Beiträge von RafiLe1985

    Also ich denke, das Problem ist hier nicht der schmatzende Hund. Wenn euch die Beziehung wichtig genug ist, werdet ihr einen Kompromiss finden. Wenn nicht, dann halt nicht. Kein Hund der Welt (sofern er nicht alt und krank ist) muss im Schlafzimmer schlafen. Und jemand, der einen so leichten Schlaf hat wie dein Freund, wird sich halt damit abfinden müssen, dass es heutzutage ziemlich selten ist, dass man nachts absolute Ruhe hat. Ob das jetzt die schmatzenden Hunde sind, oder die nahe gelegene Landstraße, oder der Nachbar der nachts duscht...

    Mein Kompromiss sähe so aus, dass die Schlafzimmertür offen bleibt. Vielleicht suchen sich die Hund von selbst nen anderen Platz. Die Tür zu gäbe es bei mir auch nicht. Ich möchte es bitte mitbekommen, wenn meinen Hunden nachts nicht gut ist und im Notfall schnell reagieren können...

    Ich frag mich bei sowas immer wo der gesunde Menschenverstand hin ist? Gehst du 10 Tage nach einer solchen OP wieder arbeiten?!

    Mir hat man minimal-invasiv die Gallenblase entfernt und ich war zwei Wochen krankgeschrieben (und froh, dass ich die dritte Woche noch nicht wieder arbeiten gehen musste wegen Ferien!)

    Hier wurde ein großer Bauchschnitt gemacht... Der Hund hat sich zu schonen. Und zwar mehrere Wochen. Kein Gassi, keine „Kopfarbeit“, nichts. Nur runter zum Geschäfte erledigen. Sonst nix.

    Mein erster Hund war eine Hündin (weil meine Eltern auch ein Wörtchen mitzureden hatten). Seither führe ich nur Rüden und werde (voraussichtlich, sag niemals nie) dabei bleiben. Bei mir hat das hauptsächlich praktische Gründe. Mich stört, ganz offen gesprochen, dass Hündinnen läufig werden. (Kastration käme nur in Frage wenn medizinische Gründe vorliegen.) Außerdem haben meine Eltern Hündinnen; da möchte ich keine dritte/vierte Hündin dazu setzen. Außerdem schätze ich an Rüden die Gutmütigkeit und das beständigere Temperament. Weiterhin finde ich Hundebegegnungen entspannter mit (gut erzogenen und sozialisierten) Rüden.

    Also was die Bauern bei uns für chemischen Schrott über ihre Felder kippen... Letztens hab ich wieder einen fahren sehen... Ganz ehrlich, was macht da ein Hundehäufchen aus? Es verrottet innerhalb von 14 Tagen. Die Chemikalien gehen ins Grundwasser, auf die Lebensmittel, in unseren Körper... Aber ja, logo, die Hundehalter sind natürlich die Bösen.

    Natürlich ist es besser, etwas das in 14 Tagen verrottet in etwas zu packen, das in 1000 Jahren verrottet und in den nächsten Mülleimer zu schmeißen...

    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es als ok empfinde, wenn man den Hundekot überall liegen lässt, besonders nicht dort wo Begängnis ist... Aber wenn mein Hund irgendwo abseits des Waldweges, am besten noch mitten im Brennnesselfeld, sein Geschäft erledigt, dann klaube ich das da sicher nicht auf.

    Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber für mich hört es sich nicht so an, als ob dieser Mann der „Richtige“ für dich ist. Dass er sauer ist, weil du ihn übergangen hast, ok. Aber im Endeffekt sollte er diese Lebensentscheidung von dir akzeptieren können und dich nicht damit „bestrafen“ dass er nun nicht mit dir zusammenzieht. Ehrlich, sind wir im Kindergarten? Gleichzeitig fordert er für sich und sein Kind alle Freiheiten ein... Pfff...

    Bei uns in der Nähe gab es vor Kurzem einen schlimmen Unfall mit einem Schlauchboot. Da ist eine Familie (alle ohne Schwimmweste) über den Altrhein geschippert und in ein Wehr geraten. Insgesamt vier Tote, darunter zwei Kinder und ein Passant, der helfen wollte... Hier zum Zeitungsartikel.

    Ich habe auch zwei Hunde und habe seither meinen lapidaren Umgang mit ihren Bademöglichkeiten gründlich überdacht. In Gewässer, die ich nicht kenne, geht es gar nicht mehr. In Gewässer, die ich kenne, geht es nur unter Bedingungen unter denen ich mich selbst ins Wasser trauen würde um sie rauszuholen. (Ich habe den Rettungsschwimmer.)

    Nun zur Schwimmweste: Denke das Szenario doch mal weiter. Dein Hund trägt eine Schwimmweste. Gut, dann kann er zumindest (in der Regel) nicht untergehen. Trotzdem kann es zu Problemen kommen. Erstens: Wer holt ihn raus, wenn er in Not gerät? Logischerweise du. Also kannst du ihn eh nur da ins Wasser lassen, wo du selbst rein gehen würdest. Also ist die Schwimmweste da eigentlich unnötig. Zweites Problem: Die Schwimmweste könnte irgendwo hängen bleiben. Erneut müsstest du ins Wasser. Noch schlimmer: Die Schwimmwester bleibt irgendwo hängen und es gibt Strömung. Dann kann es passieren, dass der Hund unter Wasser gedrückt wird. Auch hier müsstest du wieder ins Wasser um ihn zu holen. Und dann ist Eile geboten.

    Ich halte eine Schwimmweste wirklich nur für sinnvoll, wenn ihr wirklich mit dem Boot über einen offenen See fahrt. (Da solltet ihr übrigens auch eine tragen!) Ob und wie oft das vorkommen wird, müsst ihr selbst beurteilen.

    Noch ein weiterer Tipp, zugegeben unverlangt, aber better safe than sorry. Geschwommen wird immer nur nackig, d.h. Halsband weg, Geschirr weg, etc. Ich kann eine klassische Retrieverleine empfehlen. Da ist schnell alles ab und man trägt nicht soviel mit sich rum. :)

    Ein eingeübtes Kommando muss also wirklich komplett wieder abgebaut werden. Es bleibt also eine starke Krücke.

    Ja, das ist der große Nachteil. Wobei das bei drei Hunden von uns alle drei Male gut geklappt hat. Waren allerdings alles Hunde, die bedrängt haben bzw. einfach ins Opfer rein gerammelt sind. Nichts desto trotz werde ich das mit dem Kommando mal vorschlagen und gucken, was die Ausbilder dazu meinen. Auch könnte man die Hand einfach wieder raus machen. Halt ohne was drinnen. Nur zum Ankommen. Und ihn dann wie gewohnt bellen lassen.

    Ebenso schwierig finde ich es übrigens zu sagen: Alle Hunde lernen im Sitzen zu verbellen.

    Hunter hat sich, als er noch nicht gebellt hat, immer hingesetzt zum "Anzeigen". Daher wäre das Sitz denke ich schon ein passendes Kommando. Vielleicht ist es auch gar nicht so wichtig, was man ruft. Das Kommando soll einfach eine Erinnerung sein, "Moment, du musst bremsen!". (Bei einer Hündin, die ein massives Problem mit rein rammeln hatte, hat die Ausbilderin einfach immer "Denk nach!" gerufen. Hat super funktioniert.)

    Sumi läuft übrigens an der VP auch einen Mini-Bogen. Sie springt quasi in ihre Verbellposition seitlich ein. Dadurch gibt es aber keine Verzögerung in der Anzeige, der Fokus ist weiter auf die VP gerichtet und sie hat keine Zeit zu Schnüffeln.

    Das macht eine Hündin von uns auch. Sie ist mittlerweile das dritte Mal erfolgreich geprüft. Bei der Prüfung wurde das auch nie bemängelt. Es gibt halt Hunde, die nehmen ein wahnsinniges Tempo auf und dann müssen sie halt irgendwas machen um das verbremst zu bekommen. Die "gemütlichen" Hunde haben da nicht so das Problem.