Beiträge von RafiLe1985

    Die TE kann aus diesem Vorfall mehrere Dinge lernen.

    1. Ein Hund hat nicht ungefragt zu fremden Menschen hinzugehen. Unter keinen Umständen.

    2. Wenn die TE dies nicht im Freilauf hinbekommt, gehört zumindest eine Schleppleine an den Hund.

    3. Falls doch ein "Missgeschick" passiert, gibt man nicht einfach so seine Kontaktdaten raus. Unter keinen Umständen.

    Der Hund ist ein 11 Monate alter Junghund, der das Kind aus Überschwang angesprungen hat. Da war keine Aggression und schon gar kein Biss. Die Verletzungen des Kindes sind durch den Sturz passiert und weder durch die Zähne noch die Krallen des Hundes. Dass das Kind natürlich trotzdem einen körperlichen (und vielleicht auch seelischen) Schaden davon getragen hat, ist sehr unglücklich. Das kann die TE leider nicht mehr ändern.

    Aber ich denke, das OA wird schon unterscheiden können, ob es sich hier um einen gegen Menschen aggressiven gefährlichen Hund handelt oder um einen überschwänglichen Junghund und wird die Situation hoffentlich auch entsprechend beurteilen.

    Wie gesagt, wichtig ist, dass du kooperierst. Hattest du denn jemanden dabei oder gibt es neutrale Zeugen, die die Situation beobachtet haben?

    Danke für euren Input. Das überschneidet sich stark mit der Meinung meiner Ausbilder. :) Wir machen jetzt vorerst immer nur eine VP bis er gelernt hat, dass er solange dran bleibt, bis er es fertig ausgearbeitet hat.

    Heute haben wir das den ganzen Tag so gemacht mit einer VP. Die Verstecke waren recht schwierig und da hat er genau das mehrfach gemacht: „Ui, das ist aber ganz schön schwierig. Guck ich mal, ob da irgendwo noch was Anderes, Einfacheres liegt.“ Wir haben es dann so gemacht, dass wir ihn haben eine Runde drehen lassen. (Könnte ja auch sein, dass er sich nochmal ne frische Nase holen möchte.) Aber dann haben wir drauf bestanden, dass er da bleibt und es fertig macht.

    Hat sehr gut geklappt soweit, denn am Ende des Tage hat er auf diese Rundschläge verzichtet.