Beiträge von RafiLe1985

    Ich finde es auch wichtig, dass man eine Pension oder eine Betreuung in der Hinterhand hat, falls mal was ist. Geht ja nicht nur um Urlaub... Es kann auch mal sein, dass ein Krankenhausaufenthalt nötig ist, man geschäftlich verreisen muss, etc.

    Ich habe für Newton und Hunter eine Privatperson gefunden, die die beiden nimmt, wenn ich unterwegs bin oder auch mal "nur" Gassi geht, wenn ich invalide bin. Heute werden die beiden zum Beispiel am Nachmittag für eine Runde abgeholt da ich eine Bänderdehnung im Sprunggelenk habe.

    Als Plan C sozusagen habe ich dann noch eine professionelle Pension in der Hinterhand. Da gehen die beiden aber nur hin, wenn es absolut nicht anders geht.

    Urlaub ohne Hund kann man durchaus mal machen. Gerade ein Labrador zerbricht da nun nicht von. ;) Ich gehe auch mal ohne die Jungs in den Urlaub. Dieses Jahr war ich in New York und geschäftlich in Malaga. Mit Hunter war ich dieses Jahr in Paris und in Kaiserslautern beim Trümmer-Training. Da kommt Newton auch zur Betreuung, weil es für ihn da einfach schöner ist als mit beim Training.

    RafiLe1985 also laut HP der Stadt Freiburg gilt an der Dreisam Leinenpflicht...

    https://www.freiburg.de/pb/612254.html

    Und ich kann die Familie da auch verstehen. Schau in den was nervt euch bei manchen HH Threads mal nach wie oft Hundehalter völlig überzeugt sind dass ihr Hund keine Leine benötigt und der dann aber trotzdem mal hallo sagen kommt.

    Man bricht sich keinen Zacken aus der Krone wenn man anleint. Schon garnicht an einem Ort an dem es von Menschen und Radfahrern nur so wimmelt... Das hat garnix mit kuschen zu Tun sondern mit Rücksichtnahme.

    Es war nicht in Freiburg sprich es herrschte keine Leinenpflicht!

    Edit: Und wo nahm die Familie Rücksicht auf mich? Rücksicht nehmen ist keine Einbahnstraße.

    Genau die Einstellung verstehe ich wiederum nicht. Denn vom Anleinen wäre Newton ebenfalls nicht zerbrochen.

    Natürlich hätte auch das Kind weggenommen werden können aber es gilt ja bei den meisten: Menschen über Tieren - und damit hatte das Kind eben "Vorrecht" sozusagen. Und eine Leine vermittelt nunmal mehr Sicherheit als ein freilaufenden Hund.

    Ja, und dann hätte der Hundehalter wieder gekuscht, was genau dazu führt, dass die Leute immer dreister werden mit ihren Forderung. Genau das mein ich. Hundehalter sind eben auch irgendwie selbst Schuld, wenn sie immer mehr Freiraum einbüßen.

    Newton hat sich überhaupt nicht für das Kind interessiert.

    Ich habe genau das gleiche Recht Sonntag Nachmittag an der Dreisam spazieren zu gehen wie die Familie. Mein Hund ist zu Keinem hin, hat Keinen gestört, ging seines Weges, steht sehr gut im Gehorsam. Warum also anleinen? Wäre ich (vor 30 Jahren) das Kind gewesen, hätte ich von meiner Mutter die Anweisung bekommen Abstand zu halten und hätte es nicht geklappt, wäre mir das Laufrad (hätte es das früher schon gegeben) weggenommen worden. Ganz einfach.

    Eine Kollegin kam mal mit ihrem Baby zu mir zu Besuch. Es war kaum „Hallo.“ gesagt, hieß es, Newton müsse jetzt weg gesperrt werden, weil sie ihrem Kind hier die Decke mit den Spielsachen ausbreiten will, damit es sich frei bewegen kann... Erstmal hab ich sie nur vollkommen ungläubig angeguckt... Sie schob dann nach, dass es ja eine Zumutung fürs Kind wäre, die ganze Zeit über im MaxiCosi zu liegen... Ach so, aber mein Hund, den kann man in seinem Zuhause ruhig mal drei, vier Stunden wegsperren? Alles klar... Ich hab sie dann aufgeklärt, dass das hier mein Zuhause ist und dass ich mir bestimmt nicht vorschreiben lasse, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich hab ihr versichert, dass Newton nicht ans Kind oder ans Spielzeug hin geht und wenn ihr das so nicht passt, muss sie halt entweder das Kind im MaxiCosi lassen oder heim gehen... Ich hab dann Newton auf sein Körbchen geschickt und für den Notfall die Hausleine dran gemacht und sie hat dem Kind die Decke mit den Spielsachen gerichtet. Ging ohne Probleme...

    Manchmal muss man halt auch ne klare Grenze ziehen...

    Ich habe sehr viel in die Erziehung und Ausbildung meiner Hunde investiert. Newton steht top im Gehorsam. Hunter altersentsprechend. (Deswegen war er bei dem erwähnten Spaziergang auch an der Leine.) Ich stelle sicher, dass meine Hund niemanden stören und dann muss ich mich nicht laufend gängeln lassen von (meist) völlig fremden Personen...

    Als ich Kind war, lebte bei uns in der Straße ein großer Mix, der immer vor der Eingangstür lag. Ohne Leine, ohne nix. Die Tür war zwar offen, damit er rein konnte, er lag aber immer draußen. Anweisung von meinen Eltern: "Sieh zu dass du einen Bogen um den Hund machst, wenn du vorbei läufst." Heutzutage würde sich empört, dass der Hund da liegt und vermutlich verlangt, dass er nach drinnen geholt wird...

    Auf einem Spaziergang bin ich mal von einem Boxer im Gesicht abgeschleckt worden. Da war ich grad so groß, dass ich den Kopf des Hundes direkt vor meinem Gesicht hab. "Selbst Schuld, wenn du zu jedem Hund hin musst." Heute hätte man im schlimmsten Fall ne Anzeige beim Ordnungsamt.

    Ich finde diese Entwicklung echt schade... Leider sind viele Hundehalter halt auch so, dass sie bei sowas schnell kuschen. Als ob man ein minderwertigerer Mensch wäre, nur weil man Hunde hat... Ich finde, man sollte da auch mal Paroli bieten und für sein Existenzrecht einstehen...

    Bei uns an der Dreisam tummeln sich bei schönem Wetter alle möglichen Leute. Radler, Familien mit Kinder, Sportler, Hundehalter, etc. Und einzig und allein von den Hundehaltern wird verlangt, dass man sich möglichst unsichtbar verhält. Ich lief letztens mit beiden Jungs in der Nähe einer Familie mit kleinen Kindern. Hunter hab ich an die Leine genommen; Newton lief frei. Das eine Kind fuhr immer mit seinem Laufrad mega dicht an Newton vorbei. Den hat das nicht gekümmert und ich sag mal so, er zerbricht jetzt nicht gleich, wenn es da aus Versehen zum Kontakt kommen sollte... "Können Sie bitte mal Ihren Hund bei sich behalten?" - "Können Sie bitte mal Ihr Kind bei sich behalten?" Was mir denn einfiele, ihr vorzuschreiben, wie sie ihr Kind zu erziehen hat... Bla bla bla... Hab dann nichts weiter entgegnet und die Dame ignoriert...

    Wir haben nen fetten Hotspot.:rotekarte:

    Bin mit Octenisept, H2O2 und Tyrosur Gel dran, morgen kommt die TA wenns nicht besser ist.

    Scheiss Zecken trotz Scalibor.

    Hast du ihn ausgeschert?

    Ausscheren, mit Rivanol sauber machen, sicherstellen, dass er nicht dran geht. Und dann halt warten bis es abgeheilt ist.

    Es wundert mich immer wieder, wie viel Gedanken man sich im Vorhinein eigentlich machen kann... :D

    Zu deinen Fragen:


    Da kann sich der Welpe theoretisch auch aufhalten, nur sollte er ja im ersten Jahr nicht wirklich Treppen steigen. Deshalb habe ich aktuell ein Gitter unten, das verhindert, dass der Welpe zur Treppe kann. Im DG sind meine Firmenräume, da soll der Welpe nicht rein.

    Das Gitter an der Treppe ist auf jeden Fall eine gute Idee. Ohne Aufsicht würde ich ihn auf keinen Fall die Treppen laufen lassen. Allerdings würde ich dir auf jeden Fall dazu raten, den Welpe sehr früh an diese Treppe zu gewöhnen! Es schadet sicher nicht, wenn er sich einmal am Tag mit der Treppe "auseinandersetzt". Sobald er sie selbstständig laufen kann und möchte, würde ich ihn das zumindest einmal am Tag machen lassen. So lernt er es von klein auf, die Treppe langsam und bedacht zu steigen und rast dann nicht als erwachsener Hund völlig kopflos drüber weil er froh ist, wenn es vorbei ist...

    Wenn ich also merke, dass der Welpe muss, muss ich mir den Welpen schnappen, durch das ganze Haus durch, die Treppe hoch und dann raus in den Garten. => das dauert.

    Ich wohne im ersten OG eines Mehrfamilienhauses. Als Newton Welpe war, habe ich sogar im zweiten OG eines Mehrfamilienhauses gewohnt. Geht alles. Die Lösung: Vorbeugend gehen und nicht warten, bis der Welpe tatsächlich muss. D.h. wenn der Welpe geschlafen hat, sofort hochnehmen und raus tragen. Nicht lange warten, bis er sich ein Plätzchen sucht.

    Ich habe die Pipi-Gänge immer um die Mahlzeiten herum organisiert. Direkt vor dem Fressen und eine viertel bis halbe Stunde nach dem Fressen geht's auf die Wiese. Weiterhin geht es immer auf die Wiese, wenn er aufwacht und Anstalten macht, auf Erkundungstour zu gehen. Dann geht es natürlich vor dem Schlafen gehen und gleich nach dem Aufstehen am Morgen raus.

    Wird der Welpe die ca. 1-2 Minuten durchhalten? Oder fängt es an auf dem Weg zu tropfen?

    Bis zur 12. Woche kann das denke ich vorkommen (auch wenn keiner meiner Welpen das getan hat). Danach sollte der Welpe es soweit kontrollieren können, dass es nicht mehr passiert. Aber wenn doch: Ist normal und nicht schlimm! Ist halt so.

    Bei der Züchterin hat der Welpe übrigens gelernt, auf eine Decke Pipi zu machen.

    Dann würde ich dir empfehlen, jegliche weiche Unterlage, die du auf dem Boden hast (Teppich, Fußabtreter, etc.) zu entfernen bis der Welpe komplett stubenrein ist.

    Viel Spaß mit dem Zwerg!

    Edit: Halsband würde ich gar nicht verwenden sondern ein Geschirr.

    Also für Newton und Hunter ist der Staubsauger der Endgegner... :lol: Bei uns hilft Gehorsam.

    Aber wenn sie so richtig panische Angst hat, dann würde ich sie einfach langsam ranführen. Den Besen mal ne Woche sichtbar irgendwo ins Eck hinstellen. Wenn sie das nicht mehr interessiert, mal wo hinstellen oder hinlegen wo sie ihn mehr wahrnimmt, etc. Danach evtl. mitten in den Raum legen. (Positionieren würde ich ihn jeweils wenn sie nicht im Raum ist.) Erst ganz am Ende würde ich mit dem Besen hantieren.