Beiträge von RafiLe1985

    Wie wäre es, wenn ihr erstmal einem älteren Hund aus dem Tierheim ein Zuhause gebt? Ein sechs oder sieben Jahre alter Hund ist in der Blüte seines Lebens und wird euch auch noch fünf, sechs, sieben Jahre begleiten können. Bis dahin wisst ihr dann, ob Hundehaltung tatsächlich was für euch ist und dann kann es ja gerne auch mal ein Welpe werden.

    Von einem Aussie-Mix-Welpe aus ungewisser Quelle würde ich als Ersthund absehen.

    Eigene (limitierte) Erfahrungen

    Wow, kennen wir uns persönlich? Wusste ich gar nicht...

    Das hier ist ein öffentliches Forum und hier darf jeder mit reden. Wie viel Erfahrung ich habe, kannst du nicht beurteilen. Tut mir Leid.

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    Nur weil ich aktuelle und/oder eigene Hunde als Beispiel nehme, heißt das nicht, dass sich meine Erfahrungen darauf beschränken... Einer meiner Onkel führt seit Jahrzehnten Gebrauchshunde im Schutzdienst und hat eigentlich auch immer zwei Rüden...

    Jeder Mensch ist lernfähig und man kann es definitiv lernen, auch schwierige Rassen so zu führen, dass sie sich nicht "gegenseitig umbringen". Keiner wird als Hunde-Profi geboren... Irgendwann fängt jeder mal an!

    Weißt du, was mich da skeptisch macht? Der hat ausschließlich ADRK Hunde und nagel mich nicht drauf fest, aber der war mal im ADRK, wenn ich mich recht erinnere... Da würde ich mich fragen, wieso jetzt nicht mehr. Was ist da vorgefallen.

    Oder die Hunde sind halt durch die ZTP beim ADRK gefallen und jetzt wird halt "schwarz" mit denen gezüchtet... Aber wir wollen ja nichts unterstellen. Müsste man halt mal kritisch nachfragen, warum das so ist.

    Bist du dir da sicher? Kennst du den Züchter, weißt du ob er Hunde ohne die nötigen gesundheitlichen Untersuchungen verpaart? Ich hoffe er liest hier nicht mit und hängt dir eine Verleumdungsklage an, falls du Falsches behauptest.
    Auf seine Webseite steht, dass er immerhin einem Zuchtverband angehört, wenn auch nicht dem VDH.
    Hast du dich schon mal informiert, ob und welche Untersuchungen dessen Zuchtverband vorschreibt und inwiefern sich die vom VDH unterscheiden?

    Gibt es eigentlich beim VDH Untersuchungen/Gentests bezüglich Zwergwuchses (um den gehts ja eigentlich hier)?

    Siehe seine Website... Ich behaupte nichts Falsches. Die einzigen Untersuchungen, die seine Hunde haben, ist offenbar die auf HD und ED. Er bezeichnet seine Hunde als „frei“ von HD und ED. Was das genau heißt, bleibt im Unklaren... Warum, frage ich mich. Für mich ist es schon ein Unterschied, ob es A2 oder C ist bei HD bzw. 0 oder I bei ED...

    Es kommt übrigens nicht darauf an, was der Verband genau an Untersuchungen vorschreibt sondern auf die jeweiligen Verfahren, die dahinter stecken, Es nutzt wie gesagt nichts, wenn der Dorf-TA aufs Röntgenbild schaut und die Hüfte als „frei“ einstuft.

    Einen Gentest auf Zwergwuchs (SD2) gibt es. Aber halt nicht „beim“ VdH, sondern bei Laboklin. Der VdH an sich macht keine Gentests; genauso wenig wie Röntgen-Untersuchungen...

    Ich kann nach Ostern gerne mal bei der Zucht anrufen und einige kritische Fragen stellen... Ich wette, das Gespräch wird nicht lang dauern... :pfeif:

    und bitte, lieber @kiba19, lass dich nicht ärgern von Usern, für die alles, was nicht VDH-Züchter sind, pauschal "Vermehrer" sind, die ihre Hunde ohne Untersuchungen und Gentests verpaaren.

    Nun, es ist aber halt leider ein Vermehrer, der die Hunde ohne die nötigen gesundheitlichen Untersuchungen verpaart...

    ED-/HD-frei sollen sie sein... So so. Weil da der Dorf-TA mal drauf geschaut hat? (Die offiziellen Einstufungen lauten da definitiv anders! Ich frage mich, warum diese dann nicht transparent gemacht werden, sollten sie tatsächlich gemacht worden sein...)

    Aber egal, hilft der TE auch nicht weiter.

    Ich würde auch mal den „Züchter“ kontaktieren... Mal sehen, wie seriös er tatsächlich ist und wie viel er jetzt noch mit dem kranken Welpen zu tun haben will...

    Naja, da du offenbar beim Vermehrer gekauft hast, kann man nicht sicher sagen, ob da vielleicht nicht doch mal was Anderes als Rottweiler mitgemischt hat.... Dementsprechend wurden die Eltern vermutlich auch genetisch nicht untersucht? Ist der Welpe denn tierärtzlich untersucht worden bisher?

    Shibas sind nun aber weder anfängertauglich und verträglich (wie Labbis und Spaniels) noch verfügen sie über WTP und sind gut über den Gehorsam zu regeln (wie Malinois und DSH).Insofern ist die Haltung zweier gleichalter Shibas eine ganz andere Hausnummer.

    Und wie machen es denn bitte Züchter dieser Rasse? Wo es ja Usus sein dürfte, mehrere (auch gleichgeschlechtliche) Rassevertreter zu halten... Muss also offenbar doch gehen...

    Mich interessiert es z.B. auch, was man vorher alles an Ausbildung gemacht haben sollte.

    Also ich würde dir empfehlen, eine kompetente Hundeschule zu suchen, die dich von Anfang an mit dem Welpen begleitet und euch gezielt auf diese Aufgabe vorbereitet. Parallel dazu würde ich mal schauen, ob du bei den Hilfsdiensten (DRK, Malteser, Johanniter, etc.) was Passendes findest.

    Es gibt (leider) reihenweise (kommerzielle) Anbieter, da muss der Hund mindestens 18 Monate alt und komplett grunderzogen sein. Von solchen Anbietern würde ich dir abraten. Weiterhin gibt es Anbieter, die das Zertifikat nur für einen gewissen Zeitraum ausstellen. Nach Ablauf dieses Zeitraums ist eine (selbstverständlich kostenpflichtige) Nachprüfung nötig... Also kommerzielle Anbieter am besten einfach vermeiden.

    Außerdem würde ich mal bei der Schulleitung nachfragen, was sie denn verlangt. Also ohne irgendwelche Vorschläge zu machen. Meine Schulleitung verlangt eine gültige Tierhalterhaftpflicht, die den Einsatz abdeckt und, dass ich Newton regelmäßig impfe und entwurme und nur in die Schule mitbringe, wenn er gesund ist. Die Ausstiegsklauseln: Meinerseits jederzeit, ohne Angabe von Gründen. Schulleitung: Beißvorfall.

    Ich halte es für ganz wichtig, dass du da mit der Schulleitung im Vorfeld (bevor der Hund da ist!) ganz detailliert darüber sprichst. Was passiert denn, wenn es Gegenwind aus dem Kollegium/aus der Elternschaft/aus der Schülerschaft gibt? (Und den wird es geben...) Stellt sich die Schulleitung dann vor dich? Darfst du den Schulhund trotzdem weiter einsetzen? Ohne Rückhalt aus der Schulleitung würde ich das nicht machen wollen.

    Aber wie gesagt, (ich möchte hier jetzt auch nicht unverlangt seitenweise beraten, auch wenn es mir Spaß macht) melde dich einfach, wenn du was wissen willst. :)

    :bindafür:
    Ich bin überzeugt, dass das eine Cesar Millan "Trainerin" ist... also bitte, weiiiiiiit weg rennen vor solch einer Person!
    Bedrängen, bis der Hund aufgibt, ich glaubs ja nicht!!!! :shocked:

    Das ist ganz klar CM. :flucht:

    (Generell finde ich es schlecht, wenn ein Trainer stur einer "Religion" folgt. Ich wünsche mir von einem kompetenten Trainer, dass er sich den Hund anschaut und individuell für diesen Hund eine sinnvolle Strategie überlegt. Nicht alles von CM ist schlecht. Aber wenn man halt völlig unreflektiert alles von ihm übernimmt, ist es halt scheiße.)