Beiträge von RafiLe1985

    Sie beleidigen mich und mein Kind auf der Straße oder im Supermarkt, vor ein paar Tagen hing ein Zettel an meiner Tür auf dem Stand "Wenn du Schla*** weiterhin Männerbesuch bekommst rufen wir das Ordnungs- und Gesundheitsamt". Der einzige "Männerbesuch" den ich seit Jahren hin und wieder habe ist der Pizzalieferant :lol:

    Das ist ja echt der Hammer! Das würde ich mir nicht gefallen lassen! Notfalls kannst du dich da auch mit einem Anwalt dagegen zur Wehr setzen.

    Hier im Haus gibt es auch ein Rentner-Ehepaar, dass mich mehr oder minder terrorisiert. Für alles was im Haus nicht passt, bin ich mit meinen Hunden verantwortlich... Im Endeffekt können sie mir nix, weil ich Eigentümerin bin und das wissen sie auch... Wenn ich Mieterin wäre, wäre ich hier auch schon längst raus, denke ich.

    RafiLe1985 kommt doch aus der Gegegend und Newton ist doch auch Schulhund, vielleicht kann sie einen Tipp geben, wie sie damals den Züchter für Newton ausgesucht hat

    Danke fürs Rufen.

    Ich kenne eine sehr gute Zucht im Nordschwarzwald, die ich weiterempfehlen könnte. Newton ist zwar nicht von dort aber diese Zucht wäre meine erste Wahl gewesen wenn ein Welpe für mich dabei gewesen wäre. Die Dame züchtet mit jagdlich geführten Damen. Die Deckrüden die sie verwendet werden allerdings nicht immer jagdlich geführt, sodass die Würfe sehr oft unter Standard-Zucht fallen. Sie hatte jetzt erst im Januar einen Wurf von Newtons Halbschwester. Wann der nächste kommt, ist noch nicht bekannt. Ich schicke dir den Link mal per PN, @eiram

    Schulhund darf man wirklich nicht unterschätzen, zumindest nicht, wenn man es ernsthaft angeht. (Was man definitiv tun sollte!) Die Ausbildung dauert bis zu drei Jahre; man muss begleitend ein pädagogisches Konzept erstellen. Weiterhin wird man seitens einiger Kolleginnen und Kollegen mit Gegenwind rechnen müssen und wird auch mehr oder weniger "belächelt" werden... Je nachdem welcher Typ Mensch man ist, verträgt man sowas besser oder schlechter.

    Wovon ich heute abraten würde, ist eine "bezahlte" Ausbildung bei einer Hundeschule zu durchlaufen. Da ist immer kommerzielles Interesse dahinter... D.h. es ist erstens teuer und zweitens... Ich sag mal so: Man zahlt mehrere tausend Euro und fällt dann durch die praktische Prüfung... Wäre schon "ungünstig"... Du liest zwischen den Zeilen, ja... ;)

    Was ich uneingeschränkt empfehlen kann ist eine Besuchshunde-Ausbildung beim DRK oder einer anderen Hilfsorganisation. Auch die Malteser, der ASB oder die Johanniter bieten das teilweise an. Da bekommt man wirklich ehrlich Rückmeldung für seinen individuellen Hund weil die Ausbilder die Hunde sehr gut kennen. Und da hat man dann auch eine sehr gute Unterstützung an der Hand bei der Frage was der Hund leisten kann und was auch nicht.

    Eine kleine (n=1)-Studie meinerseits: Wenn hier nochmal ein Labbi einziehen sollte, würde ich wohl einen Hund aus einer jagdlich geführten Zucht nehmen. Diese Hunde machen einem die Ausbildung definitiv leichter. Ich führe ja noch einen English Springer Spaniel als Rettungshund und das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht in der Führigkeit und im Arbeitswillen. Gut, vielleicht liegt es einfach auch daran, dass ich heute erfahrener bin als vor sechs Jahren. ;)

    Soweit erstmal mein Beitrag. Wenn es Fragen gibt, gerne melden.

    Zum einen dachte ich tatsächlich, dass eine Welpengruppe „Pflicht“ sei, damit die Kleinen noch voneinander lernen.

    Nein, eine Welpengruppe ist keinesfalls Pflicht. Lieber man geht in gar keine Welpengruppe als in eine schlecht geführte... Ich wüsste jetzt auch nicht was ein Welpe von einem anderen Welpe lernen könnte außer Schabernack.

    Ich würde auch dafür plädieren, dass man ruhige, gut sozialisierte und vielleicht ältere Hunde aussucht mit denen man den Welpen gezielt und überlegt zusammenführt. Hunter hatte anfangs nur mit meinem Ersthund Newton und mit den anderen Hunden meiner Staffel Kontakt. Ich war mit ihm in einer sehr gut geführten Welpengruppe. Da wurde natürlich mal das Spielen erlaubt, aber nicht übermäßig und sehr kontrolliert.

    Das wird schon mit der Kleinen. :)

    Hallo,

    Glückwunsch zum Welpen und viel Spaß mit der Kleinen!

    Was mir jedoch etwas Kopfzerbrechen bereitet; wie stelle ich die Prägung in Corona-Zeiten an?

    Wüsste jetzt nicht, wie sich "Prägung in Corona-Zeiten" von der Prägung in normalen Zeiten unterscheiden sollte... Was bereitet dir Kopfzerbrechen?

    Mit einem Kleinhund würde ich erstmal auf jeglichen Kontakt zu fremden, vor allem zu deutlich größeren Hunden, verzichten. Den von dir beschriebenen Terrier würde ich auf keinen Fall als Spielgefährte empfehlen...

    Meine Hunde haben zu fremden Hunden in der Regel keinen Kontakt. Hunde die man regelmäßig sieht und von denen ich weiß, dass sie in Ordnung sind, sind für meine Beiden nur selten interessant. Da wird halt mal beschnuppert (ohne Leine) und dann geht's weiter. Man kennt sich ja.

    Ich würde mir da jetzt keine Gedanken machen. Erkundet mit der Kleinen die Welt. Bei Haltern die euch in eurer Nachbarschaft öfter mal über den Weg laufen und deren Hunde offenbar nett sind, kann man durchaus auf 1,5m Abstand ein kurzes Gespräch führen. Oder mal ein Stück gemeinsam laufen ohne dass sich die Hunde groß begegnen. Wenn man sich dann kennt, kann man zu einem späteren Zeitpunkt ggf. auch mal an einer ungefährlichen Stelle ableinen.

    Ich würde lieber langsam und bedacht ein Netzwerk aufbauen als meinen jungen Welpen jetzt mit zig daher gelaufenen fremden Hunden zusammen zu schmeißen...

    Einen gesunden Hund würde ich nicht kastrieren lassen. Trächtigkeit kann man anders verhindern. Verhinderung von Tumoren und Stress, schön und gut... Aber einen derartigen Eingriff vornehmen zu lassen, weil in Zukunft etwas sein könnte... Würde ich nicht machen. Kastrierte Hündinnen haben übrigens ein höheres Risiko für andere Krebsarten, z.B. Milztumor, etc.