Beiträge von RafiLe1985

    Hast Du mitbekommen, dass die Familie im dritten Stock(!) ohne Garten und ohne Grünfläche lebt?
    Unter solchen Umständen finde ich es extrem schwierig und nervenaufreibend, einen Welpen stubenrein zu kriegen und vernünftig zu erziehen.

    Ich wohne auch in einem Obergeschoss ohne Garten. Und? Habe meine beiden Welpen trotzdem groß bekommen. Mit einem Welpen geht man eh erstmal prophylaktisch raus, d.h. ich würde es da gar nicht drauf ankommen lassen, dass es schnell gehen muss. Und dann kommt man auch die drei Stockwerke runter...

    Ich stimme zu: Finger weg von Vermehrern und Qualzuchten.

    Habt ihr euch schonmal den Border Terrier angesehen? Das wäre mein Quoten-Mini, wenn es irgendwann mal soweit sein sollte, dass ich nur noch kleine Hunde halten will/kann. English Cocker Spaniel wäre auch noch eine Rasse, die man empfehlen könnte.

    Ich würde auch nur einen Welpen vom VdH-Züchter nehmen. Ob man den versaut nur weil man Anfänger ist... Muss absolut nicht sein. Ich finde es total easy einen Welpen groß zu ziehen. Und ob die Pubertät dann wirklich so schlimm wird, sei mal dahingestellt. Einem Junghund seine Macken abzugewöhnen, finde ich dagegen eher anstrengend. Das würde mich absolut nerven.

    Wenn du ernsthaft irgendeinen Hundesport betreiben willst, würde ich eher einen Welpen nehmen.

    Ich habe meine beiden Buben jeweils als Welpen geholt und sie von Anfang an gezielt auf ihre spätere Aufgabe hin ausgebildet. Newton ist Schulhund; Hunter wird Rettungshund. Beide sind top auf ihrem jeweiligen Gebiet. Besonders was Hunter mit seinen gerade einmal 10 Monaten schon leistet, ist echt der Hammer. Wir waren vergangenes WE in Trümmern unterwegs... Zitat des Ausbildungsleiters: „Beeindruckend.“ Newton hat jetzt (im Vergleich) keine derart anspruchsvolle Aufgabe, aber auch er macht seinen Job ideal. Mittlerweile (er wird jetzt 5 im April) kann ich ihn vollkommen selbständig agieren lassen und er macht es einfach immer richtig.

    Ich sehe mich daher absout darin bestätigt, dass für mich nur Welpen infrage kommen werden.

    In der Staffel haben wir natürlich auch Hunde, die später angefangen haben, auch als Junghunde. Teilweise war da der Weg steiniger, aber im Endeffekt richtet es dann auch die Erfahrung. Zwei unserer zuverlässigsten Hunde haben beide nicht als Welpen begonnen, sind aber halt mittlerweile 6 und 8 Jahre alt.

    Im Endeffekt würde ich meinen, dass es mit einem Welpen einfach einfacher ist als mit einem Junghund. So für den Alltag wird es denke ich keinen großen Unterschied machen. 5 Monate ist ja absolut kein Alter...

    Hallo zusammen,

    ich habe seit Neustem eine Doppelbox von Schmidt Fahrzeugbau. Da ist standardmäßig eine Trennwand drin, die man aber relativ einfach raus machen kann. Eigentlich hatte ich vor, sie raus zu machen, damit sich meine beiden etwas freier bewegen können. Insgesamt ist ja dann schon mehr Platz, wenn die Trennwand weg ist. Teilweise fahren wir lange Strecken, bzw. die Jungs sind auch während dem Training und/oder im Einsatz im Auto bis sie dran sind. Nun ist mir aber gestern im Training aufgefallen, dass fast alle, die zwei Hunde haben, die Trennwand drin gelassen haben. Auf Nachfrage hieß es, dass die Hunde so mehr Ruhe hätten, weil sie sich gegenseitig bei einem Wechsel der Schlafposition nicht stören würden.

    Jetzt wollte ich mal fragen, wie ihr das handhabt. Habt ihr die Trennwand drinnen oder draußen? Warum?

    Liebe Grüße und danke,
    RafiLe

    Der große Unterschied ist doch aber, dass der Rettungshund beim Opfer ankommen soll. Der Begleithund aber nicht bei irgendwelchen fremden Menschen.

    Aber im Endeffekt ist es im Moment so, dass die Hündin zu fremden Menschen hin läuft. Und mir persönlich wäre es dann lieber, dass der Hund sich hinsetzt und geduldig wartet als dass er die Leute bedrängt oder gar anspringt.

    Ein Mitglied der Staffel hat mit ihren Rüden ein halbes Jahr lang ausschließlich Abstandsübung gemacht, weil er auch zum Bedrängen geneigt hat. Wenn ich das nächste Mal für ihn liege, drehe ich ein Video. Der kommt heute so toll an und hält einen super Abstand.

    Natürlich gibt es andere (Trainings-)Möglichkeiten dem Problem beizukommen. Ich würde das schlicht mit der Leine verhindern. Problem gelöst. Aber die TE hat explizit nach Trainingsstrategien gefragt. Und die die ich dann geschildert habe, ist eben eine Möglichkeit, wie der Hund lernen kann Abstand zu halten.

    Bei Newton, der ja Schulhund ist, habe ich es ganz anders gemacht. Da ist es ja ein schmaler Grat. Auf der einen Seite wünschen sich viele Schüler, dass er zum Streicheln her kommt. Auf der anderen Seite gibt es aber Schüler, die etwas ängstlich sind oder zumindest Respekt haben. Da soll er eben dann genau NICHT hin. Bei ihm habe ich viel Click for Blick gemacht, d.h. wenn irgendwas sieht, wo er hin will, schaut er mich zunächst an und wartet. Wenn ich es ihm erlauben kann/will/soll/etc., sage ich "Ok". Im anderen Fall rufe ich ihn ab. Geht auch. Ist aber viel mühsamer das aufzubauen. Besonders bei einem Hund wie ihn die TE hat.