Beiträge von RafiLe1985

    Ich entschuldige mich für OT
    aber DAS


    finde ich echt lächerlich. Und mir wäre das echt sowas von egal.
    Es ist nicht richtig, sowas auf Kosten eines Tieres zu machen.


    Sorry, aber für mich geht das Wohl eines Menschen eindeutig vor dem Wohl eines Hundes. Und vernachlässigt wird der Hund ja nun nicht...

    Hallo,

    ich habe schon einige Zeit mitgelesen und mir lange Zeit überlegt, ob ich das schreiben soll. Aber ich tue es jetzt einfach um eine andere Sichtweise anzubieten.

    Bei der Yorkie-Hündin (Finchen) meiner Eltern ist es ganz ähnlich. Sie ist sehr viel im Garten (allerdings freiwillig, sie kann jederzeit rein) und bellt dort auch sehr viel. In der Nachbarschaft gibt es sehr viele Hunde, die auch bellen, also hat man sich dort quasi mit der Problematik abgefunden...

    Auch Finchen weicht zurück, wenn man sie streicheln etc. will. Sie ist ein sehr unsicherer Hund und zudem auch noch viel zu früh (auf Anraten eines Tierarztes) kastriert worden. Medizinisch notwendig war es nicht, aber der Arzt ist bekannt dafür, dass Hündinnen, die nicht werfen sollen, eben nach der ersten Läufigkeit kastriert werden.

    Körperlich geht es der Hündin gut, sie ist gepflegt und wird auch ordentlich ernährt.

    Wir haben hier also eine ähnliche Situation wie du sie schilderst. Klar, nicht ganz so krass, aber so weit so gut (oder eben schlecht).

    Meine Mutter ist krankheitsbedingt in Frührente. Mein Vater arbeitet Vollzeit, d.h. meine Mutter ist quasi den ganzen Tag alleine zuhause. Wir Kinder sind ausgezogen und wohnen auch relativ weit weg. Nun ist im Juli 2012 unsere erste Hündin, die den Krankheitszustand meiner Mutter sehr linderte, gestorben. Meine Mutter zerbrach daran fast. Also wurde kurz darauf, keine zwei Monate später, Finchen angeschafft. Da sie aus völlig egoistischen Motiven angeschafft wurde, wurde geringer Wert auf Erziehung gelegt. Sie darf so machen, wie sie möchte. Der Krankheitszustand meiner Mutter hat sich jedoch soweit gebessert, dass sie zumindest ohne Medikamente auskommt.

    So, und das schreibe ich jetzt ausdrücklich ohne dich persönlich angreifen zu wollen, es könnte ein beliebiger Nachbar sein... Wenn jetzt ein Nachbar meinen würde, er müsste, nur weil ein Hund mal im Garten bellt (so wird es nämlich gesehen), den Tierschutz einschalten, der womöglich meiner Mutter den geliebten Hund, an den sie sich klammert, wegnehmen könnte, dann bekäme der ein riesen großes Problem mit mir. Und nicht nur mit mir, sondern mit der ganzen Familie...

    Was ich damit sagen will: Wenn du es schon für nötig erachtest einzugreifen, würde ich das bestimmt NICHT über den Tierschutz sondern erstmal mit einem Brief oder einem freundlichen Gespräch tun. Man kann nie wissen, was dahinter steckt und bevor man sich in anderer Leute Angelegenheiten einmischt, sollte man doch erstmal die Sache ausloten...

    Liebe Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    erstmal vorne weg: Intensiv zu schnuppern und zu markieren ist für einen Rüden ganz normal und auch sein Bedürfnis. Er sollte mMn auch die Gelegenheit haben, diesem Bedürfnis ungestört nachzugehen.
    Natürlich ist das an der kurzen Leine für dich (je nachdem wie schwer dein Hund ist) natürlich weniger spaßig. Vor allem, wenn er dich im Viereck zieht... ;)

    Was du mal probieren könntest: Es sollte für deinen Hund klar sein, was wann erlaubt ist. An der kurzen Leine mit Halsband heißt es ordentlich bei Fuß, an der Schleppleine mit Brustgeschirr bzw. im Freilauf, darf er wie er will.

    In der Praxis würde ich es vllt so machen, dass du sowohl Halsband als auch Geschirr an machst und auch beide Leinen mitnimmst. Zuerst darf er an Geschirr und Schlepp zum Lösen, dann wird auf Halsband und kurze Leine gewechselt und dann darf er nicht mehr ins Gras und auch nicht Schnuppern, sondern nur noch ordentlich bei Fuß laifen.

    Lg,
    Rafaela

    Hallo,

    erstmal gute Besserung für euren Hund. Ein Glück ist da nicht mehr passiert.

    Auch ich sehe den Autofahrer hier nicht in der Schuld. Wenn ihr euren Hund ableint wo Autos fahren, wenn auch nur theoretisch, geht ihr das Risiko ein, dass so etwas passiert. Auch wenn der Hund zuverlässig abrufbar ist. Es kann immer blöd laufen und u.U. rechnet der Autofahrer gerade damit nicht, dass der Hund auf das Rufen (das er im Auto vllt gar nicht hört) postwendend umdreht.

    Ich kenne auch viele HH die da recht bedenkenlos sind. Manchmal kommen sogar blöde Kommentare, weil ich meinen Hund eben nicht ableine, wenn da nur im entferntesten ein Auto kommen könnte... Aber wie gesagt, finde das viel zu riskant.

    Gruß,
    Rafaela

    Hallo,

    es ist allein deine Sache, wann und wo du deinen Hund ableinst. Wüsste nicht, was andere sich da einzumischen haben. Wenn ich mit Newton an der kurzen Leine unterwegs bin und da kommt ein abgeleinter Tutnix, der sich auch nach Aufforderung des Besitzers nicht abrufen lässt, gibt es erst eine klare Ansage an den Tutnix und dann an den Halter.
    Ich persönlich kann absolut nicht verstehen, wie man einen Hund, der nicht zu 99,9% abrufbar ist, ableinen kann... Mir wäre das einfach zu unsicher... Erst heute war im Auslaufgebiet ein Mann mit seinem unverträglichen 5-Monate-alten Bullterrier an kurzer Leine unterwegs. Der Mann wies alle frühzeitig darauf hin, dass sie anleinen sollen... Ja, und nicht mal 20% der Hunde waren abrufbar und habens dann halt abbekommen...
    Mein Hund ist übrigens 9 Monate alt und sehr zuverlässig abrufbar. ;)

    Lg,
    Rafaela