Wenn ihr Lust und Zeit habt, mögt ihr mir eure Einschätzung zu folgender Situation geben?
Trümmersuche. VP 1 frei sichtbar auf freistehender Hauswand zu der es aber nur einen bestimmten Aufgang gibt. Der Hund muss aus der Witterung raus um zum Aufgang zu kommen. VP 2 gut versteckt am Rande eines Trümmerkegels direkt gegenüber der freistehenden Hauswand.
Der Hund kommt während der Suche immer wieder in die Witterung der VP 1 und der VP 2 und pendelt eine Weile hin und her. Schließlich entscheidet er sich vermeintlich für VP 2, arbeitet es aus, registriert die VP 2 auch, macht aber dort die Anzeige nicht.
Daraufhin geht er zurück in die Witterung von VP 1, arbeitet das aus, findet den Aufgang, läuft zur VP 1 und löst sofort aus. Er wird bestätigt, danach vom HF zurück gerufen und neu angesetzt.
Der Hund läuft nach dem Such-Kommando schnurstracks zur VP 2 zurück und löst dort angekommen sofort aus.
Wie bewertet ihr diese Situation?
Im Endeffekt hat der Hund ja beide VPs gefunden und angezeigt.
Die Kritik war, dass der Hund die VP 2 hätte anzeigen MÜSSEN nachdem er sie ausgearbeitet hat. Er hätte die VP 2 ja quasi „liegen gelassen“.
Was meint ihr? Bin für Denkanstöße dankbar.