@Helfstyna was genau ist eig der paragraph 11? als Österreicher kenne ich das nicht, ich glaube hier kann sich wirklich jeder Hinz und Kunz Hundetrainer (wie auch Fitnesstrainer) nennen...
Beiträge von Avocado
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naja, es kommt auf den Beruf drauf an.
ich mache keine Fitnesstrainer-Ausbildung wenn ich in meinem Leben so garnix mit Sport am Hut gehabt habe
ich werde nicht von heute auf Morgen Künstler, Fotograf, Sänger, was auch immer, wenn ich davor nie künstlerisch begabt war
ich werde keine Kindergärtnerin wenn ich Kinder doof finde, uswalso ja, in meinen Augen gibt es viele Berufe wo man vorher sich Gedanken machen sollte ob es passt.
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Du kannst dir gar nicht vorstellen, was da manchmal bei Wesenstests aufschlägt.
Hund reißt zwei, drei Kleinhunde und der Besitzer hat NULL Empathie für die Kleinen. Belastbarkeit von Kleinhunden und Qualzuchtdiskussion hin oder her, das sind kleine fühlende Lebewesen mit Familie, die an ihnen hängen...
als meine Hündin mal von einem Dt. Kurzhaar gehetzt und schlimm verletzt wurde kam von der Halterin nur dass das meine Schuld sei, denn "sowas" sei halt kein Hund und ihr Hund würde halt so spielen wie er immer spielt. und wenn er da meinen Hund mit einem Hasen verwechselt hat ist das halt so weil wozu kauft man sich "sowas" denn als Hund?
und die Verletzungen habe sie auch nur davon getragen weil sie kein echter Hund sei, denn ein echter Hund sei nicht so zart und würde mehr aushalten. -
ich hatte (leider) mit fast jedem Hund ein schlimmes Erlebnis.
als ich ca. 9 Jahre war lief mir am Dorf ein kleiner Yorkiemix entgegen. wir nahmen ihn auf, badeten ihn und gaben ihm einen Namen - Pikachu. Pikachu wohnte bei meinem Uropa am Hof mit dem anderen Hund, der grosse (HSH) war aber tagsüber an der Kette, während Pikachu frei durchs Dorf wandern durfte. Abends kam er immer zum Fressen.
Die Sommerferien verbrachte ich wie immer mit meinen Eltern dort. Pikachu war wie immer auf seiner Dorfrunde als aufeinmal die Nachbarskinder nach meinen Eltern schrien. wir rannten alle raus und 2 Häuser weiter standen viele viele Hunde um eine läufige Hündin. Pikachu wollte auch hin und knurrte die grossen Hunde weg. zwei Hunde packten ihn und zogen in verschiedenen Richtungen an dem Hund. die Nachbarn kamen mit Schaufeln und Besen und allem raus und schlugen auf die Hunde rein, die Pikachu letztendlich ausspuckten. er war viel länger als normal und konnte sich nicht bewegen. Mein Hund schrie wie am Spiess. ich nahm ihn auf den Arm und rannte in den Hof. er blutete nirgends, schrie nur und während meine Eltern noch überlegten wie man am schnellsten den Hund erlöst, starb er.mit knapp 14 Jahren bekam ich den letzten Anfall unseres Cocky (Cocker Spaniel) mit. ich weiss nicht mehr was das für ein Anfall war. er hatte Krebs, war inkotinent, trug schon über ein Jahr Windeln und bekam immer starke Medikamente. er war zur Betreuung immer bei meinen Grosseltern, wo ich Mittags nach der Schule immer zum Essen hin bin. normalerweise ging ich mit ihm die Mittagsrunde und danach alleine heim und meine Eltern holten Cocky am Abend nach der Arbeit ab. an diesem Tag wollte er nicht zur Mittagsrunde. er wollte auch nicht dass ich gehe, stellte sich dauernd in den Weg. also blieb ich und redete mit meiner Grossmutter, als Cocky dauernd versuchte gegen die Wand zu rennen, immer stärker. wir haben nett auf ihn eingesprochen. dann versuchte er sich unter dem Schrank zu verkriechen und tetschte jedes Mal mit dem Kopf an. er schien wie in Trance. bis er aufeinmal umfiel und seitlich liegend strampelte und schrie. er robbte irgendwie wieder zur wand und drückte sich immer dagegen. meine Grosseltern riefen meine Mama an und diese kam mit dem Tierarzt vorbei, der ihm nurmehr die Spritze geben konnte. er schlief in meinen Armen ein.
meine Mutter wollte danach keinen Hund mehr. ich quängelte 2 Jahre und mit knapp 17Jahren kaufte ich mir aus meinem durch Kellnern erarbeiteten Geld Hannah, ein Beagle, vom "Züchter" (der mir noch immer nicht ihre Papiere nachgeschickt hat...). Hannah war komisch, hatte alle möglichen Deprivationsschäden die ein Hund so haben kann. im ihrem ersten Winter bei uns, ich glaube es war so um den 26.12. denn wir hatten schon Maxy, riss sie sich aus der Leine und rannte auf einen gefrorenen Fluss. ich hab sie gerufen und sie ist stehen geblieben, hat zu mir geguckt, und unter ihr brach das Eis ein. sie fiel ins Wasser und kam nichtmehr hoch. sie wimmerte vor sich hin und ich konnte ihr nicht helfen weil der Fluss etwa 20m breit war. mein damaliger Freund rannte über eine Brücke aufs andere Ufer und wollte zu ihr hin. das Eis war aber so brüchig dass er es nicht schaffte. sie hielt sich mit den Vorderpfoten auf einem Eisblock fest und wimmerte nur. Maxy hatte ich an eine Laterne gebunden und feuerte sie immer nur an. ich wusste nicht was zu Tun sei, Akku war alle, es war ca 23Uhr und wir waren komplett alleine im Stadtpark. Ich habe schon so geweint, sah sie schon erfrieren. dennoch haben wir beide immer wieder ermutigende Worte gerufen. und dann sank sie aufeinmal unter. ich fiel am Flussufer zusammen und heulte nurmehr. aufeinmal kommt sie angerast, sie hatte es irgendwie raus geschafft. und rast an mir vorbei und quer durch den Stadtpark, bis sie neben einem Baum zusammen brach. wir haben uns bis auf die T-Shirts ausgezogen, sie in unseren Sachen eingepackt und sind zum Taxistand gerannt. ein einziger Taxler nahm uns gegen doppelten Aufpreis mit den Hunden mit. auf dem Weg zur Klinik durfte ich meine Mutter anrufen von seinem Handy und meine Mama verständigte den Tierarzt, der zeitgleich mit uns ankam. Hannahs Herz blieb kurz stehen, was wir aber mit Herzmassage noch im Taxi hinbekamen (ich wusste garnicht dass ich eine Herzmassage kann...). in der Klinik kam sie an den Tropf, bekam Adrenalin gespritzt und ich bekam sie mit nach Hause mit schlechter Prognose, wegen den leichten Erfrierungen die sie hatte. 2 Stunden später hatte sie den ganzen Napf leergefressen und machte wieder Blödsinn. dass sie nichtmal eine Erkältung davongetragen hat konnte der TA nicht fassen.
Ziva wurde mehrmals gehetzt, ein Mal gepackt und geschüttelt, hab sie blutüberstromt aus dem Maul des anderen Hundes gefischt.
Sonst hat sie mal eine komplette Hühnerkeule runtergeschluckt weil ich ihr ein Halsband anlegen wollte während sie fraß. sie stand starr mit aufgerissenen Augen da und bewegte sich nicht mehr. hab ihr dann den Finger tief in den Hals gesteckt und da so viel rumgefuchtelt bis das Teil weiterging... -
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Dummes handy hat zu früh abgeschickt:
Wollte euch Profis fragen ob das so üblich ist/ immer so gemacht wird? -
@ aleks Pferdefotografie im Studio??
wie bekommt man ein Pferd in ein Studio? 
meine Schwägerin war beim Ortsfotografen um das alljährliche Weihnachtsbild zu machen. 60€/ Stunde hat das gekostet, 2 Hintergründe, 1x sitzend und.1x liegend und 8 Fotos gab es zur zur Auswahl welche pro Abzug nochmal ca 15€ kosten. Bei schönen Fotos verstehe ich es aber bei denen die es zur Auswahl gibt sollten in einem die Kinder springen und die Kids sind total unscharf, in zwei Fotos ist sie halb abgeschnitten, im nächsten fehlt einem Kind ein Arm, usw. Es gibt genau 2 Fotos die einigermaßen ok sind. Nur glänzt da das Gesicht vom Vater extrem. Klar könnte der Fotograf es bearbeiten, würde nochmal die Arbeitszeit kosten. Sie ist echt enttäuscht. Die Weihnachtsfotos kommen ihr so auf ca 200€ und sie findet kein einziges wirklich schön.
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nur stellt sich eben die Frage wie viele daran arbeiten wollen dass sowas nicht passiert. Oder wie viele überhaupt drum wissen zu unterscheiden wenn ein Spiel kippt
Hätte ich nicht selber einen Kleinsthund und hätte den Bub mit einem Mini spielen lassen was wäre wohl passiert? Er kann ein Abbruchsignal und weiss dass ich es ernst meine, aber wie viele (Erst)Hundehalter bringen das ihren Hunden bei? Wie viele von denen die ihr Leben lang ausschliesslich grosse selbstsichere Hunde hatten, die nie sie Opfer waren, machen sich Gedanken darüber wie der Hund sich verhält?
In der Hundeschule würde mein Hund von einer Hündin extrem gemobbt (der Staff, nicht der Kleinsthund). Die Trainerin war pikiert als ich ihn aus der Situation geholt habe, denn der kann sich wohl selber wehren. Und so denken viele und lassen einfach machen. Wenn ihre Hunde dann den Kleinsthund kaputt machen ist es doch nicht die Schuld vom eigenen Fiffi, denn der hat schon immer so schön mit anderen Hunden gespielt.
Es gibt auch viele Kleinsthundbesitzer die ihre Hunde einfach nicht ernst nehmen und sie zu lange sticheln lassen. An meinem 22kg Staff hingen vor kurzem zwei Yorkies. Die Halterin sah das mit Humor und stichelte noch. Ich hab die Hunde verscheucht und meinen Hund hinter mich gebracht. Mein Hund ist ein Lamm, aber es gibt auch andere Kaliber und da reicht ein Mal zupacken und der Yorkie ist Geschichte. Mein Hund war dabei an der Leine, die Yorkies frei. Hätte ich meinen auch abgeleint wäre es wohl nicht mehr so witzig gewesen. So weit denken diese Halter nicht, es ist ja so witzig. -
mein Staff, Hector, ist mit einem Kleinsthund aufgewachsen. er kennt sie, er weiss dass sie ein Hund ist. dennoch hat er sie beim Vorbeirennen - obwohl sie einen grell Lila Mantel anhatte - einfach gepackt. es ist ihr nix passiert, sie hat es Dank Mantel garnicht mitbekommen und für ihn hat das gleich Konsequenzen gehabt. dennoch hat mir das die Vorstellung von "das ist alles nur eine Sache der Sozialisierung/Gewohnheit" ziemlich verhauen.
er hat seit dem Vorfall garkeinen Freilauf mehr, ist immer durch eine Schlepp gesichert und wir arbeiten am Abbruchkommando + Umorientierung (via Spielzeug werfen/ Ziva an ihm vorbei rennen lassen mit Beute). mir ist das sonst zu gefährlich. deswegen hat er keinen Kontakt zu Hunden die klein und zierlich sind.ich habe mich mal umgehört und erfahren dass dieses Packen eines anderen Hundes im Vorbeirennen garnicht so selten ist. dass er sie mit Beute verwechselt glaube ich schlichtweg nicht. er ist nicht so dumm einen Artgenossen nicht zu erkennen...
ich kenne (leider) aber auch Leute denen das egal ist und deren Hunde frei rumlaufen. wenn sie dann einen Kleinsthund hetzen, packen und schütteln ist der Hund nicht Schuld denn er ist ja nur ein Tier.
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