Der große Unterschied ist doch aber, dass der Rettungshund beim Opfer ankommen soll. Der Begleithund aber nicht bei irgendwelchen fremden Menschen.
Aber im Endeffekt ist es im Moment so, dass die Hündin zu fremden Menschen hin läuft. Und mir persönlich wäre es dann lieber, dass der Hund sich hinsetzt und geduldig wartet als dass er die Leute bedrängt oder gar anspringt.
Ein Mitglied der Staffel hat mit ihren Rüden ein halbes Jahr lang ausschließlich Abstandsübung gemacht, weil er auch zum Bedrängen geneigt hat. Wenn ich das nächste Mal für ihn liege, drehe ich ein Video. Der kommt heute so toll an und hält einen super Abstand.
Natürlich gibt es andere (Trainings-)Möglichkeiten dem Problem beizukommen. Ich würde das schlicht mit der Leine verhindern. Problem gelöst. Aber die TE hat explizit nach Trainingsstrategien gefragt. Und die die ich dann geschildert habe, ist eben eine Möglichkeit, wie der Hund lernen kann Abstand zu halten.
Bei Newton, der ja Schulhund ist, habe ich es ganz anders gemacht. Da ist es ja ein schmaler Grat. Auf der einen Seite wünschen sich viele Schüler, dass er zum Streicheln her kommt. Auf der anderen Seite gibt es aber Schüler, die etwas ängstlich sind oder zumindest Respekt haben. Da soll er eben dann genau NICHT hin. Bei ihm habe ich viel Click for Blick gemacht, d.h. wenn irgendwas sieht, wo er hin will, schaut er mich zunächst an und wartet. Wenn ich es ihm erlauben kann/will/soll/etc., sage ich "Ok". Im anderen Fall rufe ich ihn ab. Geht auch. Ist aber viel mühsamer das aufzubauen. Besonders bei einem Hund wie ihn die TE hat.