Keiner von uns wird in seinem Leben eine statistisch relevante Anzahl von Hunden besitzen oder kennen um da einigermaßen verlässliche Aussagen machen zu können.
Beiträge von RafiLe1985
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Also so, wie RaFiLe das beschrieben hat, ist es hier zB nicht und das, obwohl es auch hier im Winter spät hell und früh dunkel ist.
Aber wenn das das einzige ist, was die Hunde machen, ist es in der Tat traurig.
Naja, wenn man Vollzeit arbeitet, wird man wohl kaum Zeit für ein „Mehr“ haben... Dass die Hunde mal was zum Kauen bekommen, auch mal im Garten sind oder gekrault werden, ist jetzt für mich keine „Aktivzeit“ mit Hund. Vielleicht habe ich da einfach ein anderes Verständnis davon, weil ich mit beiden Hunden arbeite.

7-8h Schlaf, 9-10h Arbeit (inkl. Fahrtwege und Pausen), 2h Gassi, 2-3h für sich, dann sind wir doch schon bei 20-23h. Viel Zeit bleibt da unter der Woche nicht. Und Haushalt, etc. will ja auch noch erledigt werden...
Aber wie gesagt, muss jeder selbst wissen, ob er unter diesen Bedingungen einen Hund halten möchte.
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Hallo,
dann wünsche ich euch schon einmal eine schöne Welpenzeit.

Wir haben aber gesagt die nächsten werden nicht mehr ins Bett kommen.
Wie die Amis bei sowas etwas sarkastisch sagen würden: Yeah, good luck with that.

Die Frage ist jetzt nur wie der kleine es dann aufnimmt wenn er sieht das Hubi ins Bett zu uns kommt und er alleine unten schlafen muss?! "Denkt" er: warum darf sie und ich nicht?
Ist dann wahrscheinlich noch tottraurig oder eifersüchtig?
Da denkst du aber sehr sehr menschlich. Ich denke nicht, dass der Kleine damit ein Problem haben wird, wenn er es nicht anders kennt.
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Ich habe ganz ganz selten mal Tage, die einem gewöhnlichen Vollzeitjob entsprechen... Und diese Tage sind für mich und die Jungs auf gut Deutsch richtig sch****.
Morgens um 5 Uhr aufstehen. Große Runde bei Dunkelheit und Kälte und fast ausschließlich an der Leine. Eine Stunde brauche ich dann morgens für mich. Duschen, in Ruhe frühstücken, Zeitung lesen. Um halb 8 geht's los zur Arbeit. Heimkunft dann kurz vor halb 5. Umziehen, Hunde ins Auto laden, ab zur Gassi-Strecke. Bis wir dort sind, ist 5... Bis dahin dämmert's. Also wieder fast nur an der Leine. Gegen Ende der Runde muss ich meist sogar die Leuchties und die Stirnlampe anschalten... Bis wir daheim sind und die Jungs gefüttert sind, ist halb 7. Bis ich zu Abend gegessen und gespült habe, ist halb 8. So, und dann sind es noch 2 Stunden bis ich ins Bett gehe... Da hatten die Jungs und ich aber echt viel vom Tag... Nicht!
Zum Vergleich ein normaler Tag: 5.30 Uhr aufstehen, kleine Runde, diese leider auch bei Dunkelheit und Kälte und angeleint, aber ist ja nur die kleine Runde. Um halb 8 wieder los zur Arbeit. Heimkunft um 13 Uhr. Mittagessen, Umziehen, Jungs ins Auto, ab zur Gassi-Strecke. Ankunft dort aller spätestens um halb 3, eher früher. Große Runde bei Helligkeit und fast ausschließlich im Freilauf. Am Ende der Runde noch ein bisschen Unterordnung. Heimkunft so um 16 Uhr. Schreibtisch bis ca. 18.30 Uhr. Kleines Vesper (da ich ja was zum Mittagessen hatte) und dann auf's Sofa, Netflix, etc. Um halb 10 geht's ins Bett.
Da habe ich an beiden Tagen 8 Stunden gearbeitet. Tag 2 ist dennoch deutlich entspannter. Zumal die Schreibtisch-Zeit an manchen Tagen auch wegfällt, weil ich sie am Wochenende brauche. Dann kann man sogar unter der Woche mal was Kleines unternehmen mit Freunden, oder auch mal zum Sport. Ich gehe gerne Schwimmen, zum Beispiel.
Wenn ich mir überlege, ich müsste jeden Tag den oben beschriebenen Tag 1 abfahren. Ne, ehrlich, dann hätte ich keinen Hund. Und zwei schon gar nicht.
Aber muss jeder selbst wissen, wie er sich seinen Alltag vorstellt.
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Laß dir bitte nicht einreden, dass dein Hund sich irgendwie unnormal benimmt, geschweige denn wie ein A****. Er wird wirklich erwachsen, möchte den ganzen Fremdhunde-Zirkus nicht mehr und kommuniziert das ganz klar.
Das kann man aber auch anders kommunizieren!
Vor allem wenn er erst hin geht (also der Kontakt von ihm ausgeht) und er dann anfängt zu "motzen". Das ist für mich unnötiges Rumgeprolle eines Jungrüden und keine Kommunikation!
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So, wir sind wieder da. Röntgenbild weiterhin unauffällig aber der Zeh ist trotz Metacam immer noch geschwollen. Nicht mehr so dick wie heute morgen, aber immer nicht sichtbar und fühlbar. Die Tierärztin vermutet, dass es doch Fremdkörper sein werden. Weil sie nicht ziel- und planlos aufmachen wollte, wird jetzt abgewartet, bis sich ein Abszess bildet und dann gezielt aufgeschnitten. Meine Frage ob auf einem US mehr zu sehen wäre, wurde mit Nein geantwortet. Jetzt bleibt also nur abwarten.
Da er dieses Jahr schon mehrfach ein Zwischenzehengranulom hatte, halte ich die Theorie für nicht ganz so abwegig. -
ich glaube halt, dass die TE da eine Veränderung anstößt, deren Ausmaß sie noch gar nicht absehen kann. Der Hund wird versorgt sein und ihm wird es gut gehen. Aber wie es dann ihr dabei gehen wird, ist die andere Frage. Und wenn ich lese, wie sehr sie sich damals auf diesen Hund gefreut hat... Aber wie gesagt, sie ist alt genug und wird ihre eigenen Erfahrungen machen.
Spoiler anzeigen
Meine Schwester hat wie gesagt 1:1 dasselbe durch. Ihre Hündin lebt mittlerweile fast ganzjährig bei meinen Eltern weil meine Schwester ihr einfach nicht mehr gerecht werden kann. Ihrer Hündin geht es bei meinen Eltern gut, das ist keine Frage. Meine Eltern haben ja auch eine Hündin ähnlichen Alters in gleicher Größe. Aber meiner Schwester geht es jedes Mal dreckig, wenn sie zuhause zu Besuch war und dann ohne Hund wieder heim fährt.
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Arthrose wurde bereits ausgeschlossen. Hunter ist auch erst ein Jahr alt. Ist ja eher eine Alterserscheinung.
Moro ist fünf und hat das von einer Verletzung als er 7 Monate alt war. Das erste Problem trat auf, da war er noch kein Jahr.
Ah ok, danke. Aber wurde wie gesagt schon ausgeschlossen. Verletzt war Hunter da auch noch nie. Er hatte als Junghund mal einen Schlag auf die rechte Hüfte bekommen. Das ist das Einzige, an das ich mich in dieser Richtung erinnern könnte. Das Humpeln ist aber links. Quasi der große Zeh am linken Hinterlauf.
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Ich würde Fremdhundekontakte komplett streichen. Dein Hund führt sich auf wie ein A*****. Da muss er nur mal an den Falschen geraten und es knallt. (Mein erwachsener Rüde zum Beispiel kann sowas gar nicht ab...)
Triff dich mit den Leuten zum Gassi mit deren Hunden es klappt. Da hat dein Hund mehr von.
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Ja, ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Arthrose wurde bereits ausgeschlossen. Hunter ist auch erst ein Jahr alt. Ist ja eher eine Alterserscheinung.
Jaein, durch Verletzungen kann schon in jungen Jahren Arthrose entstehen.
Allerdings hätte man das auf dem Röntgen gesehen.
Genau, das hat der Arzt über die Röntgen-Aufnahme ausgeschlossen.
Meine Mutter meinte bei Menschen wäre das ein Symptom von Gicht. Hab das mal gegooglet. Gibt es auch bei Hunden und kommt wohl von einer zu Eiweiß-reichen Ernährung. Sein Futter hat 25% Eiweiß. Die Lyoner, die er immer zum Training bekommt 14%.