Beiträge von RafiLe1985

    Das fragst du ernsthaft?
    Nach der riesen Diskussion, dass dein Junghund aufdreht....
    Lies dort doch mal nach.

    Da haben ich und viele andere langjährige erfahrene Halter mit überwiegend Gebrauchshunden ganz expliziet zu geschrieben.

    Ich weiß nicht, ob ich mich unklar ausdrücke...

    Ich habe nirgends geschrieben, dass man dann Hund sinn- und planlos überbeschäftigen soll bis er vollkommen überdreht...

    Ich habe geschrieben, dass der Hund sich so lange frei bewegen darf bis er müde ist. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

    Wenn ein Hund junger Hund überdreht, hat man als Halter die Situation falsch eingeschätzt bzw. nicht rechtzeitig erkannt, dass der Hund müde ist.

    Nein, du hast geschrieben dass die fünf Minuten Regel Humbug ist und dann geschrieben dass sich der Hund so lange bewegen darf wie er möchte. Was ich übrigens auch für nicht richtig halte, aber das ist eine andere Sache. Somit implizierst du dass die 5 Minuten Regel etwas damit zu tun hat wie sich ein Hund frei bewegen kann und das ist eben nicht der Fall, sie bezieht sich auf Leinen Spaziergänge. Und dort ist sie eben kein Humbug.

    Dann hast du leider meinen ersten Beitrag und die darauf folgenden Konkretisierung missverstanden.

    Für Leinenspaziergänge ist die 5-Minuten-Regel überhaupt nicht zutreffend weil ein Hund in diesem Alter fünf Minuten an der Leine weder schaffen kann noch sollte.

    Die Hündin der TE ist drei Monate alt, dürfte also theoretisch pro Spaziergang 15 Minuten an der Leine gehen. Entschuldigung, welcher drei Monate alte Hund schafft das?!

    Mein Zweithund ist bereits sieben Monate alt, dürfte ergo 35 Minuten an der Leine gehen. 35 Minuten?! Das mute ich selbst meinem erwachsenen Hund nur zu wenn es wirklich nicht anders geht! Und er ist mittlerweile sehr gut leinenführig.

    Diese Regel ist für mich in keinem Fall zutreffend. Weder mit noch ohne Leine und daher Humbug.

    Auf die Begründung, warum ein junger Hund sich nicht frei bewegen darf solange er kann und möchte, bin ich weiterhin gespannt.

    Du weißt aber schon was die 5 Minuten Regel ist, oder?
    Sie hat rein gar nichts damit zu tun dass der Hund rumbutschert,sondern mit Leinen Spaziergängen. Da die TS schrieb dass sie in den Park geht hat es sehr wohl Bedeutung, da sie mit Sicherheit den Hund nicht hinträgt und sich dort nur hinsetzt, sondern der Hund dann auch noch spielt und sie wieder zurückgehen. Also bitte nicht einfach als Humbug bezeichnen.

    Genau das habe ich doch geschrieben? Die ersten (und letzten) 200-300m an der Leine ok, sonst Freilauf.

    Ein derart junger Hund, der die Welt entdecken will und soll, hat doch noch gar keinen Kopf für Leinenspaziergänge. Dementsprechend würde ich auf die Leine wenn möglich vollständig verzichten im Moment. Und wenn es nötig ist (nicht jeder wohnt derart günstig), wie gesagt die Zeit an der Leine so kurz wie möglich halten, wobei die Leine selbstverständlich am Geschirr ist.

    Daher ist meines Erachtens diese 5-Minuten-Regel Humbug.

    Woher habt ihr die Kleine denn? Ich finde das Verhalten für einen Golden Retriever eher ungewöhnlich...

    Ich würde es auch so machen. Mit ihr irgendwie mit dem Auto von zuhause weg fahren und dort mit ihr laufen. Außerdem würde ich immer an denselben Ort fahren und vorerst nicht abwechseln. Vielleicht taut sie auf wenn sie sich irgendwann auskennt.

    Die 5-Minuten-Regel ist übrigens Humbug. Sie kann sich solange frei bewegen wie sie mag und bis sie müde ist. An der Leine würde ich im Moment gar nicht gehen mit ihr. Dementsprechend würde ich die Gassistrecken auswählen. Die ersten (und letzten) 200-300m an der Leine, ok, aber dann sollte durchgängig Freilauf möglich sein.

    Habt ihr bereits feste Gassi-Freundschaften geschlossen mit denen sie ab und an spielen/interagieren kann?

    Ok es hatte sich tatsächlich so gelesen als würde egal was du sagst oder wie du es sagst dazu führen, dass Hund zurück kommt :lol: Dass Hunde die Worte selbst nicht verstehen sondern jedes Wort einen anderen Klang ist ja bewiesen ich denke für uns Menschen wäre es nur umständlich ein Kühlschrank in der selben Tonlage und Melodie wie ein "hier" zu rufen :headbash:

    Och, geht schon, wenn man will. :D :headbash:

    Wenn deine Hunde also immer kommen sobald du irgendwas sagst wie kannst du ihnen dann aus der Entfernung ein Kommando geben ohne, dass sie zu dir laufen?

    Du hast mich falsch verstanden. Meine Hunde kommen nicht, sobald ich was sage. Vielleicht ist es einfach schwer zu erklären.

    Ich glaube, dass Hunde vielfach nicht "gehorchen", weil sie das "Wort" kennen, sondern an der Stimm- bzw. Tonlage erkennen, was gemeint ist. Klassisches Beispiel ist auch "Sitz" und "Fritz".

    Wenn ich nun spaßeshalber das Wort "Kühlschrank" rufe, rufe ich es in derselben Stimmlage wie beim Rückruf. Wenn ich so einfach "Kühlschrank" vor mich hin sage, würde sich keiner meiner Hunde angesprochen fühlen.

    Und das ist eigentlich genau das, was ich meine. Vieles wird einfach non-verbal übermittelt.

    Edit: Hatte die zweite Frage vergessen zu beantworten. Sitz auf Entfernung geht mit Pfiff. Das reicht in der Regel.

    Doch ich finde genau da liegt der Unterschied. Wenn der Hund das Wort weiss, kann man ihm MITTEILEN. Wenn es gar nicht um das Wort geht, dann geht's um Einschüchterung und Meiden.

    Das hat doch nichts mit Einschüchterung/Meiden zu tun. In der Regel weiß der Hund nach einer gewissen Zeit, welche (Haus-)Regeln gelten. Um diese konsequent einzufordern, muss ich meinen Hund nicht einschüchtern.

    Bei der Polizei muss man aber wissen: Man kann sich nicht vorab auf eine Stelle als Diensthundeführer bewerben, intern gibt es genug Bewerber. Und selbst wenn: die TE hat ja schon einen Hund, als Hundeführer bekommt man aber einen zugeteilt.

    Ich meinte das auch eher perspektivisch. Die DHF die ich kenne, konnten sich ihre Hunde bisher immer selbst aussuchen und haben sie auch als Rentner behalten.

    Meine Hunde kennen für solche Dinge überhaupt gar kein Kommando. Das gibt es nicht und fertig.

    Ich glaube sehr viel kommt auf die Einstellung an. Wenn ich meinem Hund den Schuh, den er stibitzt hat, wegnehmen will, gehe ich hin und nehme ihn weg. Punkt. Ich lasse da keinen Zweifel dran, dass ich mir das jetzt holen werde. Die allermeisten Gegenstände werden dann schon mal freiwillig "aufgegeben", d.h. fallen gelassen bevor ich überhaupt die Hand dran habe.

    Selbiges gilt für andere Dinge, die nicht "gedurft" werden. Meine Hunde dürfen bei mir aufs Sofa. Woanders halt nicht und macht einer den Versuch, reicht ein strenger Blick oder ein räuspern. Genauso könnte ich irgendein vollkommen beliebiges Wort sagen. Weil es gar nicht drauf ankommt, was man sagt, sondern wie man es sagt.

    Ich habe das spaßeshalber mal beim Rückruf ausprobiert. Ich kann auch "Kühlschrank" oder "Abfalleimer" etc. rufen. Newton kommt trotzdem. :D