Beiträge von Millemaus

    Wirkliche Modehunde haben wir hier in der Gegend tatsächlich nicht...
    Viele Labradore (glaube 6 oder 7, die sind aber alle (bis auf einen Welpen) schon älter), zwei oder drei Schäfis, einige Yorkies und Chis. Der jüngste Zuwachs ist ein Pitbull.
    Daneben zwei Windhunde, ein Sennenhund, ein Viszla, ein Lang- und ein Kurzhaarcollie, ein Corgie, ein Mittelschnauzer, ein Cane Corso, ein Zwergspitz und alles mögliche an Mischlingen.

    Also keine Rasse, die wirklich gehäuft vorkommt. Bzw. in letzter Zeit vermehrt angeschafft wurde.

    Wenn man mal drüber nachdenkt, waren beide Fälle vom Grundprinzip her doch total identisch, oder nicht?

    In beiden Fällen wurden die Hunde nicht richtig ausgelastet.
    In beiden Fällen wurden die Bedürfnisse der Hunde absolut nicht beachtet.
    In beiden Fällen hatten die Besitzer keine "echte" Ahnung von ihren Hunden und wie sie funktionieren.
    In beiden Fällen haben die Besitzer das unerwünschte Verhalten massiv durch Unwissenheit gefördert.
    Und in beiden Fällen haben sich die Hunde (lautstarke) Ventile gesucht.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass auch der Aussie angefangen hätte zu beißen bzw. massiver zu maßregeln, wenn Frauchen nicht "gespurt" hätte. (Bzw. hat er das nicht schon getan oder hatte sie blaue Flecke von ihm??)

    Ich weiß nicht, ob man wirklich Respekt vor einer Frau haben sollte, die sich 5 Jahre lang von ihrem Hund terrorisieren lässt (und das auch noch selbst gefördert hat).
    Ich würde eher von Respekt sprechen, wenn sie nach einem Jahr eingesehen hätte, dass sie einfach nicht zusammenpassen und ein neues zu Hause für ihn gesucht hätte.
    Oder wenn sie sich bereits viel früher eingestanden hätte, dass das so nicht normal ist und sie Hilfe braucht.

    Mir tut wie gesagt einfach nur der Hund Leid, aber ich kann, wie gesagt, ihre Handlungen ala "dem Hund das Maul stopfen" sehr gut nachvollziehen. Was mir eben fehlt ist da die Selbstreflektion, dass sie sieht, dass sie das Verhalten verursacht (bzw. eben seine Ansätze/Anlagen verstärkt) hat.

    Ich bin extrem gespannt, wie es nächste Woche weitergeht und ob es da noch richtig(!) Klick macht.

    Hund bellt, kriegt Leckerchen... Hach jaaaa... Ich verstehe es.
    Ich verstehe das wirklich. Also den Gedanken, der dahintersteht und ich verstehe auch den extremen Leidensdruck, den die Frau hat.

    Ich frag mich echt, was da schief gelaufen sein muss. Whiskey ist ja schon schlimm, aber bei dem hatten wir (als er 10 Monate war), dieses extrem krasse Verhalten nach 2 Monaten raus. Das über Jahre... Mag ich mir nicht vorstellen.
    Mir ist ja schon Whiskeys jetziges Verhalten teilweise viel zu anstrengend. Und das kommt da bei weitem nicht mehr dran.

    Ich frage mich echt welche Menschen es lustig finden einen Hund zu 'fingerbeissen' und wie man das als Halter zulassen kann.

    Oh da gibts sehr sehr viele!
    Du glaubst gar nicht, wie viele Leute das lustig finden, dass Whiskey sich aufregt, "knurrbellt" usw., wenn sie ihn ärgern.
    Nur, dass ich das eben nicht zulasse, sondern abbreche, wenn ich das mitbekomme.

    Und Whiskey ist ja nun alles andere als ein kleiner niedlicher Chi.