Hallo,
ich habe mir mal ein paar Stellen rausgepickt:
möchten wir keinen sehr aktiven "Laufjunky" der ohne seine 3-5h laufen am Tag unausgelastet sein wird
Ein solches Pensum täte den wenigsten Hunden gut. Unten dazu später mehr...
In diesem Fall müsste man eigentlich einen Stoffhund empfehlen. Keinen Jagdtrieb gibt es nicht. Und wenn es nur der Bewegungsreiz ist, dem der Hund hinterher geht. Erziehung ist das Schlüsselwort.
Außerdem habe ich wegen dem "Gewässer" der Kläranlage bedenken, dass ein sehr wasserliebender Hund da ständig reinhüpfen möchte und ich tgl. die Hundedusche aktivieren muss
Dann würde ich von Retrievern generell abraten. Mein Labrador (und alle anderen Retriever-Arten die ich kennen) steht sofort in jeder Pfütze drinnen.
Die tägliche Runde von mind. 1h planen wir sowieso +/- Ausflüge, die weiteren Gassirunden werden eher 20-40 Minuten umfassen im Schnitt.
Das finde ich nun wiederum ein bisschen dürftig. Eine Stunde am Tag plus Löserunden finde ich zu wenig, wenn das das "Alltagsprogramm" sein soll. (Man macht ja nicht jeden Tag einen Ausflug...) Drei bis fünf Stunden halte ich allerdings auch für zu viel.
(Unsere Runden sind zweimal eine gute Stunde, nachmittags bei gutem Wetter auch mal 1,5 Stunden ausnahmsweise. Der Kleine macht Rettungshundearbeit, der Große ist Schulbegleithund. Beides sind Gebrauchshunde-Rassen.)
Golden Retriever/Labrador
Da würde ich wie gesagt davon abraten. Zumal das auch Gebrauchshunde sind und sich mit "nur Gassi" zwar irgendwie arrangieren, aber ideal finde ich das nicht. Beide Rassen sollten irgendwie eine "Aufgabe" haben. Aber wegen der Wasserproblematik fallen diese Rassen eh weg.
Meine größten Bedenken derzeit sind die Beißhemmung beim Welpen
Dann würde ich dir ehrlich gesagt von einem Welpen komplett abraten. Welpen "frisch vom Züchter" müssen Beißhemmung einfach erst noch lernen. Und auch wenn du akribisch aufpasst. Du wirst es nicht verhindern können, dass die spitzen Zähnchen mal an eine Kinderhand kommen...
Muss es denn ein Welpe sein? Wenn ich eure Anforderungen so lese, sehe ich da ehrlich gesagt einen etwas älteren Hund ab 7 Jahren wo ihr erstmal schauen könnt, ob Hundehaltung überhaupt was für euch als Familie ist.
Einen jungen, aufgeweckten, agilen Labrador Retriever/Golden Retriever der erstmal allerlei Flausen im Kopf hat und später noch in die Pubertät kommt (die bis ins dritte Lebensjahr hinein dauern kann), sehe ich hier ehrlich gesagt nicht.