Ich würde jetzt mal Barriere-Markern probieren und schauen, dass sich der Hund möglichst in geräuschärmeren Räumen aufhält.
Beiträge von RafiLe1985
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Hallo,
ich wünsche euch schon mal gutes Gelingen mit eurem Familienzuwachs. Zu deinen Fragen:
Findet ihr das sinnvoll?
Ja, ich finde es wichtig, dass Hunde räumliche Begrenzung kennen und es akzeptieren, dass sie auch mal abgemeldet sind. Das ist nämlich nicht nur beim Welpen sondern auch beim erwachsenen Hund ab und an sinnvoll.
Meine Hunde kommen zum Beispiel hinter das Türgitter, wenn ich Besuch bekomme. Oder jemand zum Rauchmelder austauschen kommt, oder die Wasserzähler abliest, etc. Im Falle von Besuch der länger bleibt, dürfen sie ab einem gewissen Zeitpunkt (wenn die Gäste "angekommen" sind) natürlich dabei sein.
Ab wann soll ich das zu üben beginnen?
Ich würde mal drei bis fünf Tage geben bis der Zwerg sich etwas eingewöhnt hat und dann damit beginnen.
Brauchen wir zusätzlich einen Laufstall??
Finde ich nicht. Meine Welpen mochten das zum Beispiel auch gar nicht.
Brauchen wir eine Schleppleine?
Beim Welpen finde ich braucht man noch keine Schleppleine. Beim Junghund kann sie ggf. sinnvoll sein. Da würde ich aber abwarten bis sich der Bedarf ergibt und dann in eine gute Schleppleine (Biothane) investieren.
Sind 6 Tage Eingewöhnungszeit vor der ersten Welpenschulstunde zu wenig?
Ich finde, Welpenstunde muss nicht unbedingt sein. Falls ihr eine gute gefunden habt, finde ich dass sechs Tage schon passen.
Ab wann darf ich sie zB mal in ein Cafe (draussen) mitnehmen?
Wenn das zu deinem Alltag gehört, würde ich es halt dann machen, wenn es vorkommt. Genauso mit Bus fahren oder allen anderen alltäglichen Dingen.
Gibt es irgend ein mega wichtiges Produkt, das man unbedingt haben muss und an das man nicht automatisch denkt
Ja, Bademantel. Ich habe für jeden Hund drei bis vier Bademäntel. Ein Segen. Wichtig finde ich auch eine Box für den Transport im Auto.
Ist es normal dass man sich übertrieben fest freut und eigentlich Tag und Nacht nur noch an den Welpen denkt?
Ja!
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Ich habe mir die Flasche hauptsächlich für Einsätze und Suchen (Rettungshundearbeit) gekauft. Da sollte dem Hund zwischendrin schon öfters mal unkompliziert Wasser angeboten werden können. Und bis ich da immer einen Faltnapf aus- und wieder eingepackt habe... Leider passt nur ein Dreiviertel Liter rein. Aber oft hat der Helfer ja auch noch Wasser dabei das man bei Bedarf umfüllen kann.
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Hallo zusammen,
ich melde mich nun nochmal mit dem Bericht aus der Pathologie. Es war offenbar ein kutanes Plasmozytom. Wenn diesem keine andere Krebsart als Grunderkrankung zugrunde liegt, ist die Prognose offenbar sehr gut. Bei den allermeisten Hunden (ca. 93%) ist es so, dass es nach vollständiger Entfernung nicht wieder auftritt.
Allerdings kann einem solchen Plasmozytom ein multiples Myelom zugrunde liegen. Ein Symptom hierfür wäre auch die Polyurie/Polydipsie (in ca. 30% der Fälle). Leider kamen beide Krankheitsbilder bei Newton bereits vor. Er hatte nach dem Fressen immer seinen gesamten Napf weggezogen und dann natürlich auch sehr viel gepinkelt... Nach einer Futterumstellung auf Nierenschonkost wurde das dann allerdings besser.
Damals hatte man bei der Blut- und Urinuntersuchung leider nichts gefunden. Aber speziell nach einer Krebserkrankung war auch nicht gesucht worden.
Nun gehe ich am Donnerstag mal zum Tierarzt und bespreche dort das weitere Vorgehen. Zumindest Blut und Urin würde ich gerne nochmals speziell darauf untersuchen lassen. Und je nachdem wie das ausfällt, sehen wir weiter.
Ich hoffe, dass meine Befürchtung nicht wahr wird. Denn wenn er ein multiples Myelom hat, ist die Prognose sehr schlecht. Ich tröste mich etwas damit, dass es eine sehr seltene Krebserkrankung ist. Die Quelle aus der ich die Info habe, sagt, es sei "extrem selten".
Hoffen wir mal das Beste. Drückt bitte die Daumen.
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Milow ist am Samstag das erste Mal mit Kenndecke gelaufen. Ich bin so stolz auf ihn. Er hat sich von den Glöckchen gar nicht irritieren lassen. Ansonsten hatte er sich beim 1. Trümmertraining auch schon recht mutig und gut motivierbar gezeigt. Nur ich selber fühlte mich da sehr unwohl. Ich weiß nicht, ob ich selber sowas schaffe in Anbetracht meiner Furcht. Lauft ihr auch alle Trümmer? Und wo wäre eure Grenze beim Einsatz?
Wir trainieren sehr regelmäßig in Trümmern. Am ersten Juni-Wochenende fahren wir zum Beispiel zum Training ins TCRH in Mosbach. Weitere Trainings sind geplant in Eiken, Winterthur und Villejuste (Nähe Paris). Ich bin jedes Mal dabei und finde, es macht ungemein Spaß. Die Arbeit in Trümmern ist doch nochmal was ganz Anderes als in der Fläche.
Bzgl des Gefahrenpotentials: Es ist einfach so, dass Rettungshundearbeit per se gefährlich ist bzw. sein kann. Für ein schlimmes Unglück braucht es keinen Trümmer-Einsatz. Leider spricht unsere Staffel da aus Erfahrung... Eine ehemalige Hundeführerin hat sich bei einem "normalen" Fächeneinsatz eine Querschnittlähmung zugezogen... Natürlich ist in Trümmern das Gefahrenpotential nochmal höher...
Ich finde, es ist immer eine persönliche Entscheidung, die Einem keiner abnehmen kann. Mein Hund läuft in Trümmern zur Hochform auf. Er bewegt sich mit Vorsicht und sehr bedacht. Wenn ihm etwas zu riskant ist, versucht er einen anderen Weg zu finden. Notfalls bellt er dann halt da, wo er den meisten Geruch bekommt und nicht direkt an der VP. Wenn ich ihn auf den Trümmerkegel schicke, kann ich ihm zu 100% vertrauen, dass er keine riskanten Manöver unternimmt.
Ich selbst bin auch nicht die Sportlichste und körperlich ist es für mich ebenso eine Herausforderung. Aber bei mir ist das definitiv Übungssache und wenn man sich regelmäßig in Trümmerkegeln "rumtreibt" wird es auch besser.
Ich würde der Sache an deiner Stelle einfach noch ein paar Trümmer-Trainings geben bevor du entscheidest.
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So ein ähnliche gibt es auch von Trixie. Auch Edelstahl mit Deckel der gleichzeitig als Napf dient. Mega praktisch.
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Ich würde auf jeden Fall das Futter wechseln.
Ich würde auf ein Futter mit einem höheren Rohfaseranteil umstellen. 3% sollten es mindestens sein. Wenn es geht auch mehr. Bei Hunter hat es geholfen.
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Meine Hunde dürfen nur komplett nackig ins Wasser. Kein Halsband und schon gar keine Leine! Ist mir viel zu gefährlich.
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Huhu,
also ich finde das Thema Rassewahl eine sehr vielschichtige Angelegenheit und glaube, dass ein Forum da nur bedingt helfen kann. In der Regel kennt man ja die Person gar nicht, die Beratung möchte. Und anders herum ist es genauso: Derjenige, der beraten wird, weiß ja auch gar nichts über die Personen, die ihn beraten. Es kommt doch meist sehr auf den persönlichen Hintergrund und die Vorerfahrung mit Hunden an.
Jemanden der auf der Suche nach seinem ersten eigenen Hund ist, wird man sicher andere Rassen empfehlen als Jemandem, der seinen dritten Nachwuchshund für eine bestimmte Hundesportart sucht. Genauso wird es anders herum sein. Jemand der schon jahrelang eigene Hunde ausbildet, wird sicher anders beraten als Jemand, der einfach einen Hund hat, der im Alltag unkompliziert mitläuft.
Eine Rasse die hier viel empfohlen bzw. zu der oft um Rat gefragt wird, ist der Labrador. Manche User werden in die Richtung beraten "Mit einem Labrador kannst du nix falsch machen. Der passt immer." Andere User werden sagen, "ein Labrador, ja, ein netter Hund. Aber nicht ohne Arbeit.". Ich gehöre zu der zweiten Gruppe. Denn ich führe einen Labrador, der von seinem Wesen, Verhalten und seinen Anlagen genau so ist wie es ein Labrador eigentlich sein sollte und keinen Labrador wie man ihm sonst im Alltag oft begegnet... Kurz gesagt: Fett und faul. Und vor diesem Hintergrund rate ich halt schon öfter mal ab, wenn einfach ein netter Hund gesucht wird, der im Alltag mitläuft. Und auch zum Ausbilden fand ich meinen Labrador jetzt zum Beispiel anstrengender als meinen Springer.
Generell finde ich es in Ordnung, wenn man in einem Forum mal nachfragt, was Andere von der eigenen Rassewahl halten. Dennoch finde ich es wichtig, dass man sich vor allem von kompetenten Personen (Züchtern, Rassekennern) beraten lässt. Also am besten "live" und am besten lernt man auch einige Rassevertreter kennen.
Ich wünsche mir als nächste Rasse einen Jagdhund, der noch einmal eine Kategorie höher ist als mein Springer. Also z.B. gerne einen der deutschen oder englischen Vorstehhunde. English Setter und Deutsch Drahthaar stehen bei mir ganz oben auf der Wunschliste. Hier im Forum habe ich vor Kurzem einen Thread zum DD entdeckt. Da war der Tenor eigentlich eher negativ. Wenn man "live" aber mal Jäger fragt, wie der DD so ist, dann bekommt man eigentlich ausschließlich positive Schilderungen. Der DD ist in Deutschland wohl der am häufigsten geführte Jagdhund für den Vollgebrauch. Das wird auch seinen Grund haben.
Nun ist es bei mir noch ne Weile hin mit der Anschaffung des nächsten Welpen. Aber ich wette, wenn ich dann schreiben werde, ich überlege zwischen DD und ES... Dann erwarte ich eigentlich schon viele Beiträge, die mir abraten. Aber wie oben schon mehrfach gesagt wurde: Jeder muss für sich selbst entscheiden.
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Lea2020 Danke für die kompetente Erläuterung! Ich denke, damit dürfte jegliche Diskussion durch sein. :)