Also da wo ich laufe, ist zum Beispiel gar keine Straßenbeleuchtung. Die Hunde laufen frei. Da bringt mir deren Leuchtie herzlich wenig. Taschenlampe fällt raus weil wir die ersten und letzten 500-800m an der Leine absolvieren. Links Hunter, rechts Newton... Und dann noch ne Taschenlampe?
Beiträge von RafiLe1985
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Ich vermute stark, dass es hier um reine Wohnungshaltung geht, oder?
Und ich frage mich, wie viele Stunden das Spitztier drinnen sein muss, wenn von zwei Spaziergängen à 1 Stunde plus 20 Minuten die Rede ist.
Selbst wenn ich 4 zusätzliche Löserunden à 15 Minuten dazurechne, sind das über 20 Stunden. Hunde schlafen und dösen bis zu 20 Stunden, sie müssen keine 20 Stunden schlafen und dösen.
Kein Wunder, dass ein junger Hund da hohldreht, der hat ja kaum Möglichkeiten, die Welt kennenzulernen, Eindrücke zu sammeln und zu verarbeiten, wenn er in der Wohnung bespaßt wird.
Und offensichtlich hat er auch nichts zum Bewachen.
[Ich habe auch mal eine Zeitlang mit einem Großspitz geliebäugelt und sehr coole Hunde kennengelernt, die z. T. gar nicht vom eigenen Grundstück kamen, allerdings in einem sehr ländlichen Umfeld, d. h. auf Bauernhöfen oder bei Handwerkern o. ä.]
In 20 Minuten bekomme ich z. B. keine großartig abwechselnden Runden hin, und wenn die eine Stunde morgens vor der Arbeit ist, dann sind jetzt in der dunklen Jahreszeit die Abwechslungsmöglichkeiten je nach Wohnlage auch eher reduziert.
Ein Hund, der einen anregenden - nicht aufregenden - und für ihn berechenbaren Tagesablauf hat, der ist abends müde und nervt nicht nachts noch rum.
Ich würde wirklich mal in die Richtung denken, auch wenn das gar nicht dem Zeitgeist der heutigen Hundehaltung à la "Gassi ist das neue Gift" entspricht.
Klasse Beitrag! :) Würde ich gerne mehrfach liken. Geht aber leider nur einmal.
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Also ich habe absolut kein Problem damit meine Hunde ab und an in Betreuung zu geben... Aber wenn ich Familie besuchen gehe... Sicher nicht... Da wird man doch wohl eine Lösung finden...
Willst du deinen Hund in Zukunft jedes Mal in Betreuung geben wenn du zu deinem Sohn fahren möchtest? Ich würde sowas gar nicht anfangen wollen...
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Ich laufe jeden Morgen mit sehr heller Stirnlampe. Es ist die, die ich auch fürs Trümmer-Training und Nachttraining in der Staffel benutze. Also ein Profi-Teil. Ich positioniere sie auch so, dass sie mir den Weg leuchtet. Anders macht es ja auch keinen Sinn finde ich. Newton und Hunter drehen sich beim Gassi gehen als mal um. Das Licht reflektiert halt in den Augen. Glaube aber nicht, dass es für die Hunde unangenehm ist, sonst würden sie sich ja einfach weg drehen. Sie laufen aber auch frei und deswegen sind schon ein paar Meter Entfernung dazwischen.
Was ich lustig finde: Hunters Augen reflektieren orange, Newtons gelb. Dabei haben sie die gleiche Augenfarbe...
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Was ich mir statt sinnlosem Rumgeballer mit fremden Hunden und andauerndem Bespielen durch die TE noch gut vorstellen könnte, wäre, den Hund sinnvoll und gezielt zu beschäftigen. Und ja, da wäre auch ein Hundeverein die richtige Wahl. Erstmal ganz in Ruhe Unterordnung und die BHP und dann kann man ja sehen ob man Hundesport weiter machen kann/möchte.
Das mag sinnvoll sein für später, aber vorher muss die ganze Bespielerei und Beschäftigungszwang, die den Hund in permanente Erwartungshaltung versetzt hat aufhören. Und der Hund muss dann erst mal Stress abbauen und zur Ruhe finden. Erst wenn der Dauerstress weg ist und der Hund wieder aufnahmefähig, kann man über sinnvolle Beschäftigung jenseits von Alltagsbewältigung nachdenken.
Jein. Es wird sicher ohnehin eine Weile dauern bis ein passender Hundesportverein gefunden ist. Ich würde da sehr drauf schauen, wie dort mit den Hunden gearbeitet wird und daher zunächst mal ohne Hund zum Schnuppern gehen. Es ist wichtig, dass ruhig gearbeitet wird, ohne Druck und aversive Methoden. Und menschlich sollte es ja auch noch irgendwie passen... Zudem ist jetzt dann Weihnachten, da werden eh die meisten Vereine auch Pause machen. Also würde ich mich ruhig schon jetzt auf die Suche nach einem Verein machen. Es wird dann eh Februar/März bis man einsteigt...
Klar, der Hund ist gestresst und nervlich sehr gereizt, ABER Stress baut sich am besten durch Bewegung ab. Ich würde den Hund nehmen, irgendwo hin fahren wo kaum Begängnis ist und nicht groß was passieren kann und einfach mal ne Stunde mit ihm laufen. Und zwar ohne ihn zu Bespaßen oder irgendwelchen Gehorsam einzufordern. Den Hund einfach Hund sein lassen und seines Weges gehen. Das ist die beste Entspannung die ich mir (für Mensch und) den Hund vorstellen kann.
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Dann geht das seit Monaten so...
Der Hund ist ja immer unter Strom.
Entweder er muss an der Leine laufen (kostet Konzentration und ist anstrengend). Oder er wird bespielt. Oder es sind andere, fremde Hunde da.
Der muss sich auch einfach mal frei bewegen dürfen (oder halt Schlepp), ohne zugeballert zu werden. Die Umwelt gibt Reize genug.
Nicht auf einer Wiese wie blöd rumrennen, sondern unterwegs sein, schnuppern etc. Und dann auch nicht so lange.
Hundekontakt wäre super, aber einfach auf ne Hundewiese gehen und mit fremden Hunden rumrennen lassen, ist nicht gut. Besser wären regelmässige Sozialkontakte, immer die gleichen Hunde, nicht rumstehen, sondern gemeinsam spazierengehen, möglichst mit Freilauf.
Drinnen Schlafen und in Ruhe gelassen werden.
Genau so hätte ich die TE auch beraten!
Was ich mir statt sinnlosem Rumgeballer mit fremden Hunden und andauerndem Bespielen durch die TE noch gut vorstellen könnte, wäre, den Hund sinnvoll und gezielt zu beschäftigen. Und ja, da wäre auch ein Hundeverein die richtige Wahl. Erstmal ganz in Ruhe Unterordnung und die BHP und dann kann man ja sehen ob man Hundesport weiter machen kann/möchte.
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Ich meine auf deinem Avatar einen Wolfsspitz zu erkennen? Ist das richtig?
Wie sehen eure Spaziergänge aus? Was macht ihr da so? Gibt es irgendeine Struktur? Freilauf? Leine? Wie verhält sich der Hund während des Spaziergangs?
Gibt es sonst irgendeine strukturierte Beschäftigung? Macht ihr irgendeinen Hundesport? Agility, Obedience, was auch immer?
Mir scheint es als sei dein Hund einerseits ständig in Erwartungshaltung und andererseits scheint er kein richtiges Ventil zu haben wo er seine Energie loswerden kann.
Ich habe auch einen jungen Rüden. Die können Bäume ausreißen. Eine Stunde Gassi plus 20 Minuten lösen scheint mir da etwas knapp.
Kommt wie gesagt auch drauf an, was da passiert. 60 Minuten Bällchen werfen ist genauso schlecht wie 60 Minuten den Hund vollkommen sich selbst überlassen. (Zumindest in diesem jungen Alter.)
Vielleicht kannst du mal beschreiben wie das bei euch so läuft. -
Unchained Melody, Rufname Melody. Muss man sich halt überlegen ob das auch für einen Rüden passend wäre.
Ich kenne Hündinnen, die heißen Bootsmann und Schröder.

Unchain My Heart „Harry“.Als U-Zusatz fiele mir auch noch Unique (einzigartig) ein.
Von den Nennungen hier hat mir Upgrade und Undercover sehr gut gefallen. Merke ich mir falls es mal ein Rüde aus einem U-Wurf wird bei mir.
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Ups, ok, danke. Hab ich irgendwie übersehen.
Nein, das ist kein HNPK. -
Sind Goldies von hereditärer nasalen Parakeratose betroffen? Kannst du ein Foto davon einstellen?