Ein Hund ohne Ahnentafel ist nicht reinrassig.
Beiträge von RafiLe1985
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Du hast aber schon gelesen, dass der Hund hier außerhalb seines Hofs nicht bewegt wird, ergo geht der nicht Gassi. Denn das ist doch gemeint mit "reiner Hofhund". Du findest das artgerecht? Das was du von deiner Freundin beschreibst ist noch mal was ganz anderes.Wie willst du auch mit einem Hund spazieren gehen, der tagsüber ausschließlich im Zwinger ist und sich nur nachts auf dem Hof bewegen darf. Der wird vermutlich ziemlich scheu und nicht gerade gesellschaftsfähig und alltagstauglich sein. Zumindest ich würde mit so einem Kalb das nichts kennt nicht spazieren gehen wollen. Wenn man das anders wollen würde, müsste man mit dem Hund arbeiten. Das ist hier aber nicht erwünscht!
Ich frag mich, woher ihr das alles wissen wollt... Es steht nirgends so wie du es beschreibst...
Aber egal, ich bin raus wie gesagt...
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Das heißt, der Hund hat täglich nur max. 3 Stunden Kontakt mit seinem/n Menschen?

Das finde ich schrecklich
Auch für einen Arbeitshund...Viele Grüße
SandyWo habe ich das geschrieben?
Es wird ab 5 Uhr gearbeitet auf dem Hof. Da ist der Hund dabei. Abends sitzt man zusammen draußen beim Essen, etc.
Es gibt zig Hunde, die die Nacht nicht im Schlafzimmer des Menschen verbringen und deren Menschen auch 8h Vollzeit arbeiten. Wo ist der Unterschied?
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Verrätst du mir gerade noch, was ein GSS ist?
Großer Schweizer Sennenhund
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Also so wie ich es verstanden habe, soll der Hund nachts draußen den Hof bewachen. Ich gehe davon aus, dass er sich dazu auf dem Hof frei bewegen kann. Anders macht das ja keinen Sinn.
Tagsüber, wenn Kunden da sind, soll der dann im Zwinger sein.
Oder habe ich das falsch verstanden?
Bei meiner Freundin ist das wie gesagt so, dass der Hund von 8-12 im Zwinger ist. Übern Mittag wird dann Gassi gegangen, etc. Um 15 Uhr kommt er wieder bis 19 Uhr in den Zwinger. Ab 19 Uhr ist er dann draußen. Und zwar bis morgens um 8 Uhr. Also da finde ich hat er sich die zweimal 4 Stunden Ruhepause im Zwinger aber auch verdient. Irgendwann muss er sich doch mal ausruhen können?!
Auf der einen Seite wird hier immer gemosert, wenn sich jemand einen Gebrauchshund holt und diesen nicht rassetypisch beschäftigt. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht recht, wenn sich jemand einen Hof- und Wachhund holt und diesen seinem ursprünglichen Zweck zuführen will...
Ganz ehrlich... Ich finde das, was der TE vor hat unbedenklich. Zumindest, wenn man nicht Sachen rein interpretiert, die gar nicht da stehen.
Ich finde es eher bedenklich (und das scheint bei uns gerade Trend zu sein...) wenn sich jeder zweite Familienvater einen Gebrauchshund holt, weil er dreimal die Woche Joggen geht... Und dann wird sich gewundert, wenn der Hund alles fressen will, was ihm entgegen kommt...
(Ich habe am Samstag zwei Malis kennengelernt, die gearbeitet werden. Das sind ganz andere Hunde als die Malis von den Familienvätern.)
Was das Züchten auf „Familienhund“ anbelangt... Ich denke nicht, dass der Hund das weiß... Hunter entstammt auch einer klassischen „Familienhund“-Zucht... Irgendwie scheint er davon nichts zu wissen. Er arbeitet 1a! „Beeindruckend“ (Zitat des Ausbildungsleiters, der seit Jahrzehnten Rettungshunde führt.) Und Hunter ist erst 10 Monate alt!
Also wie gesagt. Ich kann den Hovawart empfehlen. Vllt auch den GSS, wobei die halt eher gutmütig sind. Da würde ich jetzt ohne Bedenken (tagsüber) auf den Hof laufen.
Ansonsten bin ich jetzt hier raus, da ich den Eindruck habe, dass hier mal wieder künstlich was aufgebauscht wird, was so gar nicht vorhanden ist.
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@RafiLe1985
Ja, solltest du. Hund der beißt, oder auch nur "gefahrdrohend" anspringt, auch am eigenen Grundstück, hat die Arschkarte. Besitzer dann auch.Dann sollte man halt lieber nicht einbrechen. Hier im Doppelhaus sind aber eh insgesamt sechs Hunde. Dieser Einbrecher müsste schon des Wahnsinns sein... Wobei bei Newton und Hunter ein saftiges Steak zur Besänftigung reichen dürfte... Bei dem Wolfsspitz-Pärchen, dem DSH und dem Pyrenäen Berghund aber eher nicht.
Also ehrlich, ich sehe das unkompliziert. Hier auf dem Dorf gibt es zig Hof- und Wachhunde. Die scheinen alle sehr zufrieden. Bei manchen Wanderungen musste ich so schon (mit den eigenen Hunden) über solche Höfe drüber... Die Hofhunde dort haben mich bisher alle in Ruhe gelassen, aber schon geschaut, dass ich auch Land gewinne...
Aber gibt halt DF und Realität.
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Der Beitrag von Secans - das ist die Problematik. Selbst wenn man nen Hund hätte, der gern mit sich allein und draußen ist.
Wachhund im klassischen Sinne ist nicht mehr. Rechtlich nicht.
Muss ich nachher mal der Nachbarin von nebenan erzählen, die sich genau aus diesem Grund einen Pyrenäen Berghund hält. Der ist die ganze Nacht draußen. Balkontür steht offen und er könnte rein, wenn er wollte... Will er aber nicht.
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Das kann ich jetzt so allerdings nicht herauslesen. Wo liest du das?
Dass der Hund dann tagsüber wenn Kundschaft auf dem Hof ist, irgendwo untergebracht sein musst, halte ich für logisch. Meine Freundin hat ihrem GSS wie gesagt zunächst das Haus angeboten. Das wollte er aber bereits in einem Alter von fünf Monaten nicht mehr. Er stand immer an der Tür zum Hof. Seither ist er, wenn Kundschaft zu erwarten ist (8-12 und 15-19 Uhr) im Zwinger.
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Ja, nach einem bemitleidenswerten Hovawart.
Warum? Der Hund darf dem Job nachkommen für den er gezüchtet wurde.
Ich verstehe die Problematik nicht ganz. Newton wäre den ganzen Tag draußen, wenn er dürfte. Ich glaube nicht, dass der Hund damit ein Problem hat.
Eine Freundin von mir hat einen GSS, der auch genau diesen Job erfüllt. Er dürfte sogar ins Haus tagsüber wenn er wollte. Will er aber gar nicht... Der Hund wird trotzdem geliebt, umsorgt, es wird sich mit ihm beschäftigt, etc. Nur er lebt halt draußen. Und?
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Ja. Ich hatte Gänse.
Oh ja, ich empfehle auch Gänse... Alter Schwede, da nimmste die Beine in die Hand und flüchtest...
Ansonsten hört sich das arg nach Hovawart an.