Beiträge von RafiLe1985

    Der Hund ist laut Kaufvertrag deiner. Keiner kann ihn euch wegnehmen.

    Kontakt zum Züchter vollständig abbrechen und auf allen Kanälen blockieren. Aus der FB-Gruppe rausgehen.

    Wegen der Papiere würde ich mich an den RZV wenden. Die werden dem Herrn dann schon Beine machen...

    Manchmal bin ich echt froh, dass ich erst ins DF kam, als Newton schon da war.... Man kann's echt übertreiben... Tötungsgefahr... :???: Ich frage mich echt, wie viel Erfahrungen jemand, der so etwas schreibt mit Größen-gemischten Rudeln hat... Wahrscheinlich keine...

    Es gibt genügend "Unfälle" von kleinen mit grossen Hunden, bei denen die Kleinen den Kürzeren ziehen.
    Die Problematik grosser Rüde und kleine Hündin wurde ja zusätzlich auch schon mehrfach angesprochen.

    Aber da geht es immer um Kontakt von zwei Hunden, die sich gegenseitig fremd sind. Das ist doch was ganz Anderes! Die Hunde sollen dauerhaft zusammen leben und der Rotti wächst mit der Kleinen auf!

    Wir hatten hier mal einen Thread da war in einem Chihuahua-Rudel plötzlich ein Hund tot als die Besitzerin zurück kam... Und da gibt es überhaupt keinen gravierenden Größenunterschied.

    Ich würde an eurer Stelle auch erst mal warten, bis eure Hündin wirklich voll und ganz erwachsen ist. Mit 11 Monaten ist sie ja doch noch sehr jung und zwei junge, "unfertige" Hunde auf einmal sind eine ordentliche Aufgabe.

    Zudem würde ich mir überlegen, ob ihr überhaupt die Möglichkeit habt, zwei unkastrierte Hunde während der Läufigkeit konsequent zu trennen? Und was macht ihr, wenn der Rottweiler während der Läufigkeit des Havanesers unter Dauerstress steht? Das ist dann für alle nicht so angenehm.

    Die Kombi Groß und Klein kann klappen - aber gerade bei einem Welpen einer eher "grobmotorischen" Rasse sollte man sich ds zu 110 Prozent sicher sein, dies händeln zu können! Ihr habt schließlich eurer Hündin gegenüber eine Verantwortung.

    Mehr muss man zu dem Thema eigentlich nicht sagen! Kann ich zu 100% unterschreiben! :dafuer:

    Wir haben zu zwei erwachsenen Yorkie-Damen einen Labrador-Welpen dazu geholt. Der Größenunterschied war da absolut kein Problem. Die Yorkie-Damen haben sich den Bub schon erzogen...

    Labbis sind ja auch eher grobmotorisch veranlagt, als Welpen sowieso. Trotzdem gibt es da im Alltag weiterhin keinerlei Probleme mit dem Größenunterschied.

    Aber: Sie waren da halt schon erwachsene, gefestigte Hunde, die wussten, was „sich gehört“ und was nicht.

    Daher würde ich warten bis eure Havaneser-Dame erwachsen ist. Und dann den Rotti möglichst direkt mit acht Wochen holen. Und vielleicht eher den kleinsten Rüden als den größten.

    Ohne Vorkontrolle aufgrund "Menschenkenntnis" zu entscheiden, dass ein Adoptant nicht so wohnt, die Umstände nicht so sind wie er das schildert, auweia.

    VdH-Züchter machen das in der Regel so. Wo ist das Problem?

    Da passt es entweder menschlich, von den Vorstellungen, etc. oder halt nicht. Ich bin auch bei einer ESS-Zucht abgeblitzt. Und? Habe im Endeffekt trotzdem einen tollen Buben bekommen.

    Na ja, nur weil ihr/wir hier alle zum größten Teil vernünftig sind, wahre Angaben machen, ehrlich sind und wissen, was wir uns zutrauen und was nicht, was passt und was nicht, kann man das lääängst nicht universal sagen. Ich will gar nicht wissen, wie viele Leute falsche Angaben machen, nur um einen Hund zu bekommen, denen man bei den richtigen Angaben zurecht niemals einen Hund geben würde.

    Aber jemand der darin Erfahrung hat, Hunde zu vermitteln, hat da in der Regel ein sehr gutes Gespür dafür, ob jemand vertrauenswürdig ist, oder nicht. Soviel Menschenkenntnis sollte man in dem Job haben... Und da sollte man dann auch drauf vertrauen.

    Und selbst wenn jemand seine Situation etwas beschönigt, wer sagt denn, dass es der Hund da nicht gut haben wird?

    Ich bin in meinem Job auch auf gute Menschenkenntnis angewiesen. Mit der Zeit wird man da immer sicher. Und mittlerweile täusche ich mich nur noch sehr sehr selten...

    @Krümel21

    Du hast meinen Beitrag leider vollkommen falsch verstanden.

    Wie gesagt: Ich finde es vollkommen verständlich, in Ordnung und legitim, dass die Menschen, die sich bisher um den Hund gekümmert haben, ein Interesse daran haben, zu wissen, wo der Hund hinkommt und dass sie möchten, dass das bestmögliche Zuhause für ihn gefunden wird.

    Aber: Das alles kann man bei einem persönlichen Gespräch im "alten" Zuhause des Hundes klären!

    Was ich niemals akzeptieren würde, ist, dass eine wildfremde Person (mit der ich vmtl nie freiwillig zu tun gehabt hätte) in meinen höchstpersönlichen Bereich (mein Leben, meine Wohnung, etc.) eindringt um dann auch noch zu beurteilen, ob das, was ich biete "gut genug ist"...

    Bis zu einem gewissen Grad gebe ich gerne Auskunft über meine "Verhältnisse". Ich habe ja auch ein Interesse daran, dass ich den "richtigen" Hund bekomme... Aber dass ich dann quasi den "Beweis" antreten muss, nämlich indem man meine Aussagen vor Ort überprüft, dass finde ich schon sehr anmaßend und übergriffig.

    Mein Wort muss da meiner Meinung nach genügen. Tut es bei jedem seriösen VdH-Züchter auch... Und wenn beim Gespräch die Sympathie schon nicht stimmt, wird es durch eine angespannte Situation wie bei einer "Kontrolle" sicher nicht besser. Dann bekomme ich halt von dort keinen Hund und gut...

    Und nein, das hat nichts mit Rasse oder Mix oder was auch immer zu tun. Du hast doch selbst einen Rassehund?! Waren da alle Welpen im Wurf charakterlich/von den Anlagen her gleich? Sicher nicht. Deswegen unterhält man sich ja ausführlich und klärt gewisse Dinge ab. Dagegen habe ich ja auch gar nichts!

    Und wie gesagt, als ehrlicher Interessent und mündiger Mensch, weiß man es nach dem Gespräch auch selbst, falls der Hund nicht zu einem passen sollte!

    Mal ein Beispiel: Meine Hunde müssen problemlos im Auto mitfahren können. Geht nicht anders. Diesen Anspruch habe ich. Punkt. Jetzt erzählt mir die Pflegestelle, dass der Hund an dem ich interessiert bin, leider massiven Stress beim Autofahren hat. Wieso in aller Welt sollte ich das (wenn man es mal andersherum betrachtet) überprüfen wollen, ob diese Aussage stimmt? Wieso sollte ich mir dann so einen Hund "antun", dem ich erstmal mühsam das Autofahren beibringen muss? Verstehe ich nicht.

    Ich muss sagen, dass ich dieses gesamte Prozedere mit Vor- und Nachkontrollen an sich ein absolutes No-Go finde.

    Ich bin ein erwachsener Mensch und kann das selbst beurteilen, ob ich mir einen Hund leisten/zutrauen und für ihn sorgen kann oder nicht.

    Bei der Rasse muss man sicher schauen, was passt. Aber auch da sollte man als mündiger Mensch mit den heutigen Möglichkeiten selbst eine Entscheidung treffen können.

    Dass man sich als Tierpfleger interessiert, wohin der Schützling kommt und dass man das beste Zuhause für ihn finden will, sei davon unbenommen...

    Ich finde es nur wahnsinnig anmaßend, dass andere Leute meinen, sie dürften entscheiden, wer einen Hund halten darf oder nicht.

    Kein Züchter, den ich kenne, macht so ein Gewese um die neuen Zuhause seiner Welpen... Geschweige denn da hinzufahren (am besten noch mehrfach). Da werden ein oder zwei Gespräche geführt und entweder passt es dann vom Gefühl her oder nicht...