Ich gehöre zu den bösen Menschen, die ihren Welpen angebunden haben ... Immer dann, wenn ich mich konzentrieren musste oder wenn ich gemerkt hab, dass sie wieder aktiver wird und Blödsinn sucht. Anbinden ist definitiv gesünder, wie Stromkabel knabbern. 
Finde das nicht "böse". Es hilft dem Welpe herunterzfahren und sich zu entspannen. Wenn er totale Bewegungsfreiheit hat... Welpen finden alles interessant...
Also, spar dir den Stress und nutz dein Abbruchkommando nicht so ab. Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass der Hund dadurch eher runter kommt.
Falls das Abbruchkommando überhaupt schon beherrscht wird...
Das heißt aber nicht, dass der Welpe da stundenlang angebunden war. Ich war in der Regel alle 2 Std mindestens mit ihr draußen, hab mit ihr getobt, hab sie die Gegend erkunden lassen. Wieder drinnen war sie dann schön müde und hat weitergepennt.
Was dein Welpe braucht, musst du erstmal herausfinden. Meine Maus musste nicht stundenlang beschäftigt werden. Ich war mit ihr auf der Wiese, 10-20min Spielen, Leckerlis suchen, Apportieren, Sitz/Platz/Bleib-Übungen, ... und dann mittags einen längeren Spaziergang. Damit war sie völlig zufrieden und ausgelastet. Vorallem die Schnüffelspiele sind anstrengend.
Wobei ich hier in der Mittagspause keine Action machen würde. Der Welpe hat ja ohnehin schon Probleme herunterzufahren. Würde ganz ruhig runter, Pip, und wieder hoch.
Auch hab ich im Büro nie viel Aufhebens gemacht. Im Büro gibts keine Action. Das hat sie sehr schnell gelernt und Büro mit Schlafen verbunden. :)
*Edit*
Wichtig finde ich das richtige Maß an Action. Vielleicht machst du zu viel und puschst deinen Hund so hoch? Voller Adrenalin kann er sich im Büro natorlich nicht entspannen und sucht Beschäftigung. Also vielleicht mal die Aktivitäten in den Pausen runterfahren, oder andere Dinge machen, die zwar Auslasten aber nicht puschen.
Finde ich durchaus möglich und wahrscheinlich