Beiträge von Binks

    Hat hier jemand einen Tipp für mich, wie ich Bob helfen kann, den Trichter nach der OP besser zu akzeptieren? :verzweifelt:
    Er findet ihn absolut furchtbar und sitzt entweder stundenlang mit hängendem Kopf da (legt sich auch so gut wie nie hin, obwohl er völlig übermüdet ist) oder versucht verzweifelt durch kratzen, hinwerfen und schubbern, durch die Gegend kugeln, an Dingen abstreifen, ... das Teil loszuwerden :( :
    Sonst macht er fast gar nichts. Nichtmal mehr mit Würstchen oder Hühnerherzen lässt er sich groß ablenken (nimmt zwar kleine Stücke, aber mag sie schon gar nicht mehr essen).
    Wenn ich irgendwo hingehe (und seien es nur 2 Schritte), trippelt er mir nach, bis er mit dem Trichter gegen meinen Knöchel stößt und bleibt dann genau so stocksteif stehen bis ich weiter gehe. Wenn ich ihn auf den Schoß oder Arm nehme, merkt man, dass er sich mehr entspannt, aber kämpft auch mehr gegen den Trichter und wird richtig wild beim Versuch, ihn loszuwerden (und das ist eigentlich gar nicht seine Art).
    Mittlerweile hat er auch total schlechte Laune, ist super motzig und will am Liebsten eigentlich nur auf meinem Arm sein, aber da kommt er eben auch nicht zur Ruhe.
    Schlafen ging heute Nacht tatsächlich erst, als ich ihn in seinem "Autositz" (Stoffkennel) neben mich aufs Bett gesetzt und meine Hand mit reingelegt habe. Da setzt er sich auf meine Hand und kommt ein wenig runter. Aber das ist ja auch kein Dauerzustand für die nächsten Tage/Wochen (frei im Bett rumlaufen geht momentan leider nicht, weil er entweder durch Trichter oder Auge so verwirrt ist, dass er schon mehrmals fast runtergel
    Teilweise drückt er sich auch gegen harte Gegenstände, dass der Trichter sich leicht nach innen drückt und reibt dann so sein Auge dran, das ist natürlich gar nicht gut...
    Er tut mir unglaublich leid und im Vergleich zu den Großen, bei denen ich immer das Gefühl hatte, die gewöhnen sich noch daran, habe ich nicht den Eindruck, dass sich das die nächsten Tage bessert. Er muss noch mindestens 1 Woche, vielleicht sogar 2 das Ding tragen, also doch noch etwas länger :verzweifelt:
    Irgendwelche Alternativen (diese aufblasbaren "Schimmflügel" um den Hals o.ä.) gehen leider auch nicht, weil er nicht nur vom Kratzen abgehalten werden muss, sondern auch davor, das Auge an irgendwelche Gegenstände zu drücken.

    Kann mir da jemand weiterhelfen? Gibt es vielleicht eine total simple Lösung und ich komme gerade einfach nicht drauf? :hilfe:

    So, vielen Dank für die vielen Daumen und Pfoten! =)
    Klein Bobbi ist wieder zuhause.
    Allgemein ist er noch ziemlich fertig, jammert viel, findet den Kragen richtig richtig mistig... Aber hauptsache daheim!
    Ein Würstchen hat er gleich verdrückt und war da auch mit Begeisterung dabei, ansonsten hängt er eher kurz vorm Umkippen in den Seilen.
    Laut Tierärztin fand er es in der Klinik wohl richtig richtig furchtbar, aber das dachte ich mir ja schon.
    Viele Medikamente, viele Kontrollen, aber mit Glück sollten wir in einer Woche das Auge wieder öffnen können und haben dann schon einen 1. Eindruck, ob es wieder wird.
    Ein bisschen schwierig wird jetzt die Trennerei. Damit bloß kein anderes Monster am Auge schleckt wird Bobbi erstmal in "Isolierungshaft" gesteckt. Aber das bekommen wir auch schon hin, ich zieh erstmal mit ihm ins Gästezimmer und ansonsten kommt er einfach überall mit hin.

    Klein Plöppchen bedankt sich sicher auch für das fleißige Daumendrücken bis jetzt und das vielleicht noch kommt, bis das Auge auch aus dem Schneider ist!

    Spoiler anzeigen

    Externer Inhalt binkie.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Mach nicht lang Fotos, ich will nur weg fahren!

    Externer Inhalt binkie.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Endlich angekommen! Jetzt bitte ganz viel Ruhe... Und Würstchen!

    Mir geht es jetzt auch wieder gut, @Aoleon, die Nacht und der Morgen waren noch schlimm, aber jetzt ist alles wieder prima =)
    Das nicht-mehr-richtig-Böhnchen hat gestern und heute früh ziemlich gemotzt (und mir ziemlich leid getan), aber hat sich jetzt auch wieder beruhigt, dem dürfte es also auch wieder gut gehen! :gut:

    Puh... Weil Bob das Ganze hier ja quasi angestoßen hat, schreibe ich mal schnell 1-2 Worte dazu...

    Ich frage mich bei solchen Erlebnissen aber schon, ob es sinnvoll ist Hunde zu züchten, die allein aufgrund ihrer Körpergröße schon sehr gefährdet sind? Wenn da nicht mal was passieren muss wo "böse" Absicht dahinter war, sondern einfach nur Aktionen die im Normalbereich sind. Da gehört für mich ein umrennen oder Pfoten patschen dazu.

    Ich persönlich halte mein Böbchen (trotz seiner Größe) eigentlich dafür für recht stabil.
    Er ist auch schon ungezählte Male durch die Gegend gekullert, wo gegen gedotzt, wurde um-/überrannt (besonders in den ersten Jahren hier, wo ich leider noch meinte, er bräuchte ja auch Kontakt zu fremden Hunden), etc...
    Klar tut es ihm weh, wenn ein anderer Hund ihn überläuft, schubst, mit der Pfote nach ihm tatscht, etc. Und alleine deshalb sollte das schon gar nicht passieren...
    Aber die Sache gestern war für mich weit weit weg von einer "Aktion im Normalbereich".

    Bisher dachte ich immer, dass ich beim Gassigehen sehr vorrausschauend und vorsichtig bin :ka:
    Allein durch mein Ferkel bin ich es (auch wenn er nicht dabei ist) gewohnt, permanent alles um uns herum im Auge zu behalten. Ich schaue mich quasi durchgehend um. Vor, hinten und auch neben uns im Wald, wo eigentlich gar kein Weg ist.
    Den anderen Hund gestern habe ich trotzdem wirklich erst gesehen, als er schon da war. Sogar Wolfram hat ihn erst dann bemerkt und dem merkt man eigentlich an, wenn er im Umkreis von ein paar hundert Metern einen fremden Hund auch nur riecht...
    Der Andere kam wirklich mit absolut Vollgas angerast und ist so in Bob reingeknallt (und Bob war vielleicht einen Meter von mir entfernt).
    Natürlich weiß ich nicht, wie schwer der Andere war, würde jetzt rein von den paar Sekunden sehen auf 20kg schätzen, vielleicht sogar etwas mehr? Das ist über 12mal so schwer, wie Bob ist. Mit vollem Tempo!
    Quasi, als würde ein größeres Kaltblut in einen ausgewachsenen Menschen rennen...

    Die Tierärztin in der Klinik war sich fast sicher, dass da mindestens noch etwas gebrochen sein müsste...

    Ich behaupte also einfach mal, dass auch (oder gerade?) kleine Hunde für ihre Größe ordentlich was aushalten (könnten. Hoffen wir, dass sie es nicht müssen).
    Aber dass da "Gegner" (auch wenn sie es nicht böse meinen) mit einem 10mal höherem Gewicht einfach richtig gefährlich werden können (sei es durch "blöd erwischt" oder einfach pure Kraft, die da draufrasselt), das ist klar. Und wäre auch bei größeren Hunden in so einem Verhältnis nicht anders.
    (Ich war übrigens öfter mit einem meiner Großen in der Klinik, weil da beim Spielen [mit Gleichgroßen] was passiert ist, als dass die Zwergerl sich ernsthaft etwas durch größere Hunde getan haben ;) )

    Deshalb würde ich nie sagen, dass die Kleinen keine Daseinsberechtigung haben.
    Natürlich gibt es deutlich mehr Gefahren für sie. Ob das jetzt andere Hunde, Radfahrer, Menschen(füße) oder sonst was ist.
    Aber das sind alles Sachen, die man einfach nur mit etwas Rücksicht ganz wunderbar vermeiden kann.
    Unfälle passieren leider immer mal. Und das ist egal, ob man dann Groß- oder Kleinhund dabei hat, passieren kann Beiden etwas.
    Aber wegen so einem (wenn man etwas aufpasst und rücksichtsvoll ist) relativ geringem Risiko würde ich niemals die Kleinen in Frage stellen.
    Vielleicht bin ich da naiv, aber nur weil Einige (ob jetzt Klein- oder Großhundehalter, Fahrradfahrer, drängelnder Autofahrer, ...) keien Rücksicht nehmen und damit meine Gesundheit oder die meiner Hunde gefährden, werde ich zwar umso vorsichtiger sein, aber trotzdem nicht sagen: "Nagut, ab jetzt alles nur noch in groß, dann sollen 'se mal sehen, wer wen platt macht" (das ist natürlich übertrieben gemeint und soll hier niemanden angreifen oder ausdrücken, Großhundehalter hätten ihre Hunde, um andere plattzuwalzen! Ich sag es nur vorsichtshalber! :roll: )
    Ich hab unglaublich viel Spaß an meinen Hunden (groß, wie auch klein) und wenn ich sehe, wie viel Freude auch die Kleinen haben und wie fröhlich sie durch die Welt gehen (und auch wie positiv "die (nicht-Hundemensch) Welt" in der Regel auf sie reagiert, wo ich mit den Großen niemals in dem Ausmaß habe), käme ich im Traum nicht dazu zu meinen, sie passen hier nicht rein, nur weil Nachbars Bello ihnen wehtut, wenn er einfach ankommt und drauf patscht :ka:

    Vielen Dank euch allen!
    Morgen ist klein Plopp wieder da und dann wird hoffentlich alles gut!
    Ich danke euch trotzdem schonmal für jeden Daumen, der auch weiterhin für's Auge gedrückt bleibt und hoffe die nächsten Tage ganz doll, dass alles wieder heilt!

    Leider kenne ich den anderen Hund nicht.
    Generell bin ich hier nicht so in der "Hundeszene" drin und gehe allen eher aus dem Weg... Aber ich werde bei Gelegenheit mal meine hundehaltenden Bekannten im Ort fragen, da sind 1-2 dabei, die quasi alles mit 4 Beinen und Fell in 20km Umkreis kennen.
    Aber das steht für mich momentan ganz hinten an. Hauptsache Bob geht es gut und er kommt wieder heim, dann ist meine Welt erstmal wieder in Ordnung!

    Ich danke euch allen für die vielen gedrückten Daumen!
    Gerade als mein Freund nach hause gekommen ist, hat die Tierklinik schon angerufen!

    Das wichtigste vorweg:
    Bobbi geht es gut!
    Er wurde schon operiert, hat die Narkose gut überstanden und Blutbild ist auch prima!
    Damit bin ich schon komplett glücklich!

    Der Cut im Ohr wurde genäht und ist nicht schlimm.
    Das Auge konnte recht leicht mit einem kleinen Schnitt zurück an seinen Platz gebracht werden. Damit sich alles wieder festigt ist das Auge erstmal zugenäht.
    Soweit schonmal ganz toll! Ganz aus dem Schneider ist es aber nicht.
    Die Ärztin meinte etwa 50% der Hunde erblinden trotzdem auf dem Auge (kommt wohl auch drauf an, wie lange es schon draußen war), er könnte die nächsten Monate erstmal schielen (ist mir ja sowas von egal!), ... Im schlimmsten Fall muss das Auge doch noch raus, aber das würde an seiner Lebensqualität ja auch nicht bedeutend rütteln (ich musste da auch an deine Löle denken, @Aoleon, danke für die lieben Worte!)
    Über Nacht muss er noch zur Beobachtung bleiben, morgen früh darf ich meinen kleinen Held wieder abholen!
    Die nächsten Tage gibt es dann Tabletten und tägliche Kontrolle in der Klinik! Und natürlich ganz viel Daumen drücken, dass das Auge sich erholt!

    Ich bin supermegaunglaublich erleichtert! Vorallem als ich das Blut aus dem Ohr gesehen habe, dachte ich vorhin ich seh mein Plöppchen heute das letzte Mal...
    Ob jetzt mit 2 Augen oder als Piratenbobbi, morgen darf er wieder heim kommen und ich freu mich einfach nur!
    Wenn das Auge auch noch wieder gut abheilt, dann ist das natürlich noch umso schöner und da hoffe ich ganz doll drauf! :herzen1:

    Ich zitiere mich einfach mal selbst, weil ich einfach gar keine Nerven habe, sonst was zu schreiben.

    Selbst ein mittelgroßer Hund ohne scheinbare Beschädigungsabsicht kann einem Kleinhund so schnell gefährlich werden...

    Ich bitte jetzt auch mal um eure Daumen.
    Bitte entschuldigt, wenn ich wirr schreibe, ich bin noch völlig neben mir und am Zittern...

    Gerade war ich mit den Spitzen unterwegs, als völlig aus dem Nichts heraus ein fremder Hund neben aus dem Gebüsch gestürmt kam, mittelgroß, weiß-braun, Schlappohren, vielleicht um die 20kg. Ich weiß nicht, ob er am Jagen war oder was er sonst da gemacht hat, völlig egal.
    Auf jeden Fall ging es so schnell, dass ich gar nicht reagieren konnte.
    Er hat Bob über den Haufen gerannt und ist dann direkt weiter.
    Bob hat geschrien wie am Spieß, lag am Boden und kam scheinbar nicht mehr hoch.
    Ich wollte ihn gleich in den Arm nehmen und hab's dann gesehen: Blut aus dem rechten Ohr, das linke Auge rausgedrückt.
    Auf weichem Waldboden. Von einem mittelgroßen Hund. Kann man sich vorstellen, mit was für einer Wucht der in mein Plöppchen reingerannt sein muss?
    Ich hab gleich alle geschnappt, bin zum Auto gerannt und in die Klinik. Ehrlich, mir ist jetzt noch schlecht, ich hatte glaube ich noch nie solche Angst und so geheult.
    Das Blut aus dem Ohr hat sich zum Glück als relativ harmlosen Cut rausgestellt, das wird geklammert.
    Der Kopf wurde geröngt und es scheint nichts gebrochen zu sein, aber 100%ig kann man das wohl nicht ausschließen, weil Kopf eben schwer zu röntgen ist. Es deutet aber zum Glück nichts auf Verletzungen im Kopf hin.
    Ob man das Auge retten kann, wird sich zeigen.
    Auf den ersten Blick hieß es wohl nein, aber er kann es wohl noch bewegen.
    Mein kleiner Bob muss jetzt da bleiben, der Augenspezialist war noch nicht da (war gerade Mittagspause und nur für Notfälle). Eventuell kann man versuchen, mit einem kleinen Schnitt am Augenwinkel das Auge wieder rein zu verlagern. Aber nichts garantiert.

    Bitte drückt ganz doll die Daumen für Bob.
    Dass es wirklich nichts Lebensbedrohliches ist.
    Dass man sein Auge vielleicht wirklich noch retten kann.
    Dass er bald wieder nach Hause darf.
    Und dass er die Zeit in der Klinik gut übersteht. Er weint doch immer so furchtbar, wenn er ohne mich woanders als Zuhause ist... Und es zerreißt mir das Herz, ihn da ganz alleine lassen zu müssen...

    Meine Becken sollen die nächsten Monate auch mal ein wenig erneuert werden =)
    Das 900l soll jetzt definitiv "Amazonas" werden mit Diskus (Disken? Diskusse? :???: ) und Neons.
    Die Skalare wandern dafür mit ins 756l und im 650l möchte ich probieren zur Feuerschwanz-Gruppe noch Prachtschmerlen dazu zu packen und sonstige kleine Änderungen im Bestand. Da tut sich also wenig.
    Die beiden kleinen Becken (30l und 60l) werden komplett den Garnelen gewidmet und die Mittleren (250l und 350l) werde ich vermehrt nach ruhigeren Bewohnern umsortieren (und mein Marmorfadenfischmännchen braucht auch dringend wieder eine Dame).

    Aaaber das Schönste: Ich bin ja absoluter Fan von Welsen. Die MÜSSEN in jedes Becken mit rein. Panzerwelse in allen möglichen Farben, aber auch Fiederbartwelse und richtig schöne L-Welse sind meine Leidenschaft.
    Deshalb hat mein Aquarienbauer einen Auftrag von mir bei sich liegen für ein reines Welsbecken. 40cm hoch, 300cm lang und 70cm tief :herzen1: :applaus:
    Oh, ich freu mich riesig!
    Da kommen ein paar von meinen Lieblingen dann erst richtig zur Geltung!
    Ich bin schon fleißig am Überlegen, welche Welse dann dort von den anderen Becken reinziehen und welche ich neu dazu kaufe, aber ich weiß jetzt schon: Da werd ich am meisten Zeit vor verbringen :hurra:

    @Nathy das Bett finde ich ja den absoluten Wahnsinn! Total super! Ich wünsche viel Erfolg mit den Axolotln, die sind echt super (nur wie hier schonmal erwähnt: Je nach Außentemperaturen ist es echt mühsam, das Becken kühl zu halten.
    Tolles Hobby hat er da =)