Beiträge von RafiLe1985

    Ideal wäre es, wenn es ein Hund vormachen könnte, der Treppen sicher und angstfrei läuft. Mein Welpe macht dem Großen alles nach.

    Ansonsten würde ich erstmal an flachen Treppen draußen üben. Generell einfach die Motorik schulen. Mal mit ihr zusammen über gefällte Baumstämme laufen, mal mit ihr gemeinsam einen Weg durch ein Flussbett suchen, einfach mal verschiedene Untergründe ausprobieren, usw. Macht ihr sowas bereits mit ihr? (Von nichts kommt nichts. ;) )

    Ich habe hier einen bald 4,5 Jahre alten Labrador-Rüden sitzen...

    Die gute Nachricht zuerst: Das Allermeiste kommt auf natürlichem Wege wieder oben oder unten raus. Wir hatten schon allerlei "lustige" Sachen: Oropax, Verschlusskappe vom Ohrring, Teile von Spielzeug, etc. pp.

    Vorsicht ist natürlich geboten bei spitzen und scharfen Gegenständen. Da würde ich tatsächlich nicht lange fackeln und sofort in die TK fahren. (Dass Sauerkraut irgendwie hilft, ist laut unseres Tierarztes eher Zufall und darauf sollte man sich keinesfalls verlassen.)

    Nun die schlechte Nachricht: Aus einem Labrador wirst du das Staubsaugen nie ganz raus bekommen. Wenn du daher auf Nummer Sicher gehen willst, musst du wohl oder übel zum Maulkorb/Fressschutz greifen.

    Was ich dir auf jeden Fall empfehlen würde, ist einen Anti-Giftköder-Kurs zu machen! Das hat bei uns zumindest insofern geholfen, dass Newton nun nur noch bestimmte Dinge aufnimmt. Menschen-Kacka zum Beispiel. :mute: Tagsüber kann ich ihn mittlerweile so gut lesen, dass ich es rechtzeitig merke, wenn er was "Leckeres" in die Nase bekommt und in den allermeisten Fällen klappt es dann, ihn noch abzubrechen bzw. schnell hinzurennen und ihn manuell davon abzuhalten.

    Nachts trägt er beim Gassi gehen einen Maulkorb. Da sehe ich nicht gut genug.

    Bei einem verdorbenen Magen gibt es bei uns erstmal einen Fastentag. Dann ein paar Tage Schonkost. Und in den allermeisten Fällen hat sich das dann wieder. Bisher mussten wir nur einmal deswegen zum Tierarzt, weil er wirklich gar nichts behalten hat.

    Ansonsten: Wenn dein Labbi wirklich mal was frisst, dass er notfallmäßig schnell in die Tierklinik müsste... Dann gibt es kein "sich überlegen, ob man fährt" oder "Sorgen machen". Bei einem Notfall stellt man sich die Frage gar nicht. Da gibt es nur eins: Ab in die Tierklinik. Oder anders ausgedrückt: Solange man sich noch überlegen kann, ob bzw. wann man in die Notfallambulanz fährt, ist es in der Regel nicht so schlimm als dass man müsste.

    Noch ein abschließender Ratschlag aus dem Film Bridge of Spies: "Machen Sie sich denn gar keine Sorgen?" - "Würde das helfen?"

    Leider hat von uns keiner eine Glaskugel. Es wird dir auch nichts helfen, wenn ich dir sage, dass es bei uns funktioniert hat. Zu zwei kleinen Terrierdamen kam ein großer Labrador dazu, allerdings als Welpe.

    Du wirst nicht umhin kommen, es auszuprobieren und versuchen, die Hunde zusammen zu führen.

    Allerdings ist "Ich habe mich verliebt." in der Regel ein schlechter Ratgeber. Ich würde an deiner Stelle mal möglichst neutral und objektiv an die Überlegung rangehen, ob ein dritter Hund machbar ist.

    Der TS zu unterstellen sie würde sich etwas ausdenken und dann noch zu behaupten sie hätte früher eingreifen müssen ist wirklich abstrus.

    Ich habe gar nichts unterstellt. Ich habe zum Ausdruck gebracht, dass ich es unwahrscheinlich finde, dass die Geschichte so passiert ist. Das ist ein Unterschied.

    Wenn man sich den Schuh anziehen mag, ist es halt so.

    Den Moment hat man nicht immer, zumal sich aus "kurz dazwischen gehen" oder "kurz etwas sagen" doch ganz gerne mal Diskussionen ergeben die dann doch Zeitintensiver sind.

    Nun, auf Diskussionen muss man ja nicht eingehen. Einfach weiter gehen.

    Ganz ehrlich bei anderen kann man nicht früh genug und auf Verdacht was sagen, aber wenn zu dir einer was sagen würde auf Verdacht, weil er Situation nicht abwarten will, wüsste ich wer groß schreien würde wie unverschämt das ist.Man schreitet doch nicht auf Verdacht ein. Wer hätte den wissen können, dass sie auf das Angebot des Opis eingeht. :ka:

    Was heißt auf Verdacht? Das war kein Verdacht, da war die Übergriffigkeit doch schon lang passiert. Wie gesagt, zu fremden Hunden hat man im eigenen Interesse nicht hinzugehen.

    Ich sehe hier auch endlos viele unfähige Hundebesitzer, würde man bei jedem dazwischen gehen oder etwas sagen bräuchte man keine andere Aufgabe mehr.
    Außerdem ist sie doch dazwischen gegangen, bevor etwas passiert ist?

    Naja komm, als ob das so ein „Aufwand“ wäre, mal kurz was Entsprechendes zu sagen.

    Und selbst wenn sowas einmal täglich vorkäme... Den Moment hat man doch.