Die Frage ist auch, was ist wichtiger: Der Hund als Hund oder der Wunsch nach einem Therapiehund (weil man das heute so hat?)
Braucht Ihr einen Therapiehund? Und was ist, wenn der auserwählte Welpe sich später dann doch als ungeeignet rausstellt?
Dieser Einwand kommt derart oft... Ich frage mich, wie wahrscheinlich das ist, wenn man gut und bedacht auswählt...
Da wählt man eine Rasse, die sich eignet; einen individuellen Welpen, der sich eignet; man fängt von Welpenbeinen an, den Kleinen auf die Aufgabe vorzubereiten; und plötzlich soll er sich insgesamt nicht für diese Aufgabe eignen?!
Also ganz ehrlich: Wenn es das tatsächlich gibt, dann ist das sicher die absolute Ausnahme und nicht die Regel!
Ich kenne einen solchen Fall weder aus der Dummy-Arbeit noch aus dem Schutzdienst noch aus der Arbeit mit der Staffel...
Zudem halte ich es für unlogisch. Wieso sollte das passieren? Wenn, dann ist es doch ein Ausbildungsfehler seitens des Halters. Und dann hat man sich es auch irgendwie selbst zuzuschreiben...
Aber dass der Hund sich heut auf morgen plötzlich nicht mehr eignet, wenn er das schon Wochen und Monate mit Freude macht... Naja, also halte ich jetzt für unwahrscheinlich.
Es sei denn, die Gesundheit macht dem Hund einen Strich durch die Rechnung. Das soll vorkommen, ja. Aber ansonsten...