Wie alt ist der Hund? Meine wären total gaga, wenn es derart viel Action gäbe am Morgen. Wir gehen eine ruhige Gassirunde wo sie Zeitung lesen und sich leer pullern können. Danach legen sie sich auf's Körbchen und schlafen. Action gibt's am Nachmittag.
Beiträge von RafiLe1985
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Huhu,
ich wurde gerufen.
Ich lese nur interessiert mit, aber vielleicht kann dir ja @RafiLe1985 was zur Ausbildung im Raum Freiburg sagen oder Tipps geben.
Ja, auf jeden Fall.
Also viel wichtiger als die Frage nach dem jeweiligen Ausbildungsinstitut finde ich die Frage nach einer kompetenten Hundeschule, die euch auf dem Weg zum Schulhund begleitet. Die meisten (kommerziellen) Anbieter verlangen, dass der Hund mit 18 Monaten komplett grunderzogen kommt. Bis dahin hat man dann (unter Umständen) schon viel falsch gemacht.
Ich habe mit Newton bei Tierpsychologie Freiburg die Grunderziehung gemacht. Da gibt es eine Welpengruppe, dann einen Basiskurs, dann einen Aufbaukurs. Und im weiteren Verlauf immer wieder unterschiedliche Themenkurse wo einzelne Aspekte (Leinenführigkeit, Rückruf, etc.) separat behandelt werden. Die Trainerin ist sehr kompetent und nicht auf eine Philosophie versteift. Sie guckt sich den individuellen Hund an und findet dann den richtigen Weg für euch. In den Kursen geht es nicht so sehr um Sitz, Platz, Fuß als um das Alltagsleben mit Hund. Frustrationstoleranz, Impulskontrolle, etc. Für Newton war das eine optimale Vorbereitung auf das Schulhund-Dasein. Einzig die dort angebotene Freilaufgruppe ist etwas mit Vorsicht zu genießen. Für viele Hunde ist das toll. Für Newton war es Stress pur. Aber da muss man halt gucken.
In und um Freiburg würde ich auf jeden Fall animotion-anima.de/ empfehlen!
Also wenn man einen kommerziellen Anbieter wählt, würde ich wohl auch dahin gehen. Sie sind ISAAT/ESAAT-zertifiziert. Ich habe die Ausbildung auch dort gemacht (bzw. beim Vorgänger-"Modell"). Ich fand's, sagen wir mal, in Ordnung. Die Ansichten sind teilweise etwas kurios... Aber generell sollte man als mündiger Mensch immer hinterfragen, was davon für Einen selbst zutreffend bzw. relevant ist.
Auch sollte man daran denken, dass ein kommerzieller Anbieter solche Angebote nie aus "good will" macht. Irgendwie steckt immer ein Geschäftsmodell dahinter, das funktionieren soll. Außerdem ist die Ausbildung ganz schön teuer. (Kann man aber von der Steuer absetzen!)
Rückblickend, nach fünf Jahren in der "Szene", würde ich dir eher einen nicht-kommerziellen Anbieter empfehlen. Das Deutsche Rote Kreuz bildet zum Beispiel auch Besuchshunde aus. Die Dame ist bei mir in der Staffel. Wenn du magst, kann ich dir den Kontakt vermitteln.
Was ich auch noch ganz wichtig finde: Bitte sprecht das peinlichst genau mit der Schulleitung ab und haltet das schriftlich fest! Wenn du da Tipps brauchst, sag Bescheid. Nichts wäre schlimmer als dass ihr euch diesen riesigen Aufwand macht und plötzlich heißt es aus heiterem Himmel, "Ne, also Schulhund ist nicht mehr, sorry."
Noch zur Rassewahl: Labrador Retriever oder Golden Retriever aus klassischer Linie wäre auch meine Empfehlung. Mich würde interessieren, warum du Labbis und Goldies ablehnst. Ggf. könnte man Vorurteile hier entkräften. Du könntest auch gerne mal meinen Labrador kennenlernen. Er ist ein sehr bewegungsfreudiger, agiler Hund. Und keine Labratonne.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zum Gedoodle wurde ja schon Einiges geschrieben. Davon würde ich aus den bereits genannten Gründen auch abraten. Wasserhunde... Mmmmhhh, weiß nicht. Ich kenne nur einen und der ist ein wahres A****.
Ich selbst habe noch einen English Springer Spaniel. Würde ich aber auch eher abraten von. Für eine Schule viel zu reizoffen und meiner hat's jetzt auch nicht so mit Kindern.Telefoniere doch mal mit ein paar Züchtern der vorgeschlagenen Rassen. Die sagen dir schon, ob sich ihre Rasse da eignet.
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Hast du dich mit 15 gern von der Mama bekuscheln lassen? Wohl eher nicht... Es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Es gibt halt unterschiedliche Hunde.
Mein Großer wollte zwischen 5 Monate und 3 Jahren auch nicht groß kuscheln. Mittlerweile genießt er das. Der Kleine war schon immer sehr verschmust und ist es mit knapp einem Jahr immer noch.
Vorsicht von wegen Freudenpipi... Das hat rein gar nichts mit Freude zu tun... Sondern eher mit massivem Stress und/oder Unsicherheit.
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Wovor?
Vor dem Sitzenpfiff.
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Bei mir gibt‘s davor ein Stopp.
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Ich hab's mit Leckerli treiben gemacht. Leckerli geschmissen. Hunter läuft hin. Sobald er sich umdreht um für das nächste Leckerli zurückzukommen, fliegt das nächste Leckerli. Und zwar genau dahin wo er gerade steht. Und dann das nächste. Und das nächste. Sobald er verstanden hat, dass er in dieser Entfernung stehen bleiben soll, verbinde ich es mit einem Sitz. Dann mit einem Sichtsignal und dann mit dem Pfiff. Wurde sehr schnell verstanden und bereits mit 16 Wochen beherrscht. Bei Newton genauso.
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Also ich habe eigentlich keine besonderen Ansprüche. Ich möchte einfach einen gesunden, wesensfesten, "normalen" Welpen von einem seriösen Züchter, der sich Gedanken über das Wohl seiner Nachzuchten macht. Ich hole die Welpen aber auch gerne früh ab, so mit 8 oder 9 Wochen. Würde ich einen Welpen erst sehr viel später (mit 16 Wochen) holen wollen/können, hätte ich da vielleicht andere Ansprüche.
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Ich würde die ÖRC-Welpenschule wählen. Wenn du ins Dummy einsteigen willst, ist es wichtig, früh die Grundlagen zu legen. In einer „normalen“ Welpenschule wird das eher nicht gemacht.
Auch finde ich es kontraproduktiv wenn der Hund lernt, dass andere Hunde grundsätzlich Party bedeuten. Er wird später neben anderen Hunden fähig sein müssen zu arbeiten.
Ich kann dir auch die KOSMOS Retrieverschule empfehlen. Das ist ein Buch über Dummysport. Da wird Schritt für Schritt beschrieben, wie das aufgebaut wird. Und mit einzelnen Elementen kann man schon mit einem Welpen anfangen, z.B. Pfiff auf die Futterschüssel, etc.
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Seit wann kann man anhand eines Gentests erkennen, ob der Labbi aus klassischer Linie oder Arbeitslinie stammt? War mir neu.
Noch zur Farbe: Die braunen Labbis sind gefühlt schon eher die Außenseiter. Sowohl bei Work als auch bei Show. Dass sie laut Studie eine geringere Lebenserwartung haben, hilft dem einzelnen Besitzer leider nicht wirklich... Man hat dann EINEN Repräsentanten aus der Grundgesamtheit. Der kann sehr alt werden oder eben nicht. Wissen tut man das nicht... Genauso kann man bei einem schwarzen Labbi Pech haben und er wird nicht alt.
Was zu den Farben geschrieben wurde, möchte ich nochmal bekräftigen: Es gibt schwarz, gelb, braun und keine anderen! Kein silber, kein charcoal, kein champagner! Die einzige Farbe, die noch zugelassen ist, ist foxred. Das ist aber einfach ein dunkleres Gelb.
Wenn die TE bei Dummy-Prüfungen und Working-Test starten möchte, kommt aber sowieso nur ein ÖKV in Frage.
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Wie sicher bist du denn, dass du Dummy intensiv betreiben willst? Wie realistisch schätzt du es ein, dass du für die nächsten ca. 8 Jahre genug Zeit dafür haben wirst?
Mein Tipp: Wenn es dein erster Labrador ist, würde ich die klassische Linie nehmen. Diese Hunde arbeiten auch gut, sind aber im Alltag wesentlich einfacher zu händeln. Da kannst du mal in den Sport reinschnuppern... Wenn es nix für dich ist, ist es kein Weltuntergang. Wenn du Gefallen am Sport findest, kann der Zweithund ja dann ein AL-Hund sein.
Noch zur Frage: Rüde oder Hündin. Meine Rüden sind definitiv verschmuster als die Hündinnen meiner Eltern. Generell kann man recht wenig am Geschlecht festmachen. Die jüngere Hündin markiert auch; die ältere Hündin ist draußen so ein Schnüffelmonster... Das stellt meine beiden Rüden absolut in den Schatten...