Beiträge von RafiLe1985

    Hallo zusammen,

    eine Bekannte von mir möchte sich demnächst auch einen Welpen holen. Mit der Züchterin ist soweit alles geklärt. Da in ihrem Mietvertrag steht, dass Hundehaltung nur mit Erlaubnis des Vermieters gestattet ist, hat sie ihren Vermieter gefragt, ob er zustimmt. Dieser hat dies verneint mit dem Argument, dass seine Frau eine starke Tierhaarallergie hat und sie die Wohnung später als Altersruhesitz nutzen möchten. Meine Bekannte hat angeboten, die Wohnung nach ihrem Auszug professionell reinigen zu lassen, aber auch das konnte ihn nicht umstimmen.
    Nun ist es so, dass meine Bekannte im Sommer in eine Eigentumswohnung umziehen wird. Sie überlegt nun allen Ernstes, ob sie sich den Welpen doch holt und hofft, dass der Vermieter (er wohnt in Hamburg, sie in Freiburg) nichts davon mitbekommt. Sie sagt es ist ja schließlich nur noch ein halbes Jahr und er könnte sie ja im Fall der Fälle nicht kurz vor ihrem sowieso geplanten Auszug auf die Straße setzen...
    Ich habe größte Bedenken bei ihrem Vorhaben und habe ihr abgeraten. Sie möchte aber keinesfalls noch länger mit dem Welpen warten.
    Was meint ihr dazu? Würde sie im Fall der Fälle damit durchkommen? Was kann ihr alles blühen, wenn sie sich einfach so über das Verbot hinwegsetzt?

    Lg,
    Rafaela

    Huhu,

    mal ein bisschen off topic. Wenn du ein Haus möchtest, würde ich mir das mit dem Kaufen nochmal überlegen. Oft fährst du günstiger, wenn du kaufst, statt mietest. Ich habe bis vor Kurzem in einer Mietwohnung gewohnt. Knapp 50 qm, 615€ Kaltmiete (nicht erschrecken, ist in Freiburg...). Jetzt wohne ich in einer Eigentumswohnung, die ist doppelt so groß und ich zahle genauso viele Schuldzinsen, wie ich vorher Kaltmiete gezahlt habe... Für eine doppelt so große Wohnung. Die Tilgung zahlt man sich ja quasi in die eigene Tasche.
    Außerdem bist du in deinem Eigentum dein eigener Herr und darfst tun und lassen, was du willst. Bin kein Makler und keine Kreditanstalt, aber bei den niedrigen Zinsen kann man das nur empfehlen.

    Lg,
    Rafaela

    ehrlich und offen..was ist das? Reicht das aus?

    Ich möchte mindestens zb. die zuchtstätte sehen,Vereinsangehörigkeit, ggf beide elterntiere antreffen und das umfeld in dem der hund aufgewachsen ist. Des weiteren erkundige ich noch anderweitig, auf was ich mich da einlasse.

    Kontrollierst du die angaben eines züchters etwa nicht? Lehen die deinen Besuch ab, weil sie sich vorkommen wie auf einer Hausdurchsuchung?

    Ich glaube wir haben uns missverstanden. Natürlich findet das Gespräch beim Züchter zuhause statt, d.h. Dort wo die Hunde aufwachsen. Ich meinte, wenn ich dem Züchter offen und ehrlich über meine Lebensumstände berichte, sollte das doch ausreichen. Ich finde, da ist es nicht nötig, dass der Züchter die Glaubhaftigkeit meiner Aussagen vor Ort überprüft.
    Wenn er nur den leistesten Zweifel hat, dass meine Angaben glaubwürdig sind, werde ich eh keinen Welpen von ihm bekommen. Genauso sollten es die Orgas meiner Meinung nach auch handhaben.

    Der Züchter kommt nicht vorbei und überprüft, ob ich auch wirklich in einem großen Haus mit Garten, etc. pp. wohne. Entweder er vertraut mir und glaubt mir das, oder eben nicht. Und dann habe ich halt Pech gehabt. Aber wenn man ehrlich und offen ist und alles gut passt, wird man einen Welpen bekommen. Da muss ich mir nicht so eine Kontrolle wie vom Ordnungsamt oder eine Hausdurchsuchung über mich ergehen lassen.
    Die Frage mit dem Rastplatz wird hoffentlich nicht ernst gemeint sein...

    Hallo,

    das ist ja echt eine Frechheit. Ich befürchte, bei mir wären die Damen schon viel früher hinausgebeten worden. Neben anderen Gründen werde ich mir persönlich deshalb auch nie einen Hund aus dem Tierschutz holen... Ich finde diese Vorkontrollen an sich sehr anmaßend. Wieso muss es vor Ort nachgeprüft werden, ob meine Angaben der Wahrheit entsprechen? Dazu muss ein vertrautes Gespräch ausreichen. Und entweder passt es dann oder nicht.
    Klar wird man auch beim Züchter oft auf Herz und Nieren geprüft, und auch nicht jeder Interessent wird einen Welpen aus dem Wurf bekommen...
    Aber sowas wie hier passiert ist, finde ich schon arg krass...

    Lg,
    Rafaela

    Wenn Newtons Wesenstest und HD-/ED-Beurteilungen gut ausfallen (wovon ich ausgehe), überlege ich mir, ob ich die Zuchtzulassung in Angriff nehme. Newton ist ein sehr ausgeglichener, unkomplizierter Hund. Seine Eltern sind beide top gesund. Wenn sie gut vererbt haben, was sich ja bei den Untersuchungen für die Zuchtzulassung rausstellen wird, spricht meines Erachtens nichts dagegen, dass es Welpen von ihm gibt. :)
    Wenn es zeitlich passt, würde ich eventuell auch einen Welpen aus seinem ersten Wurf übernehmen. :)

    Hallo,

    rein vom Gefühl her würde ich sagen, dass Luna mit eurem Programm eigentlich "richtig" ausgelastet sein müsste. Wichtig ist es, dass sie Zeit bekommt sich zu entspannen, bevor ihr geht. Manche Hunde sind, gerade wenn draußen gespielt wurde, noch so "high", dass sie gar nicht zur Ruhe kommen können und sich daher eine Beschäftigung suchen. Würdest du sagen, das ist bei Luna der Fall? Oder legt sie sich direkt nach dem Spaziergang/Spiel entspannt hin und pennt.
    Bezüglich des Gemütszustandes: Ich weiß nicht ob man das so pauschal für jeden beliebigen Hund sagen kann. Bei Newton ist es so, dass er beim Schlafen auf der Seite liegt bzw. wenn er wach ist, hat er das Maul leicht geöffnet. Ich finde auch, dass das nicht so einfach zu erkennen ist. Ich würde Luna einfach mal beobachten, wenn ihr zuhause seid. Ruhig heißt nicht unbedingt, dass sie entspannt ist. Newton liegt auch manchmal ruhig da, checkt mich aber in Wirklichkeit ab, wann es denn endlich Futter gibt, zum Beispiel, und ist daher vor Erwartung eher angespannt.
    Das mit dem kommentarlos Wiederkommen könnt ihr ja mal ausprobieren und die nächsten Wochen praktizieren. Vielleicht trägt das schon zu Besserung bei. Manche Hunde bauen in Abwesenheit des Besitzers eine solche Erwartungshaltung auf (gerade, wenn es nach Rückkunft ein Leckerli oder ähnliches gibt), dass sie sich an irgendetwas abreagieren müssen.

    Ich würde auf jeden Fall mal einen Trainer kommen lassen, der sich das gesamte Ritual mal anschaut. Er kann euch sicher noch mehr Hinweise geben, wenn er es live sieht.

    Wobei ich auch glaube, dass es gerade bei Labbis nicht unbedingt was mit Stress zu tun haben muss, wenn sie Dinge zerkauen und somit zerstören. Newton hat letztens seelenruhig an einem Tintenkiller rumgekaut, einfach so zum Zeitvertreib und weil der Tintenkiller da eben gerade so rumlag.

    Kann es evtl sein, dass Luna noch zahnt? Newton hat in dieser Phase auch unheimlich viel gekaut. Bekommt Luna denn regelmäßig Kauartikel zur Verfügung gestellt?

    Lg,
    Rafaela

    Hallo,

    regelmäßig sechs oder sieben Stunden alleine bleiben finde ich für einen sechs Monate alten Junghund auch sehr viel. Hier war und ist das absolute Maximum vier Stunden.

    Ich finde der Erfolg beim Alleinebleiben hängt von ganz vielen Faktoren ab.

    • Ist der Hund vor dem Alleinebleiben ausgelastet? Beim Junghund nicht so schwer 20 bis 30 Minuten Gassi gehen, das war's.
    • In welchem Gemütszustand wird der Hund zurückgelassen? Ist er entspannt und ausgeglichen, ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer, dass er auf dumme Gedanken kommt. Ist er allerdings aufgekratzt und gestresst, wird er sich ein Ventil suchen...
    • Wie verhält sich der Halter beim Verlassen der Wohnung? Keine großen Abschiedszeremonien oder Wiedersehensfeiern. Kommentarlos gehen und kommentarlos wiederkommen.
    • Hat der Hund die Möglichkeit Dinge zu zerstören? Ist keine Möglichkeit da, kann er nix kaputt machen. Für Newton habe ich den vorderen Teil meines Arbeitszimmers abgetrennt. Da ist drin: sein Hundebett, eine Schale Wasser und sein Kong. Sonst nichts.

    Ihr könnt euch ja mal Gedanken über diese Punkte machen und überlegen, woran es liegen könnte, dass sie so eine Zerstörungswut hat. Eventuell würde ich einen Trainer hinzuziehen. Es hört sich ja echt schon schlimm an, was alles kaputt gegangen ist.

    Lg,
    Rafaela