Beiträge von RafiLe1985

    Ich würde ihn nicht in Situationen kommen lassen, in denen er so ein Verhalten auspacken muss. Ich würde den Kontakt zu fremden Hunden komplett einstellen. Lass ihn nur noch mit Hunden zusammen, die du kennst und bei denen du weißt, dass die Interaktion klappt.

    Hab jetzt nur den Eingangspost gelesen. Besorg dir einen Zimmerkennel, mach da eine ordentliche Gewöhnung und gut ist! Der Hund muss in erster Linie vor sich selbst geschützt werden! Nicht auszudenken, was er sich so in deiner Abwesenheit alles antun könnte...

    Hab im anderen Thread nur quer gelesen...

    Bei einem Teenie dürften die Eltern ja wohl noch ein Wörtchen mitzureden haben wenn es um die Anschaffung eines Hundes geht...

    So einen Mix tut sich doch keiner freiwillig an...

    Ich glaube hier definitv weiter an einen Troll dem langweilig ist und der einfach hier aufmischen will...

    Keine Hundeschule wird der Weisheit letzter Schluss sein. Es gibt immer positive und negative Dinge, die man finden kann.

    Ich hatte während Newtons (und auch Hunters) Ausbildung schon mit den unterschiedlichsten Hundeschulen, -trainern und -ausbildern zu tun. Es gibt immer Punkte in denen man nicht konform geht. Und letztlich muss man für seinen Hund entscheiden.

    Mit Hunter war ich nur noch in der Welpenstunde. Alles Andere traue ich mir alleine zu.

    Newton hat im Alter von knapp vier Jahren einen Chip gesetzt bekommt weil er eine stark vergrößerte Prostata hatte. Da er sich unter Wirkung des Chips null verändert hat, weder vom Verhalten noch körperlich (Fell, etc.), und durchaus die Gefahr bestand, dass sich die Prostata erneut vergrößert nachdem die Wirkung des Chips aufhört, habe ich ihn dann vergangenen August kastrieren lassen.

    Newton war während seiner Pubertät auch sehr stark außenfokussiert und hatte einen starken Sexualtrieb. Besonders jetzt wo ich den Vergleich zu Hunter habe, muss ich rückblickend feststellen, dass das sicher nicht im normalen Rahmen war.

    Trotzdem, muss ich sagen, stand er immer sehr gut im Gehorsam! Es gab natürlich immer Phasen, wo ich erneut mit dem Training ansetzen musste, aber das war dann eine Sache von ein paar Wochen und dann funktionierte es wieder. Daher lasse ich persönlich diese "Ausrede" nicht gelten. Erzieherisch kann man da durchaus einwirken!

    Hier nun mein Ratschlag: Nemo ist noch keine drei Jahre alt. Ich würde mal vom Tierarzt die Prostata anschauen lassen. Das ist ein einfacher Tastbefund und kein Aufwand. Wenn da alles in Ordnung ist, würde ich an deiner Stelle gucken, dass er vollständig erwachsen ist, bevor der Chip gesetzt wird. D.h. ich würde schauen, dass ich es irgendwie bis Frühjahr 2020 durch Erziehung in den Griff bekomme.

    Wenn er dann immer noch schwer händelbar ist, würde ich den Chip setzen lassen und gucken, was passiert. Wenn der Chip seine volle Wirkung entfaltet hat, kannst du ja vergleichen, welcher "Zustand" für dich und für ihn besser ist. Sollte es mit Chip besser sein, würde ich ihn dann auch kastrieren lassen. Ansonsten läuft der Chip irgendwann aus und wird eben nicht erneuert.

    Bei Newton muss ich sagen, habe ich es nicht bereut, dass ich ihn habe kastrieren lassen. Er ist drinnen zwar deutlich ruhiger geworden, draußen hat er aber immer noch genauso viel Schmackes wie vor der Kastration. Er ist deutlich entspannter im Umgang mit anderen Hunden. Wir waren letztens auf einer Wanderung mit der gesamten Staffel... Da war er wirklich ein Musterknabe!

    Im Endeffekt können wir das hier nur aus der Erfahrung mit unseren eigenen Rüden beurteilen. Du musst für deinen Hund den richtigen Weg finden.

    Huhu RafiLe1985,
    2020 nach Neuseeland? Hui, das ist ne sehr schöne Insel :) Aber was machst du dann mit deiner Fellnase? Kann die denn so lange ohne dich?

    Die beiden machen Urlaub auf dem Bauernhof. :applaus: Eine Nachbarin von mir betreut sie. Da haben die beiden vollen Familienanschluss, gehen mit in den Stall, laufen mit am Pferd. Newton geht da schon länger hin. Mit Hunter haben wir jetzt zwei Tage und eine Nacht Eingewöhnung gemacht. Auch mit ihm gab es da keine Probleme - im Gegenteil. Den beiden Jungs gefällt es dort super und ich habe da gar kein schlechtes Gewissen wenn sie dort die knapp drei Wochen verbringen.

    Aber ist ja auch noch nicht sicher ob es klappt. Der Freund mit dem ich 2015 da war, wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mitgehen. Alleine werde ich es vermutlich nicht machen. Die Südinsel ist doch nochmal wilder als die Nordinsel und alleine mit dem SUV durch die Pampa und da womöglich liegen bleiben in the middle of nowhere... Lieber nicht.

    Ich habe ja noch andere Leute, die ich fragen kann ob sie mitwollen. Langsam sollte ich damit anfangen, da ich Ende 2019 buchen müsste.

    Mal fernab von der Rasse-Diskussion... (Ich hab hier ja zwei ganz andere Typen sitzen...) Ich schätze es wahnsinnig, dass mein Ersthund so unkompliziert, gehorsam und souverän ist. Mein Zweithund ist gerade in die Pubertät gekommen und das reicht mir völlig! Wenn ich da noch einen Ersthund hätte, den ich irgendwie managen müsste... Nein, danke.

    So kann ich den Großen laufen und sein Ding machen lassen und ein genaues Auge drauf haben, was der Jungspund so im Schilde führt...