Ich bin sowieso jemand, der schnell „aussortiert“. Wenn es passt, dann passt es. Und wenn es irgendwann nicht mehr passt, dann ist es halt so.
Wenn ich bedenke, wie sich mein Freundeskreis allein in den vergangenen 15 Jahren verändert hat...
Aus der alten Heimat ist mir genau eine Freundschaft geblieben. Aus dem Studium drei, maximal vier.
Jetzt im Berufsleben habe ich zwei, drei neue Freundschaften geschlossen.
Also beträgt mein Freundeskreis maximal acht Personen.
Die anderen Leute mit denen ich als mal was zu tun hab oder unternehme, zähle ich eher zu einem losen Bekanntenkreis. Und wenn ich da mal irgendwo anecke wegen der Hunde, so what. Da werden die Hunde immer an erster Stelle stehen.
Was Partnerschaft betrifft: Jemand, der mit Hunden nicht kann, ist nix für mich. Jemand, dem es wichtig ist, dass er zuhause vom Boden essen oder in blütenweißer Bettwäsche schlafen kann auch nicht. Klar bin ich da bereit Kompromisse zu machen. Hunde im Schlafzimmer hab ich als Single gerne. In einer Partnerschaft muss das nicht sein. Genauso Urlaub. Man kann auch mal ohne Hund in den Urlaub, wenn dem Partner viel an einem Strandurlaub liegt.
Auch für die Familie nehme ich gerne Rücksicht. Mein Zweithund ist daher ne Nummer kleiner ausgefallen und er ist auch ein weniger grobmotorisches Exemplar als mein Ersthund. Papa sagte zwar mit zwei Hunden brauche ich nicht bei ihnen aufschlagen... Aber nun ja... Durchgezogen hat er es nicht. Im Gegenteil... Der Kleine ist ein richtiger Opa-Hund. ![]()