Beiträge von RafiLe1985

    Möchtest du denn, dass er im Erwachsenenalter zu solchen Anlässen mitkommt? Dann würde ich ihn mitnehmen und gucken, wie du es vor Ort gehändelt bekommst. Mit einem jungen Hund ist alles etwas anstrengender, aber mei, das ist halt so.

    Ich war 10 Tage nach Hunters Einzug auf einer Hochzeit eingeladen. Er war da 11 Wochen alt. Und einen erwachsenen Hund hab ich ja auch noch. Egal. Alles eingepackt und zur Hochzeit gefahren. Vor Ort musste man halt bisschen gucken wie man‘s dann macht. Aber ging alles.

    Ich würde jetzt nichts vermeiden was du später von ihm regelmäßig „verlangen“ willst.

    Draußen? Im Biergarten? Dein Ernst?

    Das könnte ich genauso gut demjenigen entgegnen, der sich an meinem bellenden Hund stört...

    Ganz ehrlich, wenn man sich bei strahlendem Sonnenschein in einen überfüllten Biergarten setzt, dann muss man davon ausgehen, dass man da nicht alleine ist und es Dinge geben könnte, die einen stören könnten.

    Ob es jetzt das plärrende Kind ist, der Raucher, dessen Zigarettenrauch direkt zum eigenen Tisch rüber zieht, der Rennradfahrer, der neben einem vollkommen verschwitzt (und entsprechend riechend) sein Radler genießt, oder spielende Kinder die immer wieder lautstark tobend vorbeirennen, oder eben der bellende Hund.

    Wenn ich meine Ruhe haben will, setze ich mich auf meinen Balkon oder fahre raus in die Pampa und nehme ein Picknick mit.

    Bei uns ist zu dieser Jahreszeit in den Straußen, Biergärten, etc. die Hölle los. Gegenüber Allem und Jedem hat man Nachsicht, nur die Hundehalter, die müssen mal wieder als Opfer herhalten. Klaro.

    Wäre mir herzlich egal. Ich muss auch den Raucher am Nebentisch und das schreiende Baby aushalten obwohl mir das tierisch auf die Nerven geht.

    Aber wenn sich jemand beschweren kommt, umso besser. Dann ist nämlich die Aufmerksamkeit nicht mehr beim Hund sondern bei der Person und dann hört er eh auf zu bellen.

    Ignorieren. Beschäftigt euch mit was Anderem. Unterhaltet euch. Der Hund merkt, wenn die Aufmerksamkeit auf ihm ist (auch wenn ihr "so tut" als sei sie es nicht). Ist schwierig umzusetzen, aber wird helfen.

    Bei meinen beiden hat es geholfen, wenn ich mich wirklich voll und ganz einer anderen Aufgabe gewidmet habe. Dann haben sie irgendwann gemerkt, ok, sie sind nicht interessant und sind dann auch zur Ruhe gekommen.

    Ich würde einem Hund nicht unbeaufsichtigt einen Knochen geben. Egal ob jetzt Fleischknochen oder Kauartikel. Wenn da ein Stück abgeht und ungünstigt verschluckt wird, liegt euer Hund tot zuhause, wenn ihr zurückkommt.

    Sehe ich genauso. Ist einer Bekannten bzw. ihrem Golden Retriever genau so passiert leider. Außerdem soll der Hund ja schlafen wenn man nicht zuhause ist.

    Mein jüngerer Hund dreht auch total ab, wenn ich nach Hause komme. Ignorieren (das hat beim Großen geklappt) klappt bei ihm leider gar nicht. Da wird er nur noch wilder. Ich hab es daher anfangs auf einen Kong umgelenkt und seit es kontrollierbarer ist, bringe ich ihm ein Alternativ-Verhalten bei. Damit fahren wir im Moment sehr gut. :nicken:

    Die Farbe ist sowas von egal. Als ob man den Hund später weniger lieb hat, nur weil er schwarz und nicht braun ist, etc... Absurd. :ka:

    Einzig, wenn du darauf angewiesen bist, dass er möglichst bei fremden Menschen "gut ankommt", würde ich dir dazu raten, nicht schwarz zu wählen. Vor großen schwarzen Hunden hat man eher Angst als vor hellen Hunden.