beim Abistreich mit ihm über den Hof laufe, bleibe ich vollkommen unbehelligt von Sahne, Farbe oder Rasierschaum... Die Schüler kennen Newton alle und viele, gerade meine eigenen 13er, sind schon oft mit ihm umgegangen. Aber es bleibt halt doch die Unbekannte: Wie reagiert er, wenn Frauchen (und sei es nur mit Sprühsahne) „angegriffen“ wird... Den Schülern ist das sicher nicht derart bewusst, aber so erkläre ich es mir auf jeden Fall, dass ich da Jahr um Jahr ungeschoren davon komme.

    Ich würde mich an deiner Stelle an einen Gebrauchshunde-Verein wenden und zusehen, dass euer Hund seinen Anlagen entsprechend beschäftigt wird.

    Sprich: Spätestens jetzt würde ich gezielt anfangen den Hund im IPO/Schutzdienst zu arbeiten.

    Ihr habt euch ja sicher bewusst für einen Gebrauchshund entschieden, dann wäre jetzt wo es schon Probleme gibt, der späteste Zeitpunkt um damit zu beginnen.

    Wenn Newton gestreichelt werden möchte (was eh selten genug vorkommt, besonders bei dem Wetter...), wieso sollte ich das ablehnen? Im Gegenteil. Ich freue mich darüber und genieße es, solange es ihm gefällt. Wenn er dann genug hat, geht er einfach weg und dann zwinge ich ihn auch nicht, da zu bleiben. Ginge auch gar nicht bei 30kg Körpergewicht.

    Beim Fressen muss ich es leider anders handhaben. Newton könnte immer fressen. Da gibt es auf Anfrage höchstens mal noch ne geschälte, rohe Karotte oder ne Rinderkopfhautplatte, aber das war‘s. Ich muss bei ihm einfach auf‘s Gewicht achten.

    Aufforderungen zur gemeinsamen Beschäftigung gibt es kaum, was sicher auch daran liegt, dass wir ja eh „beruflich zusammenarbeiten“ und da schon genug Action miteinander haben. Das Einzige, was er in dieser Richtung konsequent einfordert, ist das all-morgentliche Leckerchen fischen aus dem Bach. Aber da geht‘s ihm glaub auch eher um‘s Futter als die Aktivität. Da mache ich es auch von abhängig, wie viel Zeit ist. In den Ferien hab ich natürlich genug Zeit, unterm Schuljahr nicht immer.

    OK vielen Dank! Ich habe mich nun überzeugen lassen.
    Wir könnten jetzt einen reinrassigen Australian Sheperd bekommen. So wie ich es gelesen habe, wäre diese doch dann geeignet.

    Ist ein Preis von 850 EUR (reinrassig, aber ohne Papiere) gerechtfertigt?

    1) Auf was muss ich beim Kauf besonders achten?
    2) Brauche ich einen Kaufvertrag?
    3) Kann ich auch einen Rüden nehmen, wenn in der Nachbarschaft schon ein Labrador-Rüde ist?
    4) Gibt es Krankheiten, die man erkennen kann? Oder kann man eine Probezeit vereinbaren?

    Ein Hund ohne Papiere ist nicht reinrassig. 850€ für einen Welpen, der durch Verpaarung von offenbar nicht zuchttauglichen Hunden entstand sind deutlich zu viel.

    1) Nicht kaufen, da es sich bei dem Züchter offenbar um einen Vermehrer handelt.

    2) Wenn du keinen Hund kaufst, brauchst du auch keinen Kaufvertrag.

    3) Ja, kannst du. Aussies sind aber in der Regel nicht artgenossen-verträglich also solltest du dich darauf einstellen, dass es Probleme geben wird.

    4) Ja, aber eben nur wenn der Hund aus seriöser Quelle stammt und die Eltern ganz offiziell eine Zuchtzulassung haben. Das mit der Probezeit muss ein Witz sein...