Beiträge von RafiLe1985

    Hallo zusammen,

    als ich heute kurz unterwegs war um Besorgungen zu machen, habe ich mal das iPad zuhause mitlaufen lassen... Newton ist fast fünf Jahre alt und konnte bisher eigentlich problemlos alleine bleiben. Vor fünf Monaten zog ja Hunter ein, dem das Alleine Bleiben nicht ganz so einfach fällt. Anfangs hat er regelrecht durchgebellt. Als er vier Monate alt war, waren wir auf dem Stand, dass er anfangs motzt, dann aber zur Ruhe kommt und sich ablegt. Zwischendurch stand er gelegentlich auf, bellte kurz, legte sich aber dann wieder hin. Wobei ich dazu sagen muss, dass er das wenn ich da bin auch als macht und ich das auch nicht unterbinde. Seither hab ich das iPad dann nicht mehr mitlaufen lassen, weil ich mit diesem Zustand eigentlich zufrieden war.

    Nun machte mich meine Nachbarin darauf aufmerksam, dass Newton teilweise mitbellen würde. Eigentlich sehr untypisch für ihn. Vor Hunter war er immer mucksmäuschen still. Also habe ich heute als ich kurz unterwegs war um Dinge zu erledigen das iPad wieder mitlaufen lassen. Zuhause fiel ich aus allen Wolken. Hunter fast toujours am Bellen; Newton geheult wie ein Wolf. Auch fast die ganze Zeit... Super, und ich abends zum Krimidinner verabredet... Ohne Hunde...

    Bei Hunter kann ich mir den Rückschritt ja noch mehr oder minder erklären. Beginnende Pubertät; generell vielleicht aus der Übung, weil ja Ferien sind. Aber bei Newton?!

    Gut, es musste eine Lösung her für das Krimidinner. Newton habe ich alleine zuhause gelassen. Hunter habe ich mitgenommen und in der Autobox gelassen. Bei beiden habe ich iPads mitlaufen lassen. Bei beiden absolute Ruhe. Eine Erklärung dafür habe ich nicht... Hat jemand eine Idee?

    Meint ihr, ich soll die beiden in Zukunft prinzipiell separieren beim Alleine bleiben? Ich war bisher der Meinung, dass es für die beiden „schöner“ ist, wenn sie da zusammen sind, aber offenbar liege ich da falsch?

    Was meint ihr?

    Newton und Hunter spielen wenn gemeinsam. Ich bin vollkommen untalentiert darin mit Hunden zu spielen. |) Bzw. die Hunde verlieren da recht schnell die Lust. Man kann eben nicht alles können. :ka:

    Sinnvolle Beschäftigungen: Newton ist Schulhund und wir machen ab und an ein wenige Nasenarbeit oder etwas für die Motorik, wie z.B. über Baumstämme klettern, etc. Hunter wird zum Rettungshund ausgebildet. Fläche und Trümmer. Das reicht ihm im Moment als Beschäftigung. Er ist erst 7 Monate alt.

    Ansonsten halt zweimal 45-60 Min. Gassi pro Tag. :smile:

    Mich würde mal interessieren, wie viele DF-Hunde dieses Jahr entlaufen sind wegen der Böllerei... Genau, vermutlich keine... Weil wir, die hier Mitglied sind, uns genug Gedanken machen um unsere Hundehaltung und/oder zumindest bestrebt sind, alles richtig zu machen. Sonst wären wir ja auch nicht in diesem Forum Mitglied...

    Deswegen braucht man sich hier auch nicht die Köpfe einschlagen. Wir machen das schon alle richtig so. Jeder halt für seine(n) eigenen individuellen Hund(e).

    Hallo,

    was mir nicht ganz klar ist: Ihr sucht also einen neuen Familienhund? Oder planst du den Auszug von zuhause und es ist dann wirklich DEIN Hund? :ka:

    Ich habe immer wieder gelesen, dass diese sich als Familienhunde eignen, aber auch eine Bezugsperson braucht, welche ich dann werde.

    Der Hund wird sich seine Bezugsperson in dieser Familienkonstellation schon selbst aussuchen. Ob du das dann sein wirst, kann man nicht wissen.

    Sie ist der Meinung, das Rassehunde oft mehr bzw. schlimmer unter Krankheiten leiden wie die Erbkrankheiten.

    Gerade deshalb seriöse Rassezucht. Hier kann die Weitervererbung von Krankheiten ausgeschlossen werden.

    Wie kann ich sonst meine Mutter davon überzeugen das ich in der Lage bin einen Welpen richtig zu erziehen?

    Beweisen. Du bist mit 20 Jahren erwachsen und verdienst dein eigenes Geld, d.h. kannst den Hund vollumfänglich versorgen. Wenn du unbedingt einen Welpen möchtest, dann gibt es eben einen Welpen.

    Zur Rassewahl: Mein Vermieter hat ein Wolfsspitz-Pärchen. Sind echt nette Hunde. Allerdings sind sie sehr gesprächig. In einem Haus mag das gehen, wenn deine Familie da nicht empfindlich ist. Aber spätestens wenn du mal ausziehen solltest und in ein Mehrfamilienhaus ziehst, werden sich die anderen Mieter bedanken...

    Ich wollte mit meiner Frage keine ärgerliche Diskussion lostreten - ich verstehe es halt nur wirklich nicht, warum in dieser Zeit Ableinen über der Sicherheit steht.

    Ich glaube, wenn du 100%ige Sicherheit haben möchtest, müsstest du dauerhaft die Leine dran haben. Bzw. noch besser, gar keinen Hund haben... Denn auch an der Leine kann was passieren.

    Als Newton noch relativ jung war, habe ich noch am Seepark gewohnt. Wir gingen da spazieren. Noch mit der Welpenleine... Plötzlich fing eine Dame auf einem Balkon über uns an, ihre Teppiche zu klopfen. Newton erschrak, sprang mir in die Leine, die Verklebung der Handschlaufe ging auf und Newton war unterwegs Richtung Hauptstraße... Gott sei Dank war diese noch weit genug entfernt und er reagierte wieder relativ schnell auf mich...

    Und da war kein Silvester. Das war mitten im Sommer. Soll ich jetzt deswegen immer mit doppelter Sicherung rumlaufen? Das Leben ist einfach lebensgefährlich.

    Gestern morgen bin ich extra weit hoch gefahren, damit die beiden frei laufen können. Da hat man es in der Ferne ein- oder zweimal knallen gehört. Das war's.

    Hast du auch Freude an dem Welpen?! Fand‘s echt total grausam, den Eingangspost zu lesen...

    Das ist ein Hundekind, das eigentlich deine Fürsorge, Zuneigung und Nähe braucht und dein Bericht hört sich an als ob es sich um einen Machtkampf handelt, den du unbedingt gewinnen musst...

    Nicht schön für den Welpen und sehr traurig..

    Ich würde ihr auch eine Woche zur Eingewöhnung geben und dann in eine gute geführte Welpengruppe gehen.

    Meiner Meinung sieht eine gut geführte Welpengruppe so aus: Anfangs gibt es ein kurzes Gespräch über ein bestimmtes Thema, z.B. Stubenreinheit, Alleine bleiben, etc. Im Anschluss daran haben die Teilnehmer die Möglichkeit Fragen zu stellen und über das Leben mit ihrem Welpen zu berichten bzw. auch über Probleme zu sprechen falls es welche gibt. Dann wird gespielt, immer zwei Welpen zusammen, die anderen müssen zugucken. Es ist mindestens ein gut sozialisierter erwachsener Hund anwesend, mit dem die Welpen auch interagieren dürfen und von dem die den Hunde-Knigge lernen können. Nach der Spielrunde gibt es eine Entspannungsphase in der die Welpen wieder runterkommen können. Oftmals wird währenddessen schon erklärt was gleich geübt wird. Die Übungen können vielfältig sein: Tierarzt spielen, verschiedene Untergründe, Heranführen an bedrohlich wirkende Alltagsgegenstände, Schulung der Motorik, sicher auch mal das Üben von Kommandos. Zum Schluss wird noch eine Hausaufgabe aufgegeben. Und dann geht es an der Leine und ohne Kontakt vom Platz ins Auto.

    So war quasi unsere Welpengruppe und ich habe heute zwei gut sozialisierte Buben. Einer ist schon erwachsen und im Umgang mit anderen Hunden sehr sehr souverän. Der Kleine braucht halt noch ne Weile. Er ist grad einmal geschlechtsreif geworden und wird von anderen Hunden noch überhaupt nicht Ernst genommen. Deswegen gibt es für ihn noch keinen Fremdhunde-Kontakt.