Beiträge von RafiLe1985

    Paulaner? Meinst du eine falsche Nachricht?Glaub mir, das würde ich mir wünschen.

    Und ehrlich gesagt - was wäre die Alternative gewesen? Hätte ich deiner Meinung nach früher eingreifen sollen? Wann denn?
    Beim Schnuppern lassen? Beim Gespräch?

    Ganz ehrlich: erst mal suchst du deine Sprache, dann überlegst du dir, was du machen kannst und wenn es dann echt kurz vor dreist ist, dann legst du instinktiv los

    Zu fremden Hunden geht man nicht hin. Punkt. Ich bin da auch schon handgreiflich geworden...

    Da ist ein kleines Kind (nach Erlaubnis von Mama) schnurstracks auf einen angebundenen Hund zugelaufen. Ich hab‘s grad am Arm geschnappt und zur Mama zurück gebracht.

    Wenn was passiert, wird immer der Hundehalter „Schuld“ sein, deswegen warte ich bei sowas nicht lange sondern greife direkt ein wenn ich es sehe.

    Naja, also hört sich für mich doch sehr stark nach einem Paulaner an... Vor allem, dass man da bis kurz vor knapp zuschaut... Naja...

    Sofern es echt passiert ist... Dumme Menschen gibt es überall.

    Newton (und Hunter) werden hier trotzdem als mal vor dem Bäcker warten. Ist Dorf hier.

    Ich denke, so einen Thread gab es noch nicht (zumindest habe ich in der Suche nichts gefunden).

    Tatsächlich gab es schon einmal so einen Thread. Der wurde aber relativ schnell geschlossen weil es da richtig tief in die Privatsphäre ging. Mal sehen, wie lange sich dieser hier hält. Ich fand das Thema damals schon sehr interessant und hätte gerne weiterdiskutiert.

    Ich denke vor Schicksalsschlägen wird jeder generell eine gewisse Angst haben. Wobei es hilft, wenn man sich vor Augen führt, wie wenig Einfluss man auf sein eigenes Schicksal tatsächlich hat.

    Ich hatte in dieser Hinsicht bereits zwei Schlüsselerlebnisse und muss sagen, dass ich seither relativ angstfrei leben kann:

    2015 waren wir über Weihnachten/Neujahr in Neuseeland. An einem Tag hatten wir eigentlich diesen Ruhapehu Crater Walk geplant. Der fiel aber aus wegen schlechten Wetters. Also beschlossen wir, stattdessen zum White Water Rafting zu gehen (wo man ja eh nass wird). Es war eine Stunde Fahrt auf einer einsamen, kurvenreichen Landstraße. Wie gesagt schlechtes Wetter, schlechte Sicht. Mein Kumpel (der sehr selten Auto fährt!) fuhr. Wir hatten sicher so um die 80km/h drauf (100km/h waren erlaubt!). In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Wir fuhren so vor uns hin, auf einmal kam uns (zufällig!) auf einem geraden Stück der Straße (sonst wie gesagt immer Kurven) ein anderes Auto entgegen, auf unserer Spur! Mein Kumpel ist einfach kurz rechts rüber und dann gleich wieder nach links rüber... Hört sich jetzt vielleicht so unspektakulär an, aber wenn man mal überlegt, was alles hätte passieren können... Auf welche "Variablen" wir da keinen Einfluss hatten... Nun ja, es hätte an dieser Stelle gut und gerne mit uns allen vorbei sein können... Was wäre gewesen, wenn mein Kumpel anders reagiert hätte, gebremst, gehupt, etc.? Was wäre gewesen, wenn der Andere auch rübergezogen hätte? Was wäre gewesen, wenn auf der rechten Spur jemand gefahren wäre und wir hätten nicht ausweichen können? Was wäre gewesen, wenn uns das Auto auf einem der kurvenreichen Stücke begegnet wäre? Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke.

    Das zweite Schlüsselerlebnis: Für das Schuljahr 2015/2016 beschlossen wir nicht Ende des Schuljahres (im Juni/Juli) auf Studienfahrt zu gehen, sondern bereits Anfang des Schuljahres im Oktober. Wir fuhren also im Oktober 2015 nach Nizza. Und ich denke jeder erinnert sich, was im Juli 2016 in Nizza los war. Da kann man ähnliche Gedankenspiele anstellen... Wenn es blöd gelaufen wäre, wären wir unter Umständen genau zu dem Terroranschlag auf der Strandpromenade gewesen...


    Dass in der Erziehung meiner Hunde etwas falsch läuft... Davor habe ich keine Angst, muss ich sagen. Dafür halte ich bzw. wir als Familie zu lange Hunde.

    Auf die gesundheitliche Komponente... Also dass ich jetzt irgendwas versäumen könnte, was später dazu führt, dass sie krank werden, etc. Da glaube ich einfach, dass da zu viele Faktoren mit rein spielen, die man nicht unter Kontrolle hat... (Mein Opa hat das ganze Leben geraucht, zeitweise auch stark. Zwei Schachteln am Tag. Zudem zu einer Zeit wo es noch nicht möglichst schonend, wenn man das überhaupt so sagen kann, "gestaltet" war... Er hatte NIE was ander Lunge und starb mit fast 96 an Altersschwäche.)

    Generell finde ich es wichtig, dass man sich von seinen Ängsten nicht kontrollieren lässt und fähig ist, sie beiseite zu schieben und das Leben genießen kann.

    Oh wei, erstmal herzliches Beileid zu eurem Verlust. Schrecklich.

    Sie ist körperlich, wie auch geistig völlig ausgelastet. Ich gehe mit ihr schwimmen, treffe mich mit Freunden, die ebenfalls Hunde haben, um sie toben und spielen zu lassen, ich spiele mit der Frisbee, Apportieren, Suchspiele,verstecke Futter in großen Kartons, die sie dann "befreien" muss... der Hund ist danach platt wie ne Flunder und trotzdem.... wenn ich heimkomme (nach max.3 Stunden) ist wieder was kaputt....

    Je mehr ich mich mit ihr beschäftige, desto schlimmer wird das.....

    Ich befürchte auch, dass ihr da in den klassischen Teufelskreis geraten seid. Eigentlich ist Elli total drüber und findet keine Ruhe weil sie dauernd auf Adrenalin ist.

    Ich würde als Sofortmaßnahme nur noch ganz wenig und langweiliges Programm mit ihr machen und sie zu ihrer eigenen Sicherheit nur noch in einer stabilen Box alleine lassen. Solange bis sie wieder auf ein normales Level herunter gefahren ist.

    Das was du beschreibst, ist in der Tat nicht normal.

    Ich habe hier einen 15 Wochen alten Welpen sitzen. Wir gehen zweimal am Tag für eine dreiviertel Stunde raus. Mittwochs ist Rettungshundestaffel, samstags derzeit Welpengruppe. Das ist unser komplettes Programm. Reicht ihm vollkommen. (Dressieren a la Platz, Rolle, Pfote machen wir generell nicht in Welpentagen. Erziehung läuft im Alltag nebenher.)

    Naja, also für zu viel halte ich das für einen erwachsenen, gesunden Hund aber nicht. Zwei Stunden Gassi plus am Wochenende etwas Zusätzliches sollte doch drin sein ohne dass der Hund davon jetzt körperliche Schäden davonträgt.

    Manchmal meine ich, ich überlaste meinen Hund... Ich gehe mit Newton morgens eine dreiviertel Stunde, nachmittags eine gute Stunde. Außerdem geht er ja mit in die Schule und am Wochenende gibt es noch eine dreiviertel Stunde Hundesport, derzeit Crossdogging. Ich hab jetzt nicht das Gefühl, dass er überlastet ist. Und er ist ein Labrador...

    Für einen erwachsenen Hund reicht das Programm dicke. Für einen Welpen halte ich es für zu viel.

    Von dieser pauschalen 5-Minuten-Regel halte ich jedoch nichts. Sie bezieht sich erstens auf das stramme Gehen an der Leine und zweitens gibt es unterschiedliche Welpen.

    Ich habe hier derzeit einen Welpen einer sehr aktiven weichen Jagdhundrasse sitzen. Da kommt man mit 20 Minuten um den Block einfach nicht hin.

    Wir sind pro Gassigang locker ne dreiviertel Stunde unterwegs, aber eben hauptsächlich im Freilauf. Wobei der Zwerg aber fast nur Vollgas kennt...

    Mein Labrador war da als Welpe ganz anders. Der konnte sich gefühlt stundenlang an einer Stelle beschäftigen. Da kamen wir kaum voran obwohl wir auch viel draußen waren.

    Auch wenns OT ist:
    40kg+ war ein Schreibfehler oder? So schwer werden Goldies doch nicht. Oder ist das inzwischen üblich? VDH-Standard sagt maximal 40 kg.

    Nein, das ist leider kein Schreibfehler. Leider wird die Rasse (genauso wie die Labbis im Übrigen) immer größer und massiger gezüchtet. Ich kenne einen einzigen Goldie, der vom Gewicht her seinem Standard entspricht. Alle anderen Goldies (und ich kenne wahrlich viele) sind über 40kg schwer. (Das gilt für SL-Rüden.)

    Ok, sorry - dann war es einfach diese Passage hier:

    in die ich rein interpretiert hatte, dass das Knie mit Schmackes (so dass es weh tut) an den Hund gerammt wird.
    Sorrey, wenn es einfach falsch angekommen ist.

    Ich wollte damit nur sagen, dass sie nicht zu zögerlich sein soll. Und wenn er mit Schmackes dagegen springt, ja, dann tut‘s halt weh. Aber nicht weil die TE grob ist, sondern weil ER grob ist und dann darf er das auch merken.