Beiträge von RafiLe1985

    Meine Güte... Ich bin immer wieder froh, dass ich vor der Anschaffung meines ersten (selbstverantwortlich angeschafften) Hundes das DF noch nicht kannte!

    Kribe Lass es dir nicht madig machen! Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass du den optimalen Beruf dafür hast, einen Hund bei dir aufzunehmen. Newton ist im Juni 2014 bei mir eingezogen, Hunter 2018. Seit 2011 bin ich Vollzeit im Beruf. Die Tage an denen ich ein echtes Betreuungsproblem hatte und improvisieren musste, kann ich an einer Hand abzählen! Und diese Tage gab es auch nur deswegen, weil ein unvorhersehbares Ereignis eingetreten ist. Im normalen Alltag lässt sich alles arrangieren. Und zwar nahezu zu 100% in Eigenleistung, ohne dass du auf eine externe (professionelle) Betreuung angewiesen bist!

    Ist das wieder das klassische DF-Phänomen, dass man nur einen Hund halten darf, wenn man Rentner oder Hartz4 ist?

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    Ich bin weder Rentnerin noch arbeitslos, habe meinen Alltag aber so organisiert, dass mein Hund nicht den halben Tag allein zu Hause sitzt. Und ja, es gibt Hunde, die haben ein massives Problem mit dem Alleinsein, ausserdem reden wir beim TE über 7 Stunden täglich! Man kann natürlich jede Form der Hundehaltung schön reden, aber dann muß man auch mit den Folgen leben! Dem Hund gegenüber finde ich es nicht fair.

    Und du meinst, für den Hund ist es besser, dann stundenlang in einer Betreuungseinrichtung zu sitzen? Da wo Hunter und Newton hingehen, ist die späteste Abgabe um 9.30 Uhr und die früheste Abholung um 16.30 Uhr.

    D.h. wenn ich für einen Schultag von 8 - 13 Uhr die Betreuung in Anspruch nehmen würden, müsste ich sie um 7.30 Uhr spätestens abgeben und könnte sie dann erst wieder 16.30 Uhr holen. Das sind neun Stunden in denen sie hauptsächlich (je nach Auslastung der HuTa) in ihrem "Doppelzimmer" sind. Natürlich können sie selbstständig auf ihre Terrasse mit kleinem Garten und können unter Aufsicht auch mal im eingezäunten Gelände laufen, aber es sind ja noch andere Hunde da...

    Und gerade für Hunter ist es besser, wenn er in einer vertrauten Umgebung ist. Bei Newton ist es tatsächlich egal. Der legt sich überall hin und pennt.

    Ganz ehrlich, da ist es mir doch lieber, wenn sie 7.30 - 13.30 Uhr daheim in ihrer vertrauten Umgebung schlafen können.

    Wie gesagt, ich finde sieben Stunden absolut kein Problem für einen jungen gesunden Hund! Es gibt auch Hunde, die können gar nicht in Fremdbetreuung... Eine Bekannte von mir kann ihren Mali nicht einfach irgendwem in die Hand drücken, z.B.

    Ich finde es einfach mega unfair, die Situation des TE auf Biegen und Brechen schlecht zu reden! Viele meiner Kolleginnen und Kollegen haben Hunde. Warum wohl? Weil das als Lehrer ein leichtes ist, den Hund nahezu 100% selbst zu versorgen!

    Hallo zusammen,

    danke euch. Ich werde schauen, dass ich diese oder nächste Woche mal zum Tierarzt komme. Im Moment ist die Planung für mich schwierig, weil es sehr unklar ist, wie ich kommende Woche arbeiten muss...

    Es ist ziemlich abgesetzt, d.h. lässt sich nicht irgendwie "verschieben" oder so. Ich werde mal schauen, dass ich es frei schere, dass ich es besser im Auge behalten kann.

    Danke nochmals,

    RafiLe

    Ist das wieder das klassische DF-Phänomen, dass man nur einen Hund halten darf, wenn man Rentner oder Hartz4 ist?

    Ich gehe mit den Hunden morgens zwischen halb 6 und halb 7 eine große Runde. Dann wollen sie in der Regel bis mindestens 13.30 Uhr nix von mir wissen. Auch wenn ich Zuhause bin. Selbst Hunter, bei dem es dank Corona, etc. immer wieder Probleme mit dem Alleine bleiben gab, hat schon regelmäßig sechs Schulstunden problemlos durchgehalten. Auf's neue Schuljahr (das dann hoffentlich wieder normal läuft) werde ich das erneut antrainieren müssen. Aber geklappt hat es!

    Gerade als Lehrer sehe ich da keinerlei Problem. Auch nicht mit einem Welpen. Und da muss man ihn nicht einmal am Anfang der Sommerferien holen. (Newton zog in der Mitte der Pfingstferien ein... Vollkommen problemlos.) Hunter habe ich Anfang der Sommerferien geholt und diese Strategie mittlerweile echt bereut. Werde ich nie mehr so machen. Der nächste Welpe kommt wieder im Frühjahr.

    Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man generell bereit ist, sich den Bedürfnissen seines Hundes anzupassen und gewillt ist, auch mal unbequeme Lösungswege umzusetzen. Das wird eh früher oder später kommen, wenn der Hund alt und grau ist und mehr Betreuung braucht.

    Bei einem jungen Hund sehe ich da kein Problem ehrlich gesagt.

    Einige sind auch super Schulhunde, wenn du dir eine Ausbildung in die Richtung vorstellen kannst, dann könnte er 2x die Woche mit. Newton von RafiLe1985 ist auch ein Schulhund, glaube ich ?

    Ja, genau. Newton ist ausgebildeter Schulhund. Allerdings habe ich ihn im Zuge meines Schulwechsels schon berentet. Ich hatte das Gefühl, dass er im Klassenzimmer immer öfter genervt war und seine Ruhe wollte (obwohl die Schüler sich echt vorbildlich verhalten haben). An meiner neuen Schule wäre es grundsätzlich auch erlaubt. Ich habe die Hunde auch oft dabei. Aber die "Einsätze" beschränken sich auf kurz mal "Hallo" sagen und streicheln lassen. Und das machen beide Hunde sehr sehr gerne. :)

    Generell würde ich mir die Schulhund-Sache gut überlegen. Wenn man es niederschwellig organisiert bekommt, ja. Ob das an einem allgemeinbildenden Gymnasium möglich ist, weiß ich nicht. Die Ausbildung ist aufwändig genug und wenn es dann noch seitens der Schulleitung verkompliziert wird (Hygieneplan, Absegnung durch GLK und Schulkonferenz, Elternbriefe, etc.), muss man schon eine Kosten-Nutzen-Abwägung machen. Ich bin im Berufsschulwesen unterwegs. Da ist Vieles unkomplizierter.

    Die Bedenke in Richtung Alleine bleiben kann ich nicht teilen. Als Lehrer bekommt man das immer gut organisiert. Der TE hat wohl auch nur Vormittags Unterricht. Wenn man einige Jahre im Beruf ist, hat man normalerweise auch eine Bugwelle die man abbaut oder irgendeinen Erlass. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hund da übermäßig alleine wäre. Und wenn es dann doch ein- bis zweimal die Woche die vollen sechs Schulstunden sind, dann geht der Hund davon auch nicht kaputt... ;) Wenn man zwischendrin mal Hohlstunden hat, kann man den Hund auch mal mitnehmen und am Schulort ne Runde laufen, z.B.

    (Ich habe jetzt durch meinen Schulwechsel seit Langem mal wieder tatsächlich die vollen 25 Stunden. Teilweise auch mit einigen Hohlstunden zwischendrin. Lediglich am Konferenztag war ich auf eine Betreuung angewiesen. Ansonsten ging es so. Kommendes Schuljahr bin ich aber schon wieder runter auf 20 Stunden Unterricht weil ich Erlass habe für ÖPR und Bugwelle abbaue.)

    Bezüglich Labbi: Labbis sind wirklich tolle und unkomplizierte Alltagsbegleiter. Unter der Voraussetzung, dass sie rassegerecht beschäftigt werden. Einen Labbi ohne Hobby (Dummy, etc.) würde ich nicht empfehlen. Im Alltag sehe ich leider viele Labbis die nicht angemessen beschäftigt werden und dann rund, fett und gemütlich werden. Oder solche, die durch sinnloses "Auspowern" (Bällchen werfen, etc.) so hochgespult werden, dass sie im Alltag kaum führbar sind. Beides finde ich nicht empfehlenswert.

    Ich habe nur quer gelesen, d.h. ich weiß nicht, wie es beim TE da in Richtung Hobby mi Hund ausschaut.

    Hallo zusammen,

    Newton hat schon wieder einen Knubbel. Dieses Mal an der Schnauze. Würdet ihr mal drauf schauen? Kennt das jemand?

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    Kurz zur Vorgeschichte: Newton wurde im vergangenen halben Jahr bereits zweimal operiert. Einmal ein Adenom am Oberlid; das andere Mal wegen einer fibrösen Hyperplasie an der Lefze. Ein dritter Knubbel, auch im Maul, hat sich als harmlos entpuppt. Reaktive Zubildung. Nun das hier... Ich werd noch verrückt mit dem Kerle... Deswegen wollte ich jetzt erstmal das Schwarmwissen aktivieren bevor ich zum Tierarzt fahre.

    Danke für eure Hilfe.

    Lg,

    RafiLe

    Hunter geht seit Welpe wunderbar und freiwillig in die (offene) Box. Den Welpenauslauf hingegen hat er gehasst. Da war an Ruhe nicht zu denken. Wurde also direkt wieder abgebaut und verstaubt jetzt auf dem Schlafzimmerschrank.

    Newton hingegen fand den Welpenauslauf top und die Box aber richtig scheiße. Und zwar fast jegliche Art von Box. Bis heute. Einzig die Box im Auto akzeptiert er ohne größere Probleme.

    Wie schon festgestellt wurde: Jeder Welpe ist anders.

    Welpen schlafen in der Regel 18-22 Stunden am Tag. Zwischendurch gibt es häufiger aber jeweils kurze Aktivitätsphasen. Ca. 20 - 30 Minuten. In dieser Größenordnung. Wenn der Welpe euch ne Stunde lang aufmischt und dann in die Box gesperrt werden muss, damit er runter kommt... Dann läuft schon gewaltig was falsch.

    Um mich jetzt mal auf "blöd" zu stellen - das passt nicht mit dem zusammen was dann wiederum anderweitig geschildert wird - macht einen Ausflug zu einer Wiese - gern auch mal 1 Std.
    Lass den Welpen die Welt erkunden

    Es ist doch etwas Anderes ob ein Welpe eine Stunde zuhause das Haus auf den Kopf stellt oder ob er eine Stunde lang seinem Aktivitätslevel entsprechend eine Wiese erkundet. Das Eine ist für den Welpe absoluter Stress; das Andere Entspannung, Seele baumeln lassen.

    Ich hatte selbst immer aktive Welpen. Und ja, da war ich auch mal eine Stunde und länger draußen. Aber da lag der Welpe zwischendurch auch einfach mal in der Wiese und hat sich mit einem Gänseblümchen beschäftigt, etc. Bzw. wenn der erwachsene Hund Meter machen wollte, wurde der Welpe in den Rucksack gepackt und getragen (wobei er oft eingeschlafen ist dabei...).

    Euer Leben dreht sich nur noch um den Welpen. Der Welpe kommt mit diesem Übermaß an Aufmerksamkeit/Beachtung die ihm gegeben wird nicht klar. Zudem wird kein klar strukturierter Alltag vorgelebt. Vollkommen klar, dass der Knirps da total drüber ist... Aufmerksamkeit weg vom Welpen. Geht eurem normalen Alltag nach. Welpe läuft nebenher. Problem gelöst

    Wenn alles doch nur so einfach wäre.
    Woher stammt die Vermutung, dass kein strukturierter Alltag vorgelebt wird?

    Wir versuchen zu Hause die Aufmerksamkeit herunter zu schrauben.

    Genauso einfach wie ich es geschrieben habe, ist es auch. Der Welpe ist doch ständig irgendwie in Action. Zumindest klingt deine Beschreibung so. Und er ist nun immerhin schon fünf Wochen bei euch. Da sollte sich der Alltag dann doch bereits eingespielt haben.

    Welpen schlafen in der Regel 18-22 Stunden am Tag. Zwischendurch gibt es häufiger aber jeweils kurze Aktivitätsphasen. Ca. 20 - 30 Minuten. In dieser Größenordnung. Wenn der Welpe euch ne Stunde lang aufmischt und dann in die Box gesperrt werden muss, damit er runter kommt... Dann läuft schon gewaltig was falsch.

    Wie gesagt, Aufmerksamkeit weg nehmen. Der Welpe sollte den Großteil des Tages verschlafen oder zumindest ruhen. Die Aktivitätsphasen nach Möglichkeit nach draußen verlegen.