Whiskey hat auch gelernt, auf das Locken von anderen Leuten mit Ignoranz bzw. einer Umorientierung zu mir zu reagieren. Das funktioniert sogar so gut, dass er sich mir auch zuwendet, wenn mein Vater ihn lockt (den findet er eigentlich total super, weil man mit dem ja so viel Blödsinn machen kann
). Die Kröte ist nunmal unheimlich niedlich und hübsch und man wird ständig auf ihn angesprochen. Leute die ihn locken strafe ich ebenfalls mit Ignoranz und lobe den Hund sehr deutlich, dass er sich zu mir umorientiert.
Wird gefragt erkläre ich kurz, wie man den Hund streicheln darf (nicht am Kopf, das hasst er - er würde nicht schnappen, zeigt aber eben, dass er das total blöd findet), wenn er nicht sowieso schon zu gestresst ist. Dann sage ich das den Leuten und bitte um Verständnis. IdR findet das auch keiner schlimm.
Ich bin sehr sehr froh, dass sich Whiskeys "BOAH GEIL!!! EIN MENSCH!!" in der Zeit bei uns gewandelt hat. "Früher" (also vor 1 1/2 Jahren) musste jeder Mensch intensivst beschnüffelt werden, die Leute wurden angesprungen, jeder Mensch war ein potentiller neuer bester Freund -.-' Vorbei gehende Leute ignoriert er mittlerweile. Auch andere Hundebesitzer, die ihn ansprechen und streicheln wollen sind ihm schnuppe.
Gehen Leute auf ihn zu weicht er eher zurück, zumindest, wenn die Leute eine offensive Körpersprache haben. Ist die Körpersprache eher defensiv (was z.B. auf Märkten noch nie(!!) der Fall war), schaut er aber auch gerne wer das ist.
Sobald ich aber jemanden begrüße, ist der Mensch super und MUSS ihn knuddeln. Egal ob er die Person schon mal gesehen hat oder nicht ^^ Dann klettert er den Leuten auch wieder auf den Schoß und macht einen auf "armer vernachlässigter Hund, den niemand je lieb hat!".
Es gibt allerdings auch Situationen, in denen er stellt und verbellt. Das sind aber solche, in denen ich das verdammt gut finde. Nachts, wenn Betrunke ins Lager reinstolpern z.B. Da ist man dann sehr froh, wenn der Hund klar macht, dass die Leute besser keinen weiteren Schritt mehr tun.