Beiträge von RafiLe1985

    Ich erinnere mal an die Frage aus dem Eingangspost:

    Hat jemand vllt Tipps oder solche Erfahrungen gemacht???

    Hier fragt ein Neu-User nach Tipps und Erfahrungen. Nicht mehr und nicht weniger. Und was kommt? Haufenweise Ratschläge zur Abgabe... Und das vollkommen unverlangt!!! Danke für Nichts....

    Wenn jemand in seinem Eingangspost schon selbst diesen Gedanken anklingen lässt, ja, dann kann man vielleicht mal zustimmen und sich entsprechend äußern... Aber so finde ich das absolut übergriffig!

    Das Eingangsposting ist derart kurz. Es wird nur die Situation beschrieben. Wir wissen absolut nichts über die TE oder die Hunde (außer halt die Rasse)...

    Ich habe in Paris ein Pärchen kennengelernt, da führt sie zwei Malinois und er einen DSH-Mix und einen reinrassigen DSH. Geht alles. Meine Eltern, die Hunde komplett nach Bauchgefühl erziehen, ganz ohne Hundeschule, DF, etc., haben einen gleichgeschlechtliches Yorkshire-Terrier-Pärchen zuhause. Ist auch nicht ohne. Geht aber auch.

    Man muss doch jetzt nicht gleich den Teufel an die Wand malen, weil sich da mal zwei Jungrüden gekloppt haben. Ehrlich... :doh:

    Hier hat niemand zur Abgabe geraten, "weil sie mal aneinandergeraten sind", sondern wegen des Potentials, das in dieser Zusammenstellung aus hochbrisanten Rüden und unerfahrenen Haltern steckt.

    (Hervorhebung durch mich)

    Finde ich noch schlimmer. Aufgrund von Eventualitäten irgendwelche Entscheidungen zu treffen, halte ich auch allgemein nicht für sinnvoll.

    Habe nur schon recherchiert und da gab es einige Eigenschaften, die er aufweisen sollte. Aber ich kann mir gut vostellen, dass diese Eigenschaften viele Hunde besitzen.

    Hast du dich schon entschieden, wo du die Ausbildung machen willst? Es gibt da viele Anbieter auf dem Markt und man muss da definitiv gut aussuchen. Wenn du da eine Beratung möchtest, kannst du dich gerne an mich wenden. (Mein älterer Hund ist Schulhund.)

    Es war auch nur ein Beispiel mit dem Dummysport. Wieso man einen Hund aus einer bestimmten Linie braucht, weil er Schulhund werden soll, habe ich immer noch nicht verstanden. ;)

    Es wird eine Fressmaschine sein. Das sind schätzungsweise mal 95% der Retriever. ;) Wenn es der erste Hund ist, ist es auch einfach über Futter zu motivieren. Finde ich zumindest.

    also wir wollen unseren älteren nächsten Monat kastrieren

    Dass das eine schlechte Idee ist, wurde ja mittlerweile schon mehrfach gesagt.


    Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, wie schnell hier völlig fremde Menschen unbesehen zur Abgabe raten... Weil die Hunde einmal in einer Situation in der sich womöglich der Mensch falsch verhielt aneinander geraten sind? Also bitte...

    Mich würde auch interessieren, ob das eure ersten Hunde sind, bzw. inwiefern ihr hündische Kommunikation schon erkennen und richtig deuten könnt. Ich vermute, dass da schon ganz viel an Kommunikation zwischen den Hunden gelaufen war, BEVOR es geknallt hat und dass ihr die einfach übergangen bzw. nicht erkannt habt.

    Ich würde euch raten, mal einen Trainer drauf schauen zu lassen. Einfach um zu gucken, wie so der Alltag läuft. Der kann euch bestimmt Tipps geben, wie ihr euch verbessern könnt. Eine Sache wäre zum Beispiel, dass man viel mehr reglementiert als mit nur einem Hund. Ich habe mit dieser Taktik schon sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Ich hab hier auch zwei Rüden sitzen, allerdings von deutlich verträglicheren Rassen und mit einem deutlichen Altersunterschied. Der ältere Rüde ist kastriert (weiß davon allerdings nichts, sprich verhält sich wie ein intakter Rüde) und der jüngere Rüde ist gerade mitten in der Pubertät. Dass es da mal eine Meinungsverschiedenheit gibt, halte ich für normal. Deswegen gleich einen der beiden abzugeben, halte ich für übertrieben...

    Naja, der das Geschlecht ist mir egal, aber der Charakter ist wichtig! Ich möchte den Hund zum Schulhund ausbilden. Die Züchterin ist im GRC.

    Also willst du nichts Bestimmtes. ;) Mit "Bestimmtes" meinte ich jetzt, dass du zum Beispiel mit dem Hund im Dummysport Preise abräumen willst. Oder, dass du den Hund zum Beispiel jagdlich ausbilden willst, etc.

    Aber potentielle Schulhunde gibt es in einem normal großen Wurf GR-Welpen denke ich zuhauf. ;)

    Eigentlich ist es in zwei Wochen ja auch schon so weit. Aber natürlich geht man ein gewisses Risiko ein, selbst wenn man eine Zusage bekommt, da man ja, wie du sagst, nicht weiß, ob ein passender Welpe dabei ist.

    Mich wundert diese Aussage ehrlich gesagt ein bisschen. Was glaubst du denn, was für bestimmte Eigenschaften ein Schulhund mitbringen sollte? Wieso machst du dir Sorgen, dass Nachkommen von wesensfesten Golden Retrievern (denn sonst wären sie keine Zuchthunde!) diese Eigenschaften nicht mitbringen könnten?

    Ich kann es nur nochmal wiederholen: In einem Wurf von normaler Größe (ab 6 Welpen) wird es mehrere potentielle Schulhunde geben. Allein deshalb brauchst du jetzt nicht direkt mehrere Züchter kontaktieren.

    Du solltest die Linien ein wenig verstehen, wenn nicht sogar Hunde kennen.

    Halte ich jetzt nicht unbedingt für nötig. Die TE will einen netten Familienhund, der Schulhund werden soll und keinen Dummy-Champion, etc.

    Golden Retriever ist ja jetzt keine seltene oder exotische Rasse. Ich würde jetzt mal bei der einen Züchterin bleiben und warten bis der Wurf fällt. Ist potenziell ein Welpe für dich dabei, wirst du eh nochmal zu Besuch fahren und eine Anzahlung leisten. Das bedeutet Sicherheit für beide Seiten.

    Sollte kein Welpe dabei sein, haben die allermeisten anderen Züchter, die gerade frisch Würfe bekommen haben, noch den ein oder anderen Welpen zur Auswahl.

    Wenn du jetzt nichts Bestimmtes willst, wird in jedem Wurf theoretisch ein Welpe für dich dabei sein. Je nachdem wie sehr du dann auf eine bestimmte Eigenschaft (Geschlecht, etc.) festgelegt bist, reduziert sich halt dann die Auswahl.

    Die Züchterin ist im DRC oder GRC?

    Das mit dem welpenblues trifft übrigens im realen Leben wesentlich weniger als hier im Forum der Eindruck erweckt wird. Außerdem ist der nicht nur bei Welpen der Fall.

    Das lässt sich auch ganz einfach erklären. Warum landen denn die meisten Neu-User hier? Genau, weil sie Hilfe brauchen. Zur Freizeit-Beschäftigung wird das DF dann erst später... ;)

    Und deswegen gibt es hier so viele Welpen-Blues-Threads. Weil die Neu-Welpen-Besitzer Probleme haben und Hilfe suchen. Und so hört man halt von den unproblematischen, unkomplizierten, einfachen Welpen erstmal wenig.

    Unser jüngster Hund ist nun der fünfte Welpe, den ich bewusst miterlebe. Er war der dritte Welpe für den ich selbst verantwortlich bin. Und ich kann mich nicht erinnern das irgendwer von meiner Familie mal bei irgendeinem Welpen Welpenblues hatte.

    Um das zu vermeiden, gibt es einen ganz einfachen Trick: Die eigenen Ansprüche runterschrauben! Kein Welpe muss nach einer Woche stubenrein sein. Kein Welpe muss innerhalb des ersten Jahres den gesamten Grundgehorsam beherrschen. Einfach mal locker bleiben.

    Bei Newton habe ich mir mega den Stress gemacht mit der Erziehung. Auch deshalb weil ich mit seiner Ausbildung halt möglichst schnell voran kommen wollte... Im Endeffekt war das stressig für mich, für ihn, für unser Umfeld. Bei Hunter sehe ich das jetzt alles bisschen lockerer und siehe da: Er steht fast besser im Gehorsam als Newton in dem Alter und auch bei seiner Ausbildung läuft es klasse, obwohl wir echt piano machen.

    Und zudem: Welpen werden so schnell groß. Ein fünf Monate alter Hund ist für mich schon kein Welpe mehr. Die paar Wochen wird man rumkriegen... ;)