Beiträge von RafiLe1985

    Hallo,

    hat es denn früher mit dem Alleinebleiben geklappt, auch ohne Kater? Hat Milo Zugang zu allen Räumen in der Wohnung? Darf er sich ohne Einschränkungen frei in der Wohnung bewegen, auch wenn ihr zuhause seid? Wer hat mit ihm die Grunderziehung gemacht, dein Mann oder du? Wie verhält er sich, wenn er merkt, dass du gleich gehst? Wie verhält er sich, wenn du zurück kommst? Wie verhält er sich bei Hundebegegnungen draußen?

    Ich setze hier mal ein Lesezeichen.

    Gruß,
    Rafaela

    Zitat

    Entschuldige die Bemerkung aber hast du meine Beiträge in irgendeiner Art und Weise gelesen?
    Ich bin krank und kann nicht arbeiten und musste wieder nach Hause umziehen um eine Therapie zu machen. Und ja wenn man nicht arbeiten kann und deshalb WIEDER Zuhause wohnt ist man finanziell abhängig von seinen Eltern.

    Ich hatte ja jetzt schon bei mehreren Beiträgen das Gefühl, dass nicht alle Kommentare gelesen wurden (auch meine nicht) und nur ein Kommentar zum ersten Beitrag gemacht wurde. Aber hier kannst du den ersten Beitrag gar nicht wirklich gelesen haben sonst wüsstest du die Antwort auf diese Frage. Entschuldige, dass ich gerade etwas gekränkt bin, aber nicht nur, dass du hier praktisch zeigst, dass du die Beiträge nicht wirklich gelesen hast, es klingt auch noch wie ein Vorwurf so wie du das formulierst. Und das finde ich bei meiner aktuellen Situation wirklich sehr unangebracht.

    Ich glaube nicht, dass Melanie das als Vorwurf gemeint hatte. Es ist doch nicht ungewöhnlich, dass man mit 22 noch finanziell von den Eltern abhängig ist. War ich auch. Wegen Studium. Melanie hat sicher nur nachgefragt, weil diese Info doch die Voraussetzungen entscheidend verändern kann. Ich hätte mir zum Beispiel nie einen Hund gekauft, solange ich finanziell von den Eltern abhängig bin. Einfach deswegen, weil meine Eltern und ich ganz unterschiedliche Wertvorstellungen und Lebenseinstellungen haben, die oft genug nicht zusammenpassen. Da muss es nicht sein, dass das auf dem Rücken eines Lebewesens ausgetragen wird, unter Umständen.

    Auch ist es nicht ungewöhnlich, dass nicht der ganze Thread durchgelesen wird. Man antwortet dann auf den Eingangspost. Mache ich auch so.

    Zitat

    Das halte ich für eine sehr knappe Zeitrechnung, vor allem wenn beim Anfang der Suche noch so alles offen ist (Rasse, Züchter/Tierheim, Eigenschaften, die Dir wichtig sind etc). Ganz besonders wenn Du einen Welpen vom (VDH-)Züchter in Betracht ziehen willst. Was Du ganz unbedingt VOR irgendeinem Kauf tun solltest, ganz unabhängig von der Rasse, ist Dich ein bisschen über Vermehrer einzulesen (falls Du das noch nicht getan hast). Ein vernünftiger Züchter hat nicht ständig Welpen abzugeben, sondern vielleicht ein-, zwei Würfe im Jahr, die ja auch erst mal 8 Wochen alt werden müssen, oft mit einer Warteliste. Es gibt Nutzer hier, die mehrere Jahre auf die Verpaarung warten, die sie wollen. Wenn ein Züchter grade "zufällig" Welpen abzugeben hat - oder noch schlimmer, wenn er scheinbar immer abgabebereite Welpen zur Verfügung hat - würde mich das eher misstrauisch machen.

    Auch erwähntest Du anfangs mal, dass Ihr ein Budget von ca 1000€ habt. Das klingt zwar viel, ist für einen Welpen aus ordentlicher VDH Zucht aber eher am unteren Ende. Wenn es Dir wichtig ist, möglichst schon im Februar einen Hund zu haben, dann würde ich mich wirklich eher auf Tierschutzhunde konzentrieren.

    Ich finde deine Zeitplanung auch etwas knapp. Ich habe Newton am 16.6.2014 bei mir aufnehmen dürfen. Bereits im Herbst 2013 habe ich angefangen nach Züchtern zu suchen bzw. den Einzug zu planen. Bin anfangs auch auf einigen Vermehrerseiten gelandet, die ich Gott sei Dank auch als solche erkannt habe. Ich würde dir auch raten, nur über den VdH bzw. den jeweiligen Rasseclub zu suchen. Beim LCD wirst du zum Beispiel sicher keine "Labbis" in "silver", "charcoal" oder "foxred" finden... Labbis sind nur gelb, braun oder schwarz... Punkt. Wobei man die drei Farben nach einem ausgedehnten Spaziergang eh nicht mehr unterscheidbar sind... ;)

    Ich finde Rüden haben ein beständigeres Gemüt als Hündinnen. Daheim hatten wir immer Mädels und die hatten als Tage, da waren sie bisschen depri oder wollten grundlos nix fressen, oder nicht raus zum Gassi gehen. Ich habe nun seit einem halben Jahr einen Bub und der ist jeden Tag gleich. :smile: Aber vllt liegt das auch an der Rasse? Die Hündinnen waren/sind immer Yorkis und der Bub ist ein Labbi.

    Auf keinen Fall würde ich es so hinnehmen, dass dein eigener Hund dich anknurrt. Jedes Mal wenn er das macht und du dann weggehst und es ihm lässt, wird er stärker und sicherer. Ich würde wie folgt vorgehen: Alles worunter er sich verkriechen kann zustellen, absperren, etc, sodass er diese Rückzugsmöglichkeit nicht hat. Wenn er etwas hat, was er nicht hergeben will, in die Enge treiben und dich dann ganz dicht neben ihn knien. Dann warten, wenn es sein muss 15 min oder ne halbe Stunde, bis er aufgibt und es loslässt. Dabei möglichst ruhig und geduldig sein.

    Zitat

    Mein erwachsener (!) Rüde lebt um zu schnüffeln und zu markieren. Ein reines Nebenhertraben würde dem nicht ausreichen.
    . Mach mal, du hast ja nen Junghund soweit ich weiss.

    Also markieren tut meiner noch nicht. Würde ich auch im Wohngebiet nicht wollen. Das kann er, wenn er es denn mal macht irgendwann, im Freilaufgebiet machen, bis er schwarz wird. ;) Er bekommt jeden Tag die Gelegenheit zum Schnüffeln. Wir fahren jeden Tag ins Freilaufgebiet, wo er nach Herzenslust seinen Bedürfnissen nachgehen kann. :smile: Bis auf eine kleine Trainingseinheit, die wir einbauen wenn gerade nicht so viel los ist, darf er da tun und lassen was er will. Das Einzige, was ich da von ihm verlange, ist sich an mir zu orientieren.

    Ich finde einmal täglich muss es drin sein können, dass hund ne halbe Stunde ordentlich an der Leine läuft.

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    Und danach darf er sich nicht mehr lösen, oder wie?
    Da würd sich mein Bandit bedanken. Der muss nämlich oft erstmal ne gewisse Zeit laufen, bis er sein Häufchen los wird. Da hätte er ja schlechte Karten bei dir :verzweifelt: ...

    Ja, genau so. Ich denke es kommt drauf an, wie der Hund es gewohnt ist. Ich mache das mit Newton von Anfang an so und es klappt sehr gut. Es braucht keine fünf Minuten, da sind sowohl Pipi als auch Häufchen erledigt. :)
    Ich gehe mit ihm um halb 6 zum Lösen und danach muss er erst wieder gegen 10 Uhr Pipi. Häufchen macht er dann wieder erst am Mittag. Also gehe ich von aus, dass es ihm so reicht.

    Ich war vor Kurzem auch richtig heftig krank. Am Anfang konnte ich nur kleine Runden um den Block gehen, später dann schon etwas weiter, bis zu einer dreiviertel Stunde. Aber Newton hat sich da super angepasst. Lag einfach auch faul rum... ;)

    Es kommt immer darauf an, was man zulässt und was nicht. Ich gebe meinem auch am Anfang des Spaziergangs die Möglichkeit, sich zu lösen. Ich stelle mich an die Wiese und dann hat er den 2m Radius der Leine um ein Plätzchen zum Pinkeln zu suchen. Dann gehen wir ein paar Meter weiter und dann hat er wieder einen 2m Radius für das Häufchen. Wenn er nach einer gewissen Zeit nicht gemacht hat, muss er halt nicht und wir gehen weiter. Den Rest des Spaziergangs wird an der kurzen Leinen bei Fuß (Alltagsfuß) gelaufen. Mir würde es nicht im Traum einfallen, mich von einem 30kg Labbi über die Wiese schleifen zu lassen. ;)
    Wegen dem Hinlegen bei Hundebegegnungen: Lässt du das zu? D.h. bleibst du stehen und wartest, bis der andere Hund vobei ist oder da war zum Schnuppern? Wenn er damit schon durchgekommen ist, ist das ja ein probates Mittel um seinen Willen durchzusetzen. ;) Ich würde ihn aufscheuchen und in die andere Richtung weitergehen. Mit Muskelkraft wird man ihm da kaum beikommen, denke ich.

    Für mich liest sich das wie ein lustiges Spiel, dass dein Hund sich da überlegt hat... Herrchen guckt nicht, schnell was stibitzen und dann damit fangen spielen. Wenn Herrchen nicht da ist, wird es eben aufgefressen, weil sich Herrchen dann immer so schön aufregt...
    Ich finde es bedenklich, dass er sich das nicht abnehmen lässt. Daran würde ich unbedingt arbeiten. Stell dir vor, er stibitzt mal was wirklich Gefährliches... Wobei ich Schokolade schon bedenklich genug finde. Das kann in größeren Mengen auch gefährlich sein, soviel ich weiß.