Beiträge von RafiLe1985

    Die Frage ist, ob sie das wirklich tun wollte, oder ob die sich einfach so massiv aufgedrängt haben. Hatten wir auch schon, dass die Angehörigen so massiv waren, dass die Polizei einschreiten musste... :-/

    Aber dann lauf ich doch nicht mehr denen weiter ins Suchgebiet, sondern wende mich vorher an die Polizei, dass die mir die Angehörigen vom Hals hält.

    Auch das ist nicht immer machbar. Unser Suchgebiet vom letzten Einsatz war 20 Fahrtminuten und nochmals 30 Gehminuten vom ELW entfernt... Da war weit und breit keine Polizei verfügbar. Zudem kein Funk und kein Mobilfunk verfügbar.

    Konsequente Führung und Gehorsam. Jeder Hund hat Triebe. Wann und wie er sie auslebt, hat der Halter zu entscheiden. Ob das jetzt Jagdtrieb ist oder Wach- und Schutztrieb.

    Ich würde es genauso machen, wie bereits beschrieben. Dein Hund muss lernen, dass DU diesen Job machst, wenn du anwesend bist. Was du aus ihm wohl nicht rausbekommen wirst, ist, dass er den Job macht, wenn du nicht da bist... Also Büro immer schön abschließen wenn du es verlässt, und sei's nur um Eine zu rauchen.

    Aber es ging doch in dem "Beispiel" um ein begrenztes Gelände bzw. ein bestimmtes Gelände, oder?

    Dann brauche ich doch keinen Mantrailer mehr, sondern kann gleich die Flächensuchhunde losschicken, oder? :???:

    Aus der Beschreibung raus, ist für mich jetzt auch nicht ersichtlich, warum der Trailer noch im Einsatz war als die Flächensuchhunde schon liefen. Das finde ich auch merkwürdig.

    Wie gesagt, ich kenne es so, dass erstmal der Trailer läuft, damit man weiß, wo man überhaupt suchen muss. Dann wird der Trailer weg gepackt und die Flächensuchhunde kommen.

    Edit: Dass man direkt das Gebiet einfach so "weiß" in dem man suchen muss/soll, ist eher selten. Meist ist da schon ganz viele an "Ermittlung" gelaufen, bis die RHS überhaupt alarmiert werden.

    Blöd ist halt, wenn die Einsatzleitung von benannter freier Staffel übernommen wird und diese nicht entsprechend ausgebildet und/oder ausgerüstet ist... Dann kommt es zu einem solchen Chaos.

    Danke dir. Doch, in diesem Fall ist es die Schuld des Radfahrers. Laut StVO muss er dort wo Fußgänger etc zu erwarten sind, so fahren, dass er jederzeit rechtzeitig bremsen kann. Außerdem muss jedes Fahrrad mit einer Klingel "ausgestattet" sein.

    Wer mit 40km/h einen Weg (und sei es ein kombinierter Rad- und Fußweg) lang rast, der keine 50m weit einsehbar ist, der hält sich schlicht nicht an die StVO.

    Auf unseren Gassi-Strecken gibt es mehrere solche Stellen, die derart schlecht einsehbar sind. Trotzdem wird da gerast. Ich wäre vor Kurzem fast ganz ohne Vorsatz mit einem Radfahrer kollidiert weil er wie ein Irrer durch die Unterführung gerast ist... Wäre ich nur einen halben Meter weiter links gestanden, hätte es tatsächlich geknallt.

    Ich habe das leider auch schon mitbekommen... Dieses Kompetenzgerangel und Konkurrenzdenken zwischen den Staffeln. Ich muss sagen, ich halte mich da echt raus. Bin ja sowieso jetzt erst ein Jahr dabei...

    Ich kenne es auch so, dass zuerst der Trailer läuft und dann die Flächensuchhunde kommen. Da wir selbst (noch) keinen ausgebildeten Trailer haben, ist das halt dann immer ein "fremder" Hund einer anderen Staffel oder evtl. sogar ein Trailer der Polizei.

    Ich denke im Einsatz tut jeder seinen Fähigkeiten und seiner Ausbildung entsprechend das Beste, das er zu leisten im Stande ist. Menschen machen auch mal Fehler, genauso wie Hunde. Ich glaube nicht, dass man da mit Schuldzuweisungen, etc. weiter kommt. Hinterher kann man immer sagen, hätte, wäre, könnte...

    Bei uns haben alle Staffeln derzeit das Problem, dass die Polizei einen neuen Hubschrauber mit ausgefeilter Technik an Bord gekauft hat. Seither werden wir kaum noch alarmiert. Es ist Mitte August und wir hatten in diesem Jahr drei (!!!) Einsätze...

    Was ich sehr gerne mache, ist einfach mal einem Radler vor's Rad laufen wenn es knapp wird. Dann muss der nämlich blechen weil er sich nicht an die StVO gehalten hat. (Jederzeit bremsbereit und so.)

    Du bist mutig.

    Da kann man sich ganz schön verletzen, wenn der Radfahrer doch nicht mehr bremsen kann.

    Nein, da ist mir meine Gesundheit wichtiger.

    Ja, klar kann man sich dabei verletzen. Es aber leider nun mal so, dass für einen anderen Menschen eher gebremst wird, als für einen Hund oder ein Tier. Außerdem ändert es wie gesagt die Haftungssituation. Bisher habe ich mich noch nie verletzt, weil der Radfahrer dann doch in die Eisen gestiegen ist oder sonst wie ausgewichen ist.

    Mich nervt es ehrlich gesagt mega... Ein Rennradfahrer mit 40km/h legt gute 10m/s zurück. Meine Jungs brauchen in ihrem normalen Radius bei einem Notfall-Rückruf (und sie reagieren sofort) in der Regel 6-10s bis sie bei mir sind, d.h. der Rennradfahrer müsste in 60-100m Entfernung schon klingeln (wenn er eine Klingel hätte). Oft ist der Weg gar nicht so weit einsehbar... Und trotzdem wird halt gerast...

    Das gleiche Problem habe ich hier als Autofahrer beim Rechtsabbiegen über einen Fahrradweg. Schulterblick, kein Radfahrer in Sicht. Ich will über den Fahrradweg, schon ist plötzlich einer angeschossen gekommen. Leider werden sie erst vorsichtiger, wenn mal was passiert ist. Ein Bekannter von mir lag mal mehrere Wochen im Krankenhaus nachdem ihm ein Autofahrer die Vorfahrt genommen hat... Glaubt mir, der ist heute anders unterwegs auf dem Rennrad...

    Klingt vielleicht seltsam, aber mir wäre manchmal ganz recht, wenn Leute wieder mehr Angst/Respekt vor Hunden hätten, dann lassen sie Abstand und es entstehen weniger blöde Situationen. Nicht nur in der Erwartung vieler Menschen, auch vorm Gesetzgeber muss der moderne Hund mittlerweile Sachen aushalten und auf eine Art reagieren, die im Prinzip nicht immer normal ist für ein Raubtier. (Na wobei, mancher kuschelige Grasfresser schubst Dich auch zu Boden, wennst ihm so blöd kommst und ihn bedrängst, wie es Hunden im öffentlichen Raum teils passiert).

    Was dazu beiträgt ist, dass man sich heute sehr leicht im Internet über die geltende Gesetzeslage informieren kann. Früher war Nicht-Hundehaltern doch kaum bekannt, dass grundsätzlich der Hundehalter haftet, wenn etwas passiert. Selbst einige Hundebesitzer müssen (auch hier im Forum) noch über den Begriff "Gefährdungshaftung" aufgeklärt werden.

    Es ist zwar nicht gerade so, dass sich das generell rumspricht, aber ich weiß zum Beispiel durch meinen Freundeskreis, dass das unter Eltern von Kleinkindern sehr gängiges Wissen ist, dass in der Regel der Hundebesitzer haftet. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das unter den Hardcore-Radlern auch schon rumgesprochen hat.

    Was ich sehr gerne mache, ist einfach mal einem Radler vor's Rad laufen wenn es knapp wird. Dann muss der nämlich blechen weil er sich nicht an die StVO gehalten hat. (Jederzeit bremsbereit und so.)