Beiträge von RafiLe1985

    Ich bin sowieso jemand, der schnell „aussortiert“. Wenn es passt, dann passt es. Und wenn es irgendwann nicht mehr passt, dann ist es halt so.

    Wenn ich bedenke, wie sich mein Freundeskreis allein in den vergangenen 15 Jahren verändert hat...

    Aus der alten Heimat ist mir genau eine Freundschaft geblieben. Aus dem Studium drei, maximal vier.

    Jetzt im Berufsleben habe ich zwei, drei neue Freundschaften geschlossen.

    Also beträgt mein Freundeskreis maximal acht Personen.

    Die anderen Leute mit denen ich als mal was zu tun hab oder unternehme, zähle ich eher zu einem losen Bekanntenkreis. Und wenn ich da mal irgendwo anecke wegen der Hunde, so what. Da werden die Hunde immer an erster Stelle stehen.

    Was Partnerschaft betrifft: Jemand, der mit Hunden nicht kann, ist nix für mich. Jemand, dem es wichtig ist, dass er zuhause vom Boden essen oder in blütenweißer Bettwäsche schlafen kann auch nicht. Klar bin ich da bereit Kompromisse zu machen. Hunde im Schlafzimmer hab ich als Single gerne. In einer Partnerschaft muss das nicht sein. Genauso Urlaub. Man kann auch mal ohne Hund in den Urlaub, wenn dem Partner viel an einem Strandurlaub liegt.

    Auch für die Familie nehme ich gerne Rücksicht. Mein Zweithund ist daher ne Nummer kleiner ausgefallen und er ist auch ein weniger grobmotorisches Exemplar als mein Ersthund. Papa sagte zwar mit zwei Hunden brauche ich nicht bei ihnen aufschlagen... Aber nun ja... Durchgezogen hat er es nicht. Im Gegenteil... Der Kleine ist ein richtiger Opa-Hund. :applaus:

    Ich würde da nicht sparen. Ich habe die 4Pets Condor L und bin super zufrieden damit. War sicher teuer, aber jeden Cent wert.

    Davor hatte ich eine billige Plastikbox für 100€. Das war eine Krankheit dagegen. Sie kommt nur noch für Notfälle zum Einsatz, wenn ich aus irgendwelchen Gründen mit einem Leihauto fahren muss.

    Macht nicht so einen Knoten rein. Wenn er aufwacht, während ihr arbeitet, geht ihr kurz raus zum Pinkeln. Ansonsten gibt es kein Programm.

    Programm gibt es nur und ausschließlich vor und/oder nach der Arbeit.

    Wenn dann die Geschäfte erledigt wurden, geht es wieder an den Schreibtisch. Leine bleibt am Hund. Ihr arbeitet weiter und ignoriert ihn. Die Leine kann man ja irgendwo am Tisch festmachen, wenn ihr sie nicht halten wollt.

    Aber wenn ihr mit dem Kennel gute Erfahrungen gemacht habt, spricht doch nichts dagegen ihn weiter zu verwenden!

    Man muss keinen Tierschutzhund besessen haben, um zu wissen, dass die Hunde dort als was ganz anderes verkauft werden als sie wirklich sind.

    Bedingt durch meinen Wohnort (öko - sozial - vegan Freiburg) sind im meinem Bekanntenkreis fast ausschließlich Tierschutzhunde und auf KEINEN von ihnen traf die Beschreibung des Tierheims zu.

    Da heißt es, die Hunde sind stubenrein, können alleine bleiben, fahren ohne Probleme Auto, jagen nicht, etc pp. Oft ist nichts davon der Fall. Im Gegenteil, Probleme werden oft noch verschwiegen.

    Und dann stehen die neuen, unerfahrenen Besitzer mit einem Hund da, der dauerhaft Maulkorb tragen und angeleint sein muss, weil er aus dem nächstbesten Menschen, der dem Besitzer zu nahe kommt, Hackfleisch machen will. Und nein, das ist kein erfundener Fall. Ich kenne die Familie mit diesem Hund persönlich...

    Wie gesagt, ich rate zu einem erwachsenen Hund, der über seinen Zuchtverein ein neues Zuhause sucht. Viele Züchter kümmern sich weit über die Abgabe der Welpen hinaus um ihre Nachzuchten und wissen ganz genau, wie sie gelebt haben und in welche Hände sie können und müssen.

    Wenn ich Newton jetzt zur Züchterin zurückgeben müsste, wüsste sie genau was für eine Art von Zuhause er bräuchte. Weil sie ihn sein ganzes bisheriges Leben begleitet hat.