Die Frage ist halt... Was ist
normal
Man sucht sich seine Hunde doch meist so aus, dass sie zum eigenen "normalen" Alltag passen. Bzw. wenn sie als Welpen/Junghunde kommen, wachsen sie ja in eben diesen "normalen" Alltag rein. Und dann passt es eben wie Arsch auf Eimer.
Für manche Hundehalter ist es "normal", dass sie jeden Tag auf die Hundewiese gehen, ihre Hunde grundsätzlich überall hin mitkommen und freilaufen und mit Hinz und Kunz spielen dürfen. Solche Leute werden sich jetzt in aller Regel keinen Belgier, etc. holen. Die holen sich einen Labrador. Oder einen unkomplizierten Irgendwas-Mix aus dem Tierheim.
Meine Hunde kommen an die Leine, wenn fremde Hunde entgegen kommen. Wenn sich diese fremden Hunde nicht benehmen können (anschleichen, etc.), weiche ich ohnehin großräumig aus. Weiterhin muss ich meine Hunde nicht überall dabei haben. Ich gehe auch mal ohne Hunde auf eine Grillparty oder (vor Corona) ins Restaurant. In die Innenstadt zum Einkaufen nehme ich meine Hunde in der Regel auch nicht mit. ÖPNV fahre ich nur zur Schule oder eben ohne Hund. Vielleicht ein- oder zweimal im Jahr eine Fahrt in den Schwarzwald zum Wandern. Weil das mit dem Auto echt teilweise kacke zum Fahren (und zum Parken, v.a.) ist. Und da bricht meinen Hunden auch kein Zacken aus der Krone, wenn sie im Zug Maulkorb tragen müssen.
Und dann ist es doch Wurst, ob ich da einen Labrador, einen ESS oder einen Deutsch Drahthaar an der Leine habe... Gut, Labrador und ESS sind jetzt keine "Gebrauchshunde" und sowieso generell freundlich. Aber das bedeutet ja nicht, dass ich da auf Teufel komm raus jeden nett gemeinten Kontakt zulasse.