Beiträge von RafiLe1985

    Meine Frage ist - wie entstand das? Hat das anders nicht funktioniert? Wurde das anders probiert?
    Was war die Motivation hinter: "Die Hunde werden begrenzt"?

    Ach so, jetzt habe ich die Frage verstanden. Keine Ahnung, wie das entstanden ist. Da gab es mich noch nicht. Nachfragen kann ich leider auch nicht mehr, da mein Uropa schon längst verstorben ist und mein Opa vor zwei Jahren. Ob meine Mutter das jemals hinterfragt hat, weiß ich nicht, aber die könnte ich mal fragen.

    Ich bin hier ins DF gekommen als Newton schon 5 Monate alt war. Bis dahin war es mir vollkommen unbekannt, dass es offenbar Hunde gibt, die nicht problemlos alleine bleiben. (War tatsächlich so!)

    Naja und da dachte ich mir, so falsch kann unser Vorgehen nicht sein, wenn keiner unserer Hunde jemals ein Problem damit hatte.

    Ob was Anderes auch funktionieren würde? Keine Ahnung. Ganz ehrlich, ich will es auch nicht ausprobieren. Meistens ist die Hunde-Erziehung doch eher ein ganzheitliches Konzept. Wenn man einen Bestandteil ändert, fällt vllt alles zusammen? Keine Ahnung.

    Und für mein Alltagsleben ist es einfach absolut nötig, dass meine Hunde stundenweise alleine bleiben können. Ich möchte da ehrlich gesagt auch keine Experimente machen...

    Ich hoffe, ich habe jetzt die Frage einigermaßen zufriedenstellend beantwortet.

    @straalster

    Ja, wir machen das das ganze Hundeleben lang so, dass die Hunde in unserer Abwesenheit begrenzt werden.

    Die Damen von meinen Eltern sind dann in der Küche untergebracht.

    Newton (und Hunter) sind in meiner Hauptwohnung im vorderen Teil von meinem Arbeitszimmer. Links und rechts steht jeweils ein Billy-Regal und in der Mitte gibt es einen Durchgang mit Kindergitter. In meiner Dienstwohnung habe ich die große Garderobe mit einem Kindergitter abgetrennt.

    Unsere Hunde sind das einfach so gewöhnt. Es ist für sie wie ein Ritual. Sie kommen in ihr „Kinderzimmer“ und wissen, dass sie jetzt alleine sind und Frauchen/Herrchen dann bald wiederkommt.

    Wenn ich Newton schon mal für einen kurzen Einkauf, etc. in der Wohnung hab liegen lassen, lag er bei meiner Rückkunft immer in Lauerstellung vor der Eingangstür. Wenn er im Arbeitszimmer ist, wacht er auf, wenn ich die Tür aufmache und blinzelt mich ganz verschlafen an.

    Bei Hunter werde ich das genauso handhaben. Fände ich auch komisch, es bei ihm nun plötzlich anders zu machen...

    Wie gesagt, unsere Hund bleiben allesamt vollkommen entspannt alleine. (Hunter wird natürlich erst sehr langsam daran gewöhnt, aber er macht auch schon große Fortschritte!)

    Was wäre jetzt genau meine Motivation diese Routine zu ändern? Den Hunden schadet es nicht und nur weil es dem ein oder anderen DF-Mitglied nicht passt, ändere ich es nicht. Es funktioniert seit Jahrzehnten gut.

    Ich wollte hierzu

    noch meinen Senf dazugeben.

    Wenn es ein Welpe sein muss, dann würde ich euch tatsächlich empfehlen, einen Welpen aus seriöser VdH-Zucht zu nehmen! Welpen aus den Tierschutz, von denen man nicht weiß, was sie so erlebt haben oder welche Defizite sie in der Aufzucht erlitten haben, würde ich keiner jungen Familie empfehlen, die einfach einen netten, möglichst unkomplizierten Familienhund will.

    Zur Rassewahl: Wach- und Schutztrieb wollt ihr nicht! Glaubt mir. Wisst ihr, was das bedeutet? Ich kenne eine junge Familie, die wollte gerne einen Hund mit Wach- und Schutztrieb. Ergebnis: Alles, was dem Kinderwagen zu nahe kommt, würde am liebsten zerfleischt werden. (Der Hund läuft nur noch mit Maulkorb!) Zuhause können die Kinder nur Besuch von ihren Freunden bekommen, wenn der Hund sicher weggesperrt ist. Und wehe, da ließe mal einer aus Versehen die Tür auf... Würdet ihr eure Kinder zu jemandem zu Besuch schicken, der so einen Hund hat?! Ich nicht!

    Bitte schaut euch doch einfach mal die FCI-Gruppe 9 an. Das sind die Gesellschafts- und Begleithunde. Vielleicht ist da was für euch dabei. Falls ihr einen größeren Hund wollt, den Pudel gibt's auch in groß. Würde ich euch aber gar nicht empfehlen, wenn die Tochter viel mit ihm machen will. Da reicht auch ein Kleinpudel.

    Spazierengehen tut jeder Hund. Je nachdem an wie viel man ihn gewöhnt, läuft er größere oder kleinere Runden. Auch die anderen Tiere im Haushalt sind Gewöhnungssache. Da wärt ihr sicher mit einem Welpen auch besser bedient.

    Also ich habe kein schlechtes Gewissen, meinen Hund mal ein paar Stunden allein zu lassen, damit ich ins Kino o.ä. gehen kann. Aber natürlich mache ich sowas nur am WE, wenn ich nicht arbeiten war und den Rest des Tages komplett mit ihm verbracht habe.
    Ich fände es aber auch cool, wenn ich ihn ins Kino mitnehmen könnte :D . Er würde sich sowieso friedlich auf meinem Schoß zusammenrollen.

    Das ist jetzt OT... Kann man sich bei euch noch einen Kinobesuch leisten?!

    Bei uns kostet eine Kinokarte am WE zwischen 10 und 16€, je nachdem. Kleine Popcorn 4,80€. Kleines Getränk 4,50€. Das sind drei Monate Netflix. Wahlweise kostet der Film ein paar Monate später bei iTunes 9,99€.

    Ich gehe (unabhängig davon, dass ich Hunde habe) nur noch ins Kino, wenn ich den Film JETZT sehen MUSS. Ansonsten bin ich da ehrlich gesagt zu geizig...

    Aus welcher „Quelle“ stammen diese Mischlinge? Bitte keine Vermehrerei unterstützen!

    Als Anfängerhund für eine Familie würde ich entweder einen erwachsenen, bereits gefestigten TS-Hund aussuchen, von dem man relativ sicher sagen kann, wie er so drauf ist. Oder einen Rassewelpen aus einer anerkannten VdH-Zucht. Welpen aus dieser Quelle sind i.d.R. wesensfest und so wisst ihr zumindest ungefähr, was euch erwartet.

    Zu den Mischlingen, die ihr in Aussicht habt: Aussi-/BC-Mix definitiv nein, schon gar nicht mit Kindern. Mischling 2 wäre mir auch zu heiß.

    Vielleicht macht es ihm einfach keinen Spaß mehr? Oder es ist ihn einfach auf Dauer zu viel?

    Newton ist ja Schulhund und da merke ich auch wie so gegen Schuljahresende seine Kräfte schwinden. (Vielleicht spiegelt er mich auch nur, denn ich gehe am Ende des Schuljahres regelmäßig auf dem Zahnfleisch...)

    Falls du sowas ausschließt, würde ich ihn mal durchchecken lassen. Großes Blutbild, Kotprofil, Urinuntersuchung, etc.

    Eigentlich alles, wenn man es zu jemandem sagt, der das Wort nicht kennt oder auch noch nicht gelernt hat, dass man dieses Wort "verbieten" befolgen muss.
    Ich sage zu dir: Ich verbiete dir das.
    Wie reagierst du?

    Ich habe noch keinem Welpen/Hund beibringen müssen, was „Nein!“ bedeutet. (Falls du das meinst...?!)

    Wenn du es mir bestimmt genug verbietest, lasse ich es. Wenn du aber Interpretationsspielraum lässt oder verzweifelt „Bitte, bitte, lass es doch.“ sagst oder gar noch Raum für Diskussion bietest, ja, dann versuche ich natürlich trotzdem weiterhin meine Möglichkeiten auszuloten...

    Findest du es nicht etwas zu früh, deinen kleinen in dem alter alleine zu lassen?
    Er wurde ja erst von seiner Familie getrennt.

    Meine kleine ist jetzt 6 Monate alt und mir wurde von allen Seiten gesagt ich solle erst jetzt mit dem Training anfangen. Erst nach 3-4 Monaten hat sich der kleine richtig eingelebt und trotzdem leiden die meisten Welpen unter einer großen Verlustangst. Macht Sinn, sie wurden ja erst vor kurzem von ihrer Familie getrennt und jetzt will ihre "neue" Familie sie direkt alleine lassen?

    Viele Grüße
    Laura & Ivy

    Wie soll das bitte in der Praxis funktionieren? Es soll Menschen geben, die Arbeiten gehen müssen...