Newton ist Schulhund. Mittlerweile allerdings berentet, da er mit der Zeit die Freude daran verloren hat. Bzw. er immer mehr seine Ruhe wollte. Nach meinem Schulwechsel zu diesem Schuljahr kommt er nur noch sporadisch zum Einsatz.
Newton hat bei seinem RZV einen Wesenstest abgelegt. Gemeinsam haben wir ein zweiwöchiges Vollzeitseminar bei einer entsprechenden Hundeschule belegt. Der theoretische Input dort war klasse; die praktischen Phasen ließen zu wünschen übrig. (Man musste bereits mit einem vollständig erzogenen Hund kommen und es wurde dann quasi nur noch überprüft, ob es passt.)
Ansonsten war Newtons Ausbildung mehr oder weniger learning by doing. Das Konzept zu seinem Einsatz wurde sukzessive erstellt. Das kann ich dir gerne zukommen lassen, wenn du möchtest.
Die Organisation an der Schule war sehr niederschwellig. Ich hatte die Zustimmung/Erlaubnis der Schulleitung; von anderen Parteien (Eltern/Schülern/Kollegen/Schulträger/RP/KM) hatte ich keine Zustimmung/Erlaubnis eingeholt. Das war laut meines damaligen Schulleiters auch nicht nötig. Generell würde ich davon abraten, deswegen ein großes Faß aufzumachen. Da legt man sich nur selbst Steine in den Weg.
Wozu ich aber auf jeden Fall raten würde, wäre den Hund extern auf seine Eignung hin überprüfen zu lassen. Wenn dein RZV keine Wesensüberprüfung anbietet, kannst du mit deinem Hund die Begleithundeprüfung laufen. Unter Umständen bietet eine HiOrg in deiner Nähe auch eine Besuchshundeausbildung an? Das könnte ich dir uneingeschränkt empfehlen.
Weiterhin sollte der Hund natürlich versichert und gesund sein. Strategische Entwurmung / Zeckenprophylaxe und Impfung (Tollwut!) ist absolute Pflicht.
Da ich nicht viel Zeit habe im Moment, bin ich kurz angebunden. Falls du weitere Fragen hast, gerne. Bin heute am späteren Abend wieder online.