Beiträge von Millemaus

    Ich hab ja nicht wirklich eine Ahnung von Katzen...
    Aber wäre es in so einem Fall nicht sinnvoller, mit Targetstick zu trainieren? Oder versucht sie da schon, die Hand positiv zu besetzen?

    Mal ganz ab davon: So funktioniert Clickertraining doch eigentlich nicht?
    Leckerlie vor die Nase halten und wenn sie es frisst clicken. Das soll doch maximal bei gewissen Übungen die aller erste Stufe sein, oder habe ich gerade einen Denkfehler?

    Ich finde Chinchillas so toll...
    Die sind so unfassbar flauschig!
    Ich hab hier ja Chinchillafell liegen (bzw. am Mittelalterumhang) und es sind alle immer extrem fasziniert davon, wie weich das Fell ist.

    Keine Sorge, "für mich" ist kein Chinchilla gestorben, das Fell wäre sonst als unverwertbares Reststück weggeschmissen worden, da hab ichs genommen. So komme ich übrigens an alle meine Felle ;)

    Würdet ihr da die Leine eher lang lassen, damit er mehr ausweichen kann, oder kurz und an eure Seite nehmen, damit er das Gefühl bekommt, dass ihm in meiner Nähe nichts passiert?

    Ich würde ausprobieren, womit sich der Hund wohler fühlt :ops:
    Whiskey würde ich eng nehmen, weil je mehr Platz der hat, desto aufgedrehter wird er.
    Lucy hingegen braucht Platz, um alles in ihrem Tempo machen zu können.

    @37mara73 Whiskey schwimmt auch im Kanal, wenn da Eis drauf ist |)
    Ich lass ihn, weil er danach rumrennt wie blöd und wir sowieso innerhalb von 5 Minuten wieder um Auto sind, wo er erst abgetrocknet und dann zugedeckt wird.

    weniger das ständige Belohnen und Konditionieren.

    Sorry, da muss ich einfach nachhaken: Was stört Dich daran?

    Erziehung ist doch immer Konditionierung. Handlung A zieht Konsequenz A nach sich, Handlung B eben Konsequenz B.
    Das ist unter Hunden nicht anderes... Versucht Whiskey, Lucy ihr Spielzeug wegzunehmen, knurrt sie ihn an. Er hat dann mehrere Möglichkeiten zu reagieren.
    1. Er geht weg und lässt sie in Ruhe.
    2. Er macht weiter.
    3. Er versucht eine neue Technik.

    Entscheidet er sich für 2., wird Lucy deutlicher und schnappt irgendwann ab. So lange, bis er es gut sein lässt.
    Er lernt also: Nerve ich Lucy, sie knurrt und ich nehme das nicht ernst, wird sie richtig böse.
    Auf Handlung "Spielzeug wegnehmen wollen", folgt also Konsequenz "ich werde vermöbelt", salopp gesagt.

    Nicht anders funktioniert Konditionierung z.B. per Clicker.
    Halter sagt "Sitz", Hund setzt sich (bewusste Entscheidung/Handlung), Clicker, Belohnung/Konsequenz (durch Spiel, Leckerchen, lobende Worte, was auch immer der Hund annimmt).

    Dann habe ich das Problem, dass der Hund ja nicht zu allem hinkommen dürfen soll.

    Wieso nicht?
    Wenn mein Hund Angst vor etwas hat, dann darf er da mit mir zusammen hin. Gesetzt dem Fall, es handelt sich nicht um unbelebte Gegenstände (die haben da bei mir einfach kein Mitspracherecht ;) ), sondern um Menschen, würde ich diese ansprechen und fragen, ob "der Hund mit ihnen üben darf". Dabei wäre wichtig, dass der Mensch den Hund komplett ignoriert. Also nicht anschauen(!!!), nicht anfassen, nicht ansprechen. So lernt er, dass von dem Gegenstand seiner Angst eben keine Gefahr ausgeht. Und er macht es mit Dir zusammen. Lock ihn nicht, zieh ihn nicht. Gehe einfach in seinem Tempo mit ihm dahin und orientiere Dich an dem, was der Hund leisten kann.

    Ist es nicht möglich, dass der Hund sich die Quelle seiner Angst aus der Nähe und in aller Ruhe anschauen darf, würde ich die Distanz größtmöglich vergrößern (am Besten einen Bogen gehen, das ist natürliches Hundeverhalten) und ihn schauen lassen!
    Da liebe ich das Beispiel mit der Spinne: Eine Spinne im Schlafzimmer zu sehen, wenn man Angst vor ihnen hat, ist schlimm. Diese Spinne nicht mehr zu sehen, ist der blanke Horror!
    Jedes Lebewesen muss die Chance haben, sich mit dem Objekt seiner Angst auseinandersetzen zu dürfen. Dies nicht zu dürfen verschlimmert die Angst nur noch.

    Es gibt viele viele Hunde, die mit Ignorieren bei Angst nicht klar kommen. Die brauchen regelmäßige Rücksprache mit ihren Haltern. Die müssen beruhigt werden. Sprachlich, durch Berührungen... Was auch immer der Hund annehmen kann und ihm hilft. Auch hier bestimmt der Hund und nicht der Halter, was gemacht wird.

    So, das ist das, was ich mit meinem Hund machen würde, bzw. zum Teil auch selbst gemacht habe. Aber Du musst Dir darüber klar sein, dass dieser Hund NICHT dir gehört.
    Sprich doch bitte mit den Leuten vom Tierheim über die Probleme. Frage sie, wie Du damit umgehen sollst. Ob es da vll. schon Trainingsschritte gegeben hat, die Du durch dein eigenmächtiges Handeln kaputt machen könntest, oder alternativ: Die durch richtiges, mit dem TH abgesprochenes Handeln, vertiefen und festigen könntest.

    :D Ich schrieb ja, dass alle Rassen in dieser Größen-/Gewichtsklasse solche/ähnliche Probleme haben.

    Ich finds halt total schade, weil ich gerade die Irischen total toll finde. :herzen1: Aber die kurze Lebenserwartung und die hohe Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung sorgen dafür, dass ich mir nie einen anschaffen werde. Möchte ich mir nicht antun...