Beiträge von Millemaus

    Wie sind deine beiden denn seit sie zusammen sind? Also merkst du Veränderungen, dass sie sich z.B. etwas voneinander absehen oder aufeinander einwirken?

    Mir wurde am Anfang immer gesagt, dass er sich bestimmt was von ihr abschaut und ruhiger wird usw. Leider hat er ja nie gelernt, sich an anderen Hunden zu orientieren, das ist also nicht eingetreten. Nur während sie läufig ist, guckt er ständig nach ihr, schaut, ob sie nachkommt und ist draußen wesentlich aggressiver anderen Hunden ggü (einer der Gründe für die Kastra).

    Sie hingegen schaut sich viel von ihm ab (das Hunde anpöbeln hatte ich ja schon angesprochen), auch "nette" Dinge. Sitz und Männchen hat sie bspw. nur durch zugucken gelernt. =)

    Ich glaube, wenn sie heute durch ein Fingerschnippen verschwinden würde, würde er sie nicht vermissen/suchen. Sie hingegen wäre wohl ziemlich aufgelöst. Sie ist ein toller Zweithund, er wäre wohl lieber Einzelprinz.

    Unsere Trainerin sagt immer, er würde am liebsten mit mir auf einer einsamen Insel leben wollen. Man sieht ihm an, dass er seine Ruhe will.

    Verfressen, distanzlos, will zu jedem Menschen (der könnte was zu fressen haben, oder sie wenigstens streicheln) und zu jedem Hund (der muss ja mit ihr spielen wollen).

    Das ist schon echt lustig, ich erkenne Whiskey und Nala da total drin wieder. Whiskey wäre echt glücklich, wenn der sein riesengroßes sicher eingezäuntes Gelände mitten im Nirgendwo hätte und ich ihn da halt einfach ruhig beschäftige.
    Nala würde da wohl eingehen, weil ihr nicht genug passieren würde. Da müsste ich mit ihr öfter wo hinfahren, wo "mehr los ist".

    Kann ich mich auf einen Hund konzentrieren, geht es einigermaßen, aber hab ich den zweiten dabei, wird es anstrengend.
    Ausweichen tu ich sowieso immer wegen Manni.
    Für Manni sind Begegnungen am einfachsten, wenn er sich absetzt und in Abstand den anderen Hund beobachten kann.
    Für siri ist es am einfachsten, dran vorbei zu gehen.

    :lol: Auch hier: Genau das gleiche bei uns. Mit Whiskey stehen bleiben und gucken, mit Nala dran vorbei gehen (und ggf danach nochmal gucken).

    Yuna hat mir dafür dabei geholfen, mit Shezza nicht mehr so streng/kritisch zu sein, ihm mehr zuzugestehen, dass er eben fremde einfach nicht mag und auch sonst ein Hund ist der eben immer Management braucht und brauchen wird.

    Whiskey hat mir unfassbar viel beigebracht und dieses Wissen kam Nala natürlich zu gute. Ich war/bin bei vielen Sachen gelassener, als ich es bei Whiskey war.
    Andersherum ist es so, dass die ruhigen und entspannten Spaziergänge mich selber runterfahren und entspannen, sodass ich mehr Geduld und Ruhe für Whiskey habe. So gesehen profitieren sie doch arg von der Anwesenheit des anderen.

    Hmm hier sind alle drei Hunde sehr verschieden aber als wirkliches Problem habe ich das nie aufgefasst.

    Es kommt eben immer drauf an, wie/worin sich die Hunde unterscheiden. =) Ist doch total klasse, wenn es bei euch so super funktioniert!

    Ein schöechtes Gewissen hab ich halt, wenn Rex alleine zuhause bleiben muss, während Jsssi zB ins Büro mit meiner Mul mitdarf... aber anders geht es halt nicht.

    Wie gehst Du denn damit um? Das Problem habe ich ja auch oft.

    Ich hab wohl Glück mit meinen zweien, trotz der Unterschiede sind sie ein gutes Team und im Alltag sehr umgänglich und gut händelbar.

    Verstehen tun Whiskey und Nala sich auch gut (außer es geht um Futter :roll: ), da bin ich auch sehr dankbar für. Whiskey findet ja an sich alle anderen Hunde erstmal komplett überflüssig und von daher war schon der erste Pflegehund (Lucy) ein echtes Wagnis, aber es hat funktioniert und mit Nala dann nochmal besser :D

    Derzeit habe ich zwar nur einen Hund , ich hoffe ich darf trotzdem schreiben.

    Aber klar!! :dafuer:

    Wobei ich fand das sie sich mit den Jahren immer ähnlicher wurden. Ich kann das überhaupt nicht beschreiben, natürlich waren sie verschieden, aber doch wie ein ganzes. Wie so alte Ehepaare. Ich vermisse das schon sehr.

    Hach... Das klingt auch echt ganz toll! So sollte es doch im Idealfall sein :herzen1:

    Mach doch einen auf - Miss Jakyll & Doc Hyde =) oder so ähnlich.
    Mir ist sowas hier auch noch nicht aufgefallen!

    ich hatte im Grunde immer zwei komplett gegensätzliche Hunde, den stabilen "Therapeuten" und den unsichern "Patienten" :)

    Mach doch einen Thread auf. Ich hab hier 2 Aussies die sehr unterschiedlich im Wesen sind. Klappt aber, falls du das meinst.

    Ich habs jetzt endlich geschafft, einen entsprechenden Thread aufzumachen =)
    1 + X = Austausch-Thread für Mehrhundehalter mit komplett verschiedenen Hunden

    Hallöchen ihr Lieben!

    Ich hatte im "Fragen die man sich nicht zu stellen traut"-Thread nachgefragt, ob es so einen Thread wie diesen hier schon gibt. Antwort war nein, aber es zeichnete sich ab, dass durchaus ein Bedarf besteht.
    Die Idee zu diesem Thread kam mir, weil ich eben zwei komplett unterschiedliche Hunde habe und mich oft frage, wie ich diese oder jene Situation managen und dabei jedem Hund gerecht werden soll/kann. Ich erzähle erstmal ein bisschen was zu meinen Wuffs und zu den Situationen, wo es echt anstrengend ist, die beiden unter einen Hund zu bringen.

    Mein Ersthund ist Whiskey. 5 1/2 Jahre, Rüde, mittlerweile kastriert (im Februar diesen Jahres), Mischling aus Kl. Münsterländer und Appenzeller Sennenhund. Er stammt vermutlich aus einem Upps-Wurf und wurde bei der Familie, die ihn aufnahm, bis kurz vor seinem ersten Geburtstag auf dem Balkon gehalten. Keine Spaziergänge, kein Kontakt zu anderen Hunden, keine Beschäftigung, nur 5 Kinder, die ihn wohl viel getriezt haben. Dann kam er zu mir und meinem damaligen Partner. Er kannte nichts (ich würde viele seiner Verhaltensweisen einem Deprivationsschaden zuschreiben) und ist buchstäblich über Tische und Bänke gegangen, kam null zur Ruhe, fing irgendwann an, alles was sich bewegte zu jagen usw.
    Mittlerweile kommt er zu Hause sehr schnell zur Ruhe, nur Besuch stresst ihn anfangs noch sehr. Er lernt sehr gerne Tricks, ist immer auf Zack und achtet auf absolut alles, was um ihn herum passiert. Er ist oft schreckhaft und fahrig und neigt dazu, bei jeder Handlung zu übertreiben, egal ob im negativen oder positiven Sinne.
    Andere Hunde sind ihm entweder egal, oder sie nerven ihn (und er maßregelt sie), oder er will sie tot sehen (keine Übertreibung).
    Whiskey ist was die Ernährung angeht recht sensibel und ich muss echt aufpassen, was ich ihm in welcher Menge zu fressen gebe, damit er keinen Durchfall bekommt. Er neigt zudem stark zu Sodbrennen. Weil er sändig aktiv ist und unter Strom steht, muss ich bei ihm ebenfalls aufpassen, dass er nicht zu dünn wird.

    Nala kam erst als Pflegehündin zu mir (vor etwas mehr als einem Jahr) und durfte dann wegen ihres Charakters bleiben. Sie ist mittlerweile 1 1/2, Hündin, intakt, griechischer Straßenmix (vmtl. viel Hirtenhund mit drin). Sie ist schlicht und einfach tiefenentspannt und läuft einfach so nebenher mit, freut sich, wenn man ihr Beschäftigung anbietet, aber beschwert sich nicht, wenn man es nicht tut. Sie ist für viele Formen der Beschäftigung zu haben und arbeitet super konzentriert und gründlich mit, wenn sie begriffen hat, was man von ihr will. Sie hat Jagdtrieb, aber der ist wirklich extrem gut kontrollierbar, weil sie super vorsteht. Im Zweifelsfall bleibt generell bei allem erstmal stehen, schaut es sich an und schaut sich vor allem an, was ich mache. Einziges echtes Problem mit ihr ist, dass sie sich mit dem ganz alleine bleiben (also ohne Whiskey und mich) sehr schwer tut. Wir machen zwar Fortschritte, aber es dauert und gibt immer wieder Rückfälle.
    Sie liebt absolut jeden Menschen (auch unsere Tierärztin, vor der Whiskey mittlerweile absolute Panik hat) und hat auch in größeren Menschenmengen kein Problem sich entspannt zu bewegen. Die meisten Hunde findet sie toll oder verhält sich ihnen gegenüber neutral.
    Nala hat einen Magen aus Stahl und verträgt echt absolut alles und in jeglicher Menge. Leider neigt sie auch dazu, schnell mal was anzusetzen.

    Kurzum könnte man also sagen:
    Whiskey steht ständig unter Starkstrom, während Nala absolut chillaxt ( |) ) ist.


    Ich mache es im Moment so, dass ich zwei von drei Runden getrennt Gassi gehe. Nur spät Abends, wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass man noch jemandem begegnet, nehme ich beide Hunde mit. Wenn es dunkel ist fallen außerdem viele optische Reize, auf die Whiskey reagieren könnte, weg und er ist entspannter. Whiskeys 2m Leine hänge ich im CaniCross Gürtel ein, damit sie mir nicht aus Versehen aus der Hand fällt, während Nala an der 10m Flexi läuft. Sie bummelt meistens etwas hinter uns her und so ist es entspannter, als wenn ich ständig stehen bleiben muss.
    Ich erlebe es oft, dass ich mit Nala unterwegs bin und denke "mit Whiskey wäre das nicht möglich", "jetzt wäre Whiskey ausgetickt" usw. Das belastet mich tatsächlich sehr, weil ich das Gefühl habe, Whiskey schlecht zu reden. Er kann viele Sachen einfach nicht, die für/mit Nala selbstverständlich sind. Viel seltener habe ich den Gedanken "mit Whiskey wäre das jetzt einfacher" (weil er sensibler auf meine Körpersprache reagiert und mehr Kommandos beherrscht).
    Whiskey muss oft zu Hause bleiben, weil (Leinen)Gassi in fremder Umgebung mit ihm nicht machbar ist, oder weil ich ihn ohne eigenes Lager nicht mit auf einen Mittelaltermarkt nehmen kann. Dabei habe ich oft das Gefühl, ihn auszugrenzen und ihm eigentlich schöne Erfahrungen verwehren zu müssen, auch wenn ich rational weiß, dass es ihm zu Hause vermutlich besser geht (10.000x weniger Streß für ihn).
    Wenn wir zusammen einen anderen Hund treffen, neigt Nala sogar dazu, zu pöbeln, was sie alleine kaum macht (nur bei ganz wenigen, bestimmten Hunden), einfach weil Whiskey es ja "vormacht".

    Kommt Besuch, bringe ich Whiskey meistens ins Schlafzimmer. Nala kann die Menschen dann ruhig begrüßen und schleimt sich anschließend ganz doll ein. Nur bei Leuten die länger bleiben, darf Whiskey "draußen" bleiben und es ist meistens ein einziges Chaos, weil er Nala mit seiner Aufregung ansteckt. Ich versuche hier schon lange eine funktionierendes System zu finden, aber bisher funktioniert alles nur mit maximal einem Hund. Bei beiden bricht dann wieder Chaos pur aus.

    Bei der Fütterung läuft es momentan so, dass die beiden ABAM bekommen, vorwiegend TroFu und Gekochtes. Hier richte ich mich ganz nach Whiskey, auch wenn Nala mehr vertragen würde. Für jeden Hund einzeln zu kochen sehe ich dann doch nicht ein :pfeif: Allerdings bekommt Nala wesentlich öfter was aus der Reihe.

    Ich versuche vor allem in Sachen Beschäftigung beiden gerecht zu werden, was aber echt schwierig ist, weil ich mit Whiskey nur Dinge machen kann, die in der Wohnung stattfinden (wg. seines Erregungslevels) oder Dinge, bei denen Nala mitkommen/-machen kann (weil sie nicht so lange alleine bleiben kann). Während ich mit Nala draußen viel Apportieren und Suchspiele mache, ist sowas mit Whiskey vollkommen unmöglich, weil er dabei hohldrehen würde.
    Mantrailing geht so einigermaßen, wobei sich auch hier die großen Unterschiede zwischen den beiden zeigen. Beide haben verstanden, was sie machen sollen, aber bei Whiskey ist es eher so: "Ich hab einen Auftrag! Ich hab einen Auftrag! Aus dem Weg!! Ich hab einen- OOOOHHHH! Guck mal, eine Ablenkung!!", während Nala sich eher so verhält: "Ich weiß was ich machen soll, nerv nicht! Soooo... Hier nicht, da nicht, hier vielleicht? Neeee... Auch nicht! Mama hilfst Du mir? Ne? Okay, dann such ich alleine weiter." :lol:


    So, nun bin ich echt mal gespannt, wie das bei euch so abläuft. Habt ihr ähnliche Probleme oder ganz andere? Wenn ihr unsere Probleme/Unterschiede kennt, wie geht ihr damit um?
    Ich freue mich sehr auf einen regen Austausch =)

    So sieht die Labbi Hündin aus der Nachbarschaft auch aus. Die ist genauso alt wie Whiskey, also ca fünfeinhalb, und hat sich schon diverse Bänder gerissen. Zweimal den Meniskus, soviel weiß ich noch. Den Rest habe ich wohl verdrängt.

    Als sie nach der einen OP wieder fit war, hatte ich mal angesprochen, dass sie ja dann jetzt abnehmen kann. Daraufhin kam die ziemlich patzige Antwort, dass sie ja nur zugelegt hätte, weil sie sich wegen der OP nicht so viel hätte bewegen dürfen... Dass sie mit zehn Monaten schon so fett war, dass man sie hätte rollen können, habe ich mir dann verkniffen zu sagen.

    Ernsthaft??? Ich hab davon nichts mitbekommen. Gar nichts!
    Und ich bin in mehreren lokalen Hundegruppen auf Fb.
    Kannst Du mir dazu was schicken?

    Das Charge 2 zeichnet meine Schlafphasen ziemlich genau auf. Wenn es mir weniger Tiefschlaf anzeigt, fühle ich mich tatsächlich auch weniger gut erholt. Das passt also alles ziemlich gut. Das einzige, was wir gesagt nicht genau ist, sind die Treppen. Laut dem Band bin ich einen Tag 34 Treppen gelaufen und den nächsten nur zwei, obwohl es die exakt identische Anzahl war.

    ich muss noch mal wegen der Fitnessuhren nerven...

    wer nutzt alles die Fitbit Charge 3 und wie zufrieden seid ihr?


    ja, ich weiß, das was ich ursprünglich wollte, kann keine uhr, auch die nicht, aber meine ist mehr wie ungenau daher überleg ich wegen einer neuen.

    Fitbit - wer hat eine?

    Ich habe die Charge 2 und bin, bis auf das Treppen zählen, echt zufrieden. =)
    Worum geht's denn genau bei dir?

    Hallöchen =)
    Lucys Herrchen und ich haben beschlossen, dass wir am 27./28. April (also schon BuS) den Auslauf in Peine mieten möchte. Wer mag sich denn da anschließen?
    Whiskey würde ich bei entsprechender Indikation zu Hause lassen ;) Wären also nur Nala und Lucy dabei.

    Ich hols nochmal hoch, weil wir den Termin gerne bald fix machen würden =)