Beiträge von RafiLe1985

    Prinzipiell sind sechs Stunden kein Problem. Wenn ihr allerdings einen Welpen wollt, müsste nach den vier bis sechs Wochen Urlaub weiterhin zwischendurch mal jemand kommen, der ihn kurz in den Garten lässt damit er sich lösen kann.

    Was Rasse betrifft: Wie wäre es mit einem Begleithund der FCI-Gruppe 9? Eine besondere Aufgabe soll der Hund ja nicht erfüllen, oder? Vielleicht ein Pudel?

    Ich mag sie halt echt gern, aber bei diesem Thema gehen die Meinungen auseinander .. auch ihre Söhne und ihre Schwester die auch Hunde hat bestätigen ihre Meinung, ich stehe halt so alleine da :ka:

    Es handelt sich ja offenbar um deinen Schwiegerpapa. Was sagt denn dein Partner/deine Partnerin (also der Sohn/die Tochter deines Schwiegerpapas) dazu?

    Ich würde da als erstes mal mit deinem Partner/deiner Partnerin reden. Ggf kann er/sie da auch mal Tacheles mit den Eltern reden? Ich persönlich würde in dieser Sache auf jeden Fall Unterstützung von meinem Partner erwarten!

    Ansonsten ist das Verhalten einfach übergriffig. Dein Hund, deine Regeln, deine Erziehung.

    Der Hund ist krank, daher braucht er umfangreichere und engmaschigere Betreuung als ein normaler Hund. Nicht nur des Hundes wegen. Man sorgt sich einfach und/oder hat ein schlechtes Gewissen wenn man weiß, dass der Hund alleine zuhause hockt und leidet.

    Die Hündin meiner Schwester ist leider auch sehr krank. Da ist es genauso. Ich kann die Situation deiner Lebenspartnerin absolut nachvollziehen.

    Andererseits kann ich dich auch verstehen. Du hast keinen Hund und willst auch mal andere Dinge machen. Hast du Freunde/Bekannte/Familie mit denen du mal in den Urlaub ans Meer kannst? Oder mal abends ins Kino, etc.? Klar ist, dass jetzt nicht die optimale Lösung, weil man sowas ja auch mit der Partnerin machen möchte eigentlich.

    Im Endeffekt wirst du deine Lebenspartnerin nicht ändern. Und schon gar nicht wenn du Druck aufbaust. Sie ist von sich aus offenbar nicht gewillt, etwas zu ändern. (Und wenn es nur das ist, dass sie ihrer Mutter mal eine deutliche Ansage macht!) Nun ist es an dir zu überlegen, wie du handeln willst. Akzeptierst du die Situation mit dem kranken Hund; dann aber ohne Wenn und Aber und Vorwürfe. Oder du gehst eben.


    Prinzipiell ist alles was dir "fehlt" auch trotz (oder mit) Hund möglich sofern dieser gesund ist und alleine bleiben kann. Ich war schon drei Wochen in Neuseeland und Newton war in Betreuung. Kein Problem.

    Und wieder sind wir bei der gleichen Grundsatz-Diskussion. Ich finde das langsam echt anstrengend...

    Ich würde dem TE/der TE dringend raten, sich auch in der "realen Welt" zu informieren. Gerade erfahrene Züchter haben oft ein sehr viel realistischeres Bild von ihren zukünftigen Welpenbesitzern als es hier bei manchen Forenmitgliedern der Fall zu sein scheint.

    Als ich auf Züchtersuche war, habe ich mit mehreren Züchtern gesprochen und ausnahmslos ALLE fanden es normal, dass der Welpe nach ein bis zwei Wochen Eingewöhnungszeit bis zu vier Stunden am Stück alleine bleibt. O-Ton von einem der Züchter: "Ja meinen Sie, WIR müssen nicht arbeiten?"

    Ich habe meine Erfahrungen schon weiter oben geschildert. Einen Tipp, der mir noch eingefallen ist und den ich mitgeben möchte: Der Welpe MUSS nicht mit 8 Wochen abgeholt werden. Man KANN einen Welpen auch später abholen. Wenn er beim Züchter gut aufgezogen wird, macht das auch überhaupt nichts aus. Einem Junghund von 16-20 Wochen wird es sowohl körperlich als auch mental sehr viel einfacher fallen, ein paar Stunden alleine zu sein als einem 8-12 Wochen alten Welpen.

    Ich halte es für extrem kontraproduktiv, dem Welpen mehrere Wochen oder sogar Monate eine "heile Welt" vorzugaukeln in der immer jemand für ihn da ist... Und dann ist man urplötzlich doch regelmäßig mehrere Stunden weg...

    Bei Newton war ich nur eine Woche daheim. Danach kam er mit auf Arbeit bzw. war mal ein bis zwei Stündchen alleine zuhause. Newton bleibt heute vollkommen problemlos alleine zuhause.

    Bei Hunter war ich sechs Wochen zuhause. Habe ich bitter bereut. Bis heute hat er ab und an (Gott sei Dank immer seltener) Probleme, alleine zu sein. Obwohl Newton ja bei ihm ist. D.h. ich werde das nie wieder so machen, dass ich eine derart lange Zeit durchgehend zuhause bin. (Natürlich war ich ab und an mal weg zum Einkaufen, etc. aber er hat da halt anfangs überhaupt keine Regelmäßigkeit erkannt. Erst als ich wieder in die Schule ging und er regelmäßig damit konfrontiert war, wurde es langsam besser.)

    Fazit: Eine oder zwei Wochen zuhause sein für den Welpen ok. Dann würde ich zum Alltag übergehen!

    Ich denke auch, dass er jetzt im Zahnwechsel einfach was zum Kauen braucht. Ich würde ihm nach jedem Füttern was zum Kauen geben mit dem er lange beschäftigt ist.

    Tauschgeschäfte würde ich lassen. Einfach aus der Schnute nehmen und gut is. Draußen vorerst natürlich kein Freilauf. Schleppleine dran, damit du an ihn ran kommst, wenn er sich was gegriffen hat.

    Na dann ist es ja eine gute Idee, dass du dich hier vorab informierst.

    Das Wichtigste wurde schon gesagt. Entweder Deutscher Retrieverclub (nicht: DRC Soltau!) oder eben Golden Retriever Club oder Labrador Club.

    Welcher Züchter bzw. welcher Welpe halte ich jetzt nicht für die entscheidende Frage wenn du keine besonderen Wünsche hast. Da dürfte es wenig Qualitätsunterschiede geben.