Beiträge von RafiLe1985

    Diese Situationen kommen aber bei jedem Mal vor und sollten kein Grund sein, sich keinen Hund anzuschaffen.
    Ich finde die aktuelle Lebenssituation eigentlich ideal, um sich einen Hund anzuschaffen. Dass sich die Lebenssituation drastisch verändern kann, kann bei jedem vorkommen. Auch dann finden sich Lösungen - so denn man will.

    Und mal ehrlich: Es ist ein Hund - es gibt tausende Alleinerziehende die Kind und Beruf stemmen. Das ist mit Sicherheit ganz oft nicht einfach.

    Das habe ich auch nicht behauptet, dass das ein Grund sei, sich keinen Hund anzuschaffen.

    Ja, jetzt im Studium, das ist ideal. Aber danach ist für mich halt die Frage, ob man bereit ist, diese Lösungen auch durchzuziehen. Ist man wirklich bereit, einen Job abzulehnen, weil er nicht hundekompatibel ist? Ist man wirklich bereit, in einer kleinen, heruntergekommenen Wohnung zu wohnen, weil man sich nur das leisten kann, alleine und mit Teilzeitjob?

    Ich kenne mittlerweile einige Leute mit Hund und bisher keinen, der um des Hundes Willen da irgendwelche Kompromisse gemacht hat bzw. machen konnte. Notfalls wurde der Hund dann abgegeben, "darf" halt täglich neun bis zehn Stunden allein sein, oder ist halt tagtäglich ich der Hundebetreuung.

    Und dann ist die Frage, wofür habe ich einen Hund? Dafür, dass ich morgens bei Dunkelheit eine Runde spazieren gehe? (Denn nach der HuTa ist der Hund platt.)

    Alleinerziehende mit Kind kann man damit mMn nicht vergleichen. Das ist was gänzlich Anderes. Ein Hund ist "Luxus".

    Also aus aktuellem Anlass empfehle ich dir den English Springer Spaniel. :applaus:

    Bis auf das Thema Schutztrieb und Stehohren treffen da eigentlich all deine Kriterien zu.

    Wobei ich mich aber für eines entscheiden würde: Rettungshund oder Schulhund. Beides ist für einen Hund mMn zu viel. Ich habe ja hier einen Schulhund und einen angehenden Rettungshund sitzen. Ich überlege mir, was Newton dazu gesagt hätte, wenn ich mit ihm neben der Schulhundausbildung parallel noch die Rettungshundeausbildung gemacht hätte... Ich glaube, er hätte mir gepflegt die Mittelkralle gezeigt... ;) Aber gut, ist ein SL-Labbi. Wüsste nicht, ob ein AL-Labbi vllt beides hinkriegen würde.

    Auf was wärst du/Auf was wärt ihr bereit zu verzichten in fünf Jahren, wenn das Studium definitiv vorbei, der Hund aber noch da ist.

    Das mit dem Verzichten sehe ich immer ein bisschen kritisch...

    Zum Einen hat man das oft gar nicht in der Hand. Ich denke viele von uns würden liebend gerne auf einen Vollzeitjob verzichten und "nur" Teilzeit arbeiten. Da bliebe einfach etwas mehr Zeit für die Hunde. Das kann sich aber halt nicht jeder leisten.

    Daher fände ich es bei diesem Aspekt wirklich ideal, wenn der Job schon von vornherein hundekompatibel ist. Dafür gibt es heute ja viele Möglichkeiten (Gleitzeit, Home Office, Hund kommt mit ins Büro, etc.) . Wenn man nun noch im Studium ist, kann man das einfach nicht abschätzen, was für einen Job man später haben wird. Und oft hat man einfach auch nicht die große Auswahl wenn man nach dem Studium in den Beruf einsteigt. Da muss man dann eben den Job nehmen, den man bekommt. Hundekompatibel oder nicht.

    Selbst bei meinem Job (Lehrerin, vormittags recht, nachmittags frei ;) ) gibt es immer wieder mal die Situation dass ich da Lösungen finden muss, weil nicht wirklich jeder Tag (auch bei idealem Stundenplan) hundekompatibel ist.

    Meine Schwester hat sich in den letzten Zügen ihres Studiums einen Welpen geholt. Damals war sie verlobt mit der Aussicht, dass ihr Verlobter gut verdienen und sie dadurch nur halbtags arbeiten gehen muss... Ja, Pustekuchen. Sie haben sich getrennt, meine Schwester musste dann Vollzeit arbeiten gehen, damit sie die Wohnung verhalten kann. Sie ist nun von 7.30 Uhr bis 17 Uhr außer Haus. Ihre Hündin lebt mittlerweile großteils bei meinen Eltern.


    Zum Anderen finde ich es schwierig, wenn die Liste von Dingen auf die man verzichten müsste, derart lang ist, dass man sich fragen muss, ob ein Hund überhaupt noch eine Bereicherung oder eher eine Einschränkung ist.

    Jemand der gerne Fernreisen macht, in seiner Freizeit Turniertänzer ist (inkl. Wettbewerbe am Wochenende) und hobbymäßig vielleicht noch ein-, zweimal die Woche bouldern geht (völlig fiktives Beispiel), der sollte sich echt fragen, ob er wirklich einen Hund braucht.

    Auch hier fände ich es ideal, wenn die Freizeitgestaltung sowieso schon größtenteils hundekompatibel ist und der Hund einfach bei vielen Dingen mitgenommen werden kann.

    Was natürlich nun nicht heißen soll, dass man den Hund auch ausnahmsweise mal länger in Betreuung geben kann, wenn es einem wirklich mal nach was gelüstet bei dem Hund nicht mitkann.


    Die Option, dass man seine Alltag hundekompatibel umstellt und damit (auch) glücklich ist, sei davon natürlich unbenommen.

    Das er klar anzeigt bis hierhin und nicht weiter und beim Einbrecher das er halt anschlägt und mich in diesem Sinne warnt.

    Ok, danke. Dann brauchst du keinen Hund mit explizitem Wach- und Schutztrieb. Dafür reicht ein Labrador. |) Der wirft den Einbrecher nämlich erstmal vor Freude um und ist dabei derart laut, dass du davon aufwachst... ;)

    Spaß beiseite... ;) Also dann wären RR und Dobermann meines Erachtens sowieso raus. Ich denke, die würden notfalls auf solche Dinge auch massiver reagieren.

    Ich kenne jetzt nicht viele Dobermänner, aber den, den ich kenne, reicht mir. Der muss mittlerweile mit Maulkorb laufen, weil er aus allem, was dem Kinderwagen zu nahe kommt, Hackfleisch machen will...

    Hast du dir mal den Spitz angeschaut?

    Ein Dalmatiner hielte ich aber auch für passend. :)

    Naja, was läuft schief?

    Zu früh aus dem Wurf und keine alternative was Sozialpartner betrifft. Ein "Spieli" als ersatz ? wozu?

    Bist du im richtigen Thread?

    Ich habe jetzt alles nochmal nachgelesen und habe weder die Info gefunden, dass der Welpe zu früh aus dem Wurf entfernt wurde noch dass der Welpe keine Sozialpartner hat... Zumindest die TE ist doch Sozialpartnerin... :ka:

    Das Spieli als Ersatz zum drauf rumkauen war gemeint...

    Wenn Welpen überdrehen, brauchen sie was in die Schnute. Zur Beruhigung, wie einen Schnulli. Je höher sie drehen, desto dringender wird dieses Bedürfnisses, desto heftiger wird geschnappt.

    Ich würde @flying-paws zustimmen, dass es nicht unbedingt NUR an der fehlenden Beißhemmung liegt. In einem normalen Maße ist dieser nämlich relativ einfach beizukommen indem man das Spiel mit dem Halter abrupt unterbricht und Alternativen (Kaustange, Kong, Spielzeug, etc.) anbietet.

    Ich denke auch, dass der Zwerg in diesen Momenten einfach irgendwie "drüber" ist. Das gilt es in Zukunft zu vermeiden und dann wird das Schnappen auch weniger.