Ich beobachte zunehmend, dass Labbis die einer bestimmten Aufgabe nachgehen oder im Sport geführt werden, dieses "typische" Verhalten (Distanzlosigkeit, Fiddeln) eher nicht zeigen. Das ist den Labbis vorbehalten die "nur" Familienhunde sind und täglich maximal einmal um den Block gehen.
Aggressionsverhalten ist laut Rasse-Standard nicht erwünscht und kommt in der Regel auch nicht vor.
So in etwa hatte ich das schon vermutet. Ist also eher das unausgelastet sein das Problem. Auch dann, wenn es sich um keine Leistungszucht handelt, nehme ich an.
Eine Unbeliebtheit dieser Rassen kann ich in meinem Bekanntenkreis auch feststellen. (trotz oder wegen)
Nicht unbedingt das unausgelastet sein. Wir haben hier seit fünf Wochen kein Training mehr, trotzdem tanzen meine Hunde nicht Lambada auf dem Tisch.
Klar, trainiere ich für mich ein bisschen. Vor allem Unterordnung/Gehorsam. Aber das "richtige" Training ersetzt das natürlich nicht.
Ich glaube, Halter die mit ihren Hunden arbeiten, führen sie einfach auch ganz anders als der durchschnittliche "Familienhund-Halter". Das geht schon beim Gassigehen los... Wie viele Labbis kenne ich, die einfach so zu einem fremden Hund hinspauzen und "Hallo sagen" dürfen...? Auch so, sind Hunde die gearbeitet werden, meiner Wahrnehmung nach irgendwie "ernster" als Hunde die das nicht tun.
Newton hasst es auf den Tod wenn irgendein Hund angespauzt kommt und ihn bespielen will. Auch Hunter, der zwar kein Labbi aber noch recht jung ist, hat letztens eine junge Hundedame angeknurrt, weil sie ihm zu wild war.... Der Hund ist noch keine zwei Jahre alt... Aber so verhält man sich halt in seinen Augen nicht und gut. ![]()
Das heißt jetzt nicht, das meine Hunde keinen Spaß haben können. Aber den Spaß haben sie halt zu zweit oder mit anderen bekannten Hunden beim gemeinsamen Schnüffeln oder bei einem Rennspiel oder halt mit mir bei der Arbeit.